Alles ist möglich, nichts ist unmöglich!
Als Sonntagslektüre empfehlen wir heute den Beitrag von Gerhard Bauer! Wir haben kleine Änderungen vorgenommen und hinter der Schlagzeile ein Fragezeichen gesetzt und seinen Schlußsatz als Zweitüberschrift gesetzt.
Wie kommt es, daß diese Politiker so beliebt sind, wie sie in den Meinungsumfragen dargestellt und verkauft werden? Bevor wir diesen Artikel heute früh lasen, machten auch wir uns Gedanken, wie dieses Bild über unsere Kanzlerin entstehen kann und wollten das zunächst mit dem Rattenfänger von Hameln erklären, dann dokumentierte aber eine Dorfgemeinschaft wie es auch gehen könnte.
Die blaue Tonne wird alle 14 Tage am Donnerstag im Vilstal geleert. Sie ist also erst nächste Woche wieder dran. Ein Bürger stellte sie aber bereits an diesem Mittwoch auf die Straße. Es folgten sofort weitere. Bald hatten alle in dieser Straße die Tonne rausgestellt, am Abend das Viertel und dann das ganze Dorf. Die letzten erkannten den Irrtum erst am Freitag, da waren dann alle blauen Tonnen wieder verschwunden.
Eine Metapher auf den Herdentrieb? Passt sie auch zur Berichterstattung über den Beliebtheitsgrad der Politiker? Die Frage lassen wir so stehen. Möglicherweise können Sie sie nach dem Lesen des Artikels von Gerhard Bauer beantworten.
Es ist eine bittere Kost, die uns heute Gerhard Bauer anbietet. Es kommt zunächst sehr defätistisch daher, mutlos und resignativ und bewirkt bei dem einen oder anderen Leser die fatalistische Haltung, man kann ja doch nichts machen. Dem halten wir entgegen, nichts ist ewig, die Berliner Mauer war es nicht, das Imperium Romanum brach nach fast 1000 Jahren Weltbeherrschung zusammen, als die “Menschen aus dem Walde” den Limes überrannten. Also, nichts ist unumkehrbar!

Veröffentlicht von Bruno-parteilos am Juli 10, 2012 um 17.05
Man sollte einmal darüber nachdenken, daß deutsche Menschen offenbar dazu verurteilt sind sich das Leben selber schwer zu machen!
Jede Generationszeit hat bisher ihre politische Unfähigkeit bewiesen!
Schon ab dem 1.Weltkrieg bis in die heutige Zeit, wo immer von Führer und nun ganz neu, von einer Führerin debattiert wird!
Wir, so stelle ich leider fest, sind eine ziemlich doofe deutsche Gemeinschaft!
Eine ganz schlimme Versager Gesellschaft……..!
Veröffentlicht von Gerhard Bauer am Juli 8, 2012 um 17.05
Stichwort: Blaue Tonne
In unserem Dorf passierte ähnliches mit den Gelben Säcken, auch die Mülltonne stellt der eine oder andere (Urlauber) schon mal frühzeitig raus, fand aber keine Nachahmer. Der eine oder andere mag gelegentlich überprüft haben, ob es eine Änderung gab, das war es dann aber auch schon.
Nachahmer gibt es immer wieder, auch der Herdentrieb funktioniert, wir sind einfach Herdentiere, mal mag es falsch sein, ein andermal richtig.
Zur Anmerkung zu meinem Artikel:
Defätismus liegt mir fern und kann ihn auch in meinem Artikel nicht finden, ebensowenig wie Mutlosigkeit und Resignation. nur, man muss den Tatsachen schon ins Auge blicken (können). Ein übermächtiger Gegner wird nicht schwächer, indem man ihn schön- oder kleinredet.
Die nationalen Bewegungen der einzelnen Länder oder Völker haben heute die größte und gefährlichste Kriegsmaschinerie gegen sich, die die Welt je gesehen hat, an der Spitze die Streitkräfte der USA, mit ihren Geheimdiensten und Killer- und Sabotagegruppen.
Dieser Gegner führt den totalen Krieg. Den totalen Krieg, der auf allen Ebenen, über alle Kanäle geführt wird. Angefangen bei der medialen Beeinflussung, über Indoktrinierung in staatlichen “Bildungs”einrichtungen, Entzug von lebenswichtigen Gütern, Verbot von Warenlieferungen, Blockade, Unterstützung von Umstürzlern, Hoch- und Landesverrätern bis hin zu Krieg und Bürgerkrieg. Totaler kann Krieg nicht geführt werden.
Auch Geld und Schulden sind in diesem Zusammenhang zu sehen. Dies alles sind Macht- und Kampfmittel, nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch, wie uns das tägliche Leben zeigt.
Veröffentlicht von Suum Cuique am Juli 8, 2012 um 17.05
Heil unserer geliebten Führerin, Bundeskanzlerin, Rettungsschirmherrin und mutigen Überwinderin der Klimakatastrophe!
Heil unserer geliebten Führerin Angela Merkel, unserer metamorphosierten Europa! Eigentlich braucht sie nur noch einen Stier…
Die Bundesrepublik ist dem Führerprinzip treu geblieben. Warum? Ganz einfach – Führerprinzip und Staatsrecht sind unvereinbare Gegensätze. Durch das Führerprinzip überwindet man staatsrechtliche Hürden. Ein anderer geliebter Führer der Republik, “Willy Brandt”, nannte sie verächtlich “juristischen Formelkram”.
