Heute feiern unsere Volksvertreter einen billionenschweren Euro-Rettungsschirm!


Sofort handeln und alle Bundestagsabgeordnete befragen, ob sie wissen worüber sie eigentlich abstimmen!
21.10.2011
Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Otte,

Sie antworten Herrn G., daß Ihnen die hohen Bürgschaftssummen des EFSF große Sorgen bereiten. Dennoch haben Sie dem zugestimmt. Jetzt spricht man nicht mehr von 700 Milliarden sondern von 2 Billionen. Wenn man Sie mit dieser Summe konfrontiert hätte, hätten Sie dann auch noch dem EFSF zugestimmt?

wirtschaftsthemen.net

Wurden Sie vor Ihrer Zustimmung zum erweiterten Rettungsschirm EFSF über den „Hebelversuch“ informiert? Fühlen Sie sich von der Bundesregierung hintergangen?

Mit freundichen Grüßen

Wir werden hier weitere Beispiele hinzufügen:

Fragen an MdB Brandner, SPD:

http://www.abgeordnetenwatch.de/klaus_brandner-575-37501–f315032.html#q315032

Fragen an MdB C.Roth, Grüne:

http://www.abgeordnetenwatch.de/claudia_roth-575-37903–f315267.html#q315267

Fragen an MdB Seif, CDU

http://www.abgeordnetenwatch.de/detlef_seif-575-37959–f315081.html#q315081

4 responses to this post.

  1. Posted by Kassandra on 27. Oktober 2011 at 6:05

    Die Abgeordneten zu befragen ist an sich ein löbliches Unternehmen. Nur was bringt es? Als Antwort kommt ein blabla und sonst nichts, Die Abgeordneten stimmen wie immer nach ihrem „Gewissen“ ab, d.h. nach den Richtlinien des Sprichwortes:
    „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.“

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    • Sie können sich nicht mehr ins Hinterzimmer zu ihren eigenen Parteifreunden verdrücken. Natürlich ist das Fragen allein zuwenig, man muß die Fragen und Antworten auch wieder veröffentlichen, durch twittern, verschicken im eigenen Verteiler, an die örtliche Presse weiterleiten, im eigenen Internetauftritt verarbeiten. Da gibt es sicherlich noch viele weitere Möglichkeiten. Manche öffentlich gestellten Fragen sind den Abgeordneten so zuwider, daß sie handeln.

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      • Nachtrag: Klicken Sie mal rechts auf das Türschloß der Basilika. Da gibt es eine ganz besondere Fundsache. MdB Hochbaum, CDU, nennt sich selbst einen Nichtpopulisten, weil er dem EFSF zustimmte. Das ist doch so granatenlustig, wenn es nicht so traurig wäre, daß das doch jeder wissen sollte, was wir uns da für Volksvertreter leisten.

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  2. Posted by ujay on 25. Oktober 2011 at 10:54

    Diese sogenannten Abstimmungen laufen wie in der DDR.
    Man stimmt sich vorher über die vorgegebene Linie ab.
    Wenn Helmut Schmidt bei Jauch das deutsche Volk wiederholt Publikum nennt,
    trifft das den Nagel auf den Kopf.
    Wir dürfen der Schmierenkomödie zusehen und dafür bezahlen.
    Die Schauspieler oder Schausteller werden ab und an mal ausgewechselt.

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