Schnipp, schnapp, ab ist der Mann!


Ein unglaublicher Vorfall spielt sich in Goslar ab. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt wurde ihren Posten durch eine beispiellose Hexenjagd los, weil sie es wagte, auch mal eine Lanze für Männer zu brechen. Chronologie einer modernen Hexenjagd im Harz! Jetzt will die örtliche FDP noch nachtreten und der Frau ihre Existenz als Kindergarten-Leiterin zerstören. Ekelhaftes aus Goslar! Im FDP Forum bringt das dieser Diskursteilnehmer auf den Punkt und bezeichnet seine Parteifreunde als „Schnarchzapfen“!

Nun wird diese Diskussion im FDP Forum weiter fortgesetzt. Das Magazin „eigentümlich frei“ geht ebenfalls auf diesen Skandal ein.

http://ef-magazin.de/2011/08/29/3157-dokumentation-fdp-fordert-berufsverbot-fuer-focus-artikel Berufsverbot für eine Meinungsäußerung? Wo sind wir wirklich eigentlich hier in Deutschland, noch in einer freiheitlichen Demokratie?

Die Diskussion zu dieser Hexenjagd geht weiter

https://rundertischdgf.wordpress.com/2011/08/30/eine-anstandige-frau-soll-fertig-gemacht-werden/

http://harzkreiskurier.files.wordpress.com/2011/08/290811_meinungsfreiheit_ebaling_fdp_jaeckel.pdf

Es geht wohl noch dämlicher, dämlicher als erlaubt?

http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,217056.html

Das Kesseltreiben geht weiter. Die FDP Stadtratsfraktion ereifert sich besonders. Hinweise für Eltern im Kindergarten als Alternative für eine staatliche Schule scheint ein besonderes Verbrechen zu sein. Eine staatliche Schule, die immer weniger frequentiert wird, beteiligt sich auch an diesem Skandal. Die sollten sich mehr um die Qualität ihrer Schule kümmern, dann hätten sie sicherlich keine Probleme.

http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,218196.html

Der FDP Bundestagsabgeordneter Dr. Knopek aus der Nachbarschaft ist gegen Berufsverbote. Was aber seine Parteifreunde in Goslar machen, das interessiert ihn weniger. Dazu gibt er keine Stellungnahme ab. Wir sind der Meinung, als Volksvertreter hat er sich sehrwohl darum zu kümmern, zumal die FDP in Goslar und Umgebung keinen Bundestagsabgeordneten stellt.

http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_lutz_knopek-575-37710–f309181.html#q309181

10 responses to this post.

  1. […] hinterlassen wurde, aber vermutlich kaum Beachtung gefunden hat: “Runder Tisch” · Eine anständige Frau soll fertig gemacht werden! Interessant im Zusammenhang mit dem Abberufungsantrag der FDP von Monika Ebeling als […]

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  2. Posted by Jeremias on 8. September 2011 at 22:00

    Kein Wunder! Die FDP schafft sich ab! In dieser Form werde ich die FDP nicht mehr wählen.
    FDP Veranstaltung in Jerstedt: Kenne ich. Dort kommt ihre AgitProp-Gruppe hin und die Besucher werden niedergeschrien, wenn sie sich kritisch äussern. Alles schon erlebt.
    Woher ich das weiss. Lesen Sie ihren Text zur Einladung durch und die Begründung des Antrags zur Entlassung von Frau Monika Ebeling.
    Ich wünsche ihnen ein fröhliches Adieu von ihrem Ratsherrendasein am nächsten Sonntag.

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  3. Posted by Chessie on 7. September 2011 at 9:33

    Antwort2
    Sehr geehrter Herr M….

    wer die Sachlage in keinster Weise kennt, sollte nicht so unqualifiziert um sich schlagen! Als angeblich liberaler denkender Mensch sollten Sie sich erst einmal über die tatsächlichen Beweggründe der parteiübergreifenden Abwahl von Frau Ebeling als Gleichstellungsbeauftragte informieren.

    MfG

    Markus Rehse

    FDP ???? Heisse luft

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    • Erklären Sie uns Ihr Verhalten? Was hat Frau Ebeling so S chlimmes getan, daß Sie zusammen mit der vereinigten Linken (SPD, Grüne, SED Nachfolger) ihr den Posten als Gleichstellungsbeauftragte entzogen und nun noch nachtreten, indem Sie ein Berufsverbot fordern und damit eine Existenz vernichten wollen. Wollen Sie sich damit in Goslar zur Kommunalwahl profilieren?

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    • Posted by Michael Knuth on 9. September 2011 at 13:05

      Man, Herr Rehse jr.,

      ich bin nun einer jener, der jede Menge Hintergrundwissen zum Thema der Abwahl von Monika Ebeling hat, es ging eigentlich darum, dass Frau Ebeling erkannt hatte