Zumindest erklärte das der ehemalige CSU Parteivorsitzende und Finanzminister Erwin Huber seiner Zuhörerschaft in seinem niederbayerischen Heimatort Reisbach. Es waren ca. 20 Personen anwesend, darunter auch Gesprächsteilnehmer des “Runden Tisches DGF”. Huber ratterte die altbekannten Sprüche von Merkels Alternativlosigkeit herunter. Weil Deutschland die Wirtschaftslokomotive sei, muß sie auch mit Rettungsschirmen den verschuldeten Ländern helfen. Weil wir denen helfen, ist das unsere Hilfe zur Selbsthilfe. Also nichts Neues von diesem CSU Spitzenfunktionär. Es lohnt sich eigentlich nicht darüber zu berichten. Wenn er sich wenigsten vorher in der Vilstal-Nachortsschaft Frontenhausen auf der Gauweiler Veranstaltung mit 100 Personen informiert hätte. Gauweiler im Vilstal! Ja, dann hätte er auch die Fragen von unseren Gesprächsteilnehmern beantworten können, wie soll z.B. Griechenland im ESM mit 17,5 Milliarden Euro überhaupt bürgen können? Der CSU Ortsvorsitzende nannte Erwin Huber einen kompetenten Ansprechpartner. Kompetenz sieht anders aus!
2 Aug


Veröffentlicht von Gerhard Bauer am August 2, 2012 um 17.05
Der Huber war immer schon ein ganz braver.
Veröffentlicht von Suum Cuique am August 2, 2012 um 17.05
“Weil Deutschland die Wirtschaftslokomotive sei, muß sie auch mit Rettungsschirmen den verschuldeten Ländern helfen.”
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- Was für eine verkorkste Bildsprache. Ein Lokomotive zieht ihre Wagen, ihre Anhänger mit sich. Was hat sie mit Rettungsschirmen zu tun? Die sind doch wohl eher Sache der Luftfahrt. Wenn eine Flugmaschine im Absturz begriffen ist, tut man gut daran, sich der Dienste eines Rettungsschirms zu versichern.
Stürzt in Europa etwa zur Zeit irgend etwas in seinem Höhenflug ab? Wenn ja, dann aber den Schirm gegriffen und raus!