Führer stehen über dem “juristischen Formelkram”, sie geben die Richtung vor, sie machen den Weg frei. Sie lassen Politik leichtverständlich, jedermannsverständlich erscheinen. Es ist nicht allein der Herdentrieb, der dem Führer Gefolgschaft verschafft. es ist die Faszination des Simplen, der Weg geringer Widerstände, die ein Volk sich einem Führer anschließen läßt. Und da man ja nicht zugeben will, einem politischen Quacksalber oder gar einem Ungeheuer hinterherzupinschern, verklärt man den Führer, macht ihn zur Lichtgestalt, liebt ihn.
Um dem deutschen Volk alles zu nehmen, zuletzt gar die eigene Identität, bedurfte es der Schaffung und Beibehaltung des Führerprinzips. Um aus einer stolzen Nation den Fußabtreter für alle Völker zu machen, war das Führerprinzip genau das richtige Mittel.
Würde die Führerin Angela Merkel nicht geliebt, gäbe es sie nicht. Da es sie aber gibt, wird sie geliebt. Das ist ja das Einfache an der Sache. Seine Legitimation bezieht der Führer allein aus der Liebe seines Volkes.
Veröffentlicht von Gerhard Bauer am Juli 8, 2012 um 17.05
Wer liebt Angela Merkel?
Das Volk sicherlich nicht, es mag einzelne geben, die ihr etwas zutrauen, was sie nicht kann, es mag Gruppen in der Union geben, die dieser Frau einzig die Fähigkeit zutrauen, die CDU an der Macht zu halten und ähnliche Gründe mehr. Aber geliebt und geachtet von der breiten Masse unseres Volkes wird weder Angela Merkel, noch irgendein anderer Politiker der letzten Jahrzehnte.
Dass die Medien ein anderes Bild zeichnen, ist verständlich. Sind sie doch die Propagandamedien des Systems. In einer Zeit, in der uns unverdauliche Kost serviert wird, muss das politisch verantwortliche Personal hochgejubelt werden, ansonsten geht alles den Bach runter. Es muss vorgespielt werden, dass diese Leute ernsthaft arbeiten, alles tun um Schaden abzuwenden usw.. Täten dies die Medien nicht, wären sie fehl am Platze oder an einem Wandel interessiert, was ja auch einmal sein kann. Dann wird sich die hochgejubelte Person, wenn sie morgens aufwacht, unter der Fußmatte wiederfinden. Als Beispiel sei Stoiber genannt, der musste weg. Es hat nicht lange gedauert.
Veröffentlicht von fepma am Juli 9, 2012 um 17.05
Die Union braucht Frau Merkel (noch), sie haben keine wirkliche Alternative.
Das ist ein Armutszeugnis für die Union.
Daß wir inzwischen in höchsten Staatsämtern in der DDR sozialisierte Menschen haben stimmt mich bedenklich.
Gauck war “Reisekader”, dafür musste man in der DDR schon etwas bieten können, was wohl nur …..,
und Frau Merkel hat bis dato den nicht unbegründeten Verdacht “IM” gewesen zu sein, auch nicht ausgeräumt. Wie war das doch bei der “Bewachung” Prof. Havemanns? Das Foto verschwand kommentarlos, oder ist es noch irgendwo im Netz zu finden?
Veröffentlicht von rundertischdgf am Juli 9, 2012 um 17.05
Das von Ihnen Ausgeführte sind zunächst nur Vermutungen. Wir machen keinen Unterschied zwischen Deutschen aus Kostanz oder Stralsund. Jeder Mensch kann sich irren, auch im System DDR oder BRD kann er oder sie sich verrannte haben. Wir versuchen jeden politisch Handelnden nach seinen heutigen Taten zu beurteilen. Es gehört aber auch dazu, ehrlich zu seiner Vergangenheit öffentlich zu stehen. Da geben wir Ihnen recht.
Veröffentlicht von Suum Cuique am Juli 9, 2012 um 17.05
Ja, wer liebt Angela Merkel? Wer liebt überhaupt irgendeinen Führer? Wie sie richtig darlegen, Herr Bauer, beruht die Liebe zu einem Führer großenteils auf die Imagination durch die Medien.
Meine Zeilen sind natürlich ironisch gemeint und es kommt in ihnen auch nicht auf die “Liebe des Volkes zur Führerin Angela Merkel” an, sondern auf den Hinweis zum unvereinbaren Gegensatz zwischen Staatsrechtsprinzip und Führertum.
In Bezug auf alles, was die Bundesrepublik ausmacht, mußte das Staatsrechtsprinzip ausgeschaltet und an seine Stelle ZWINGEND ein Führertum (in der BRD “Bundeskanzler” genannt) eingesetzt werden. Anders wäre dieser Staat nicht machbar gewesen – und etwa so staatspolitische Höchstleistungen wie “2plus4″, “Euro”, “Hartz4″ und “ESM” letztendlich auch nicht.
Ein “Führer” kann über alles hinweggehen. Er braucht keine Friedensverträge, wirkliche Verfassungen und schon gar keine Verpflichtungen gegenüber seinem Volk. Da gibt es viele Beispiele in der Weltgeschichte. Am Führerwahn ist schon so manches Volk zugrunde gegangen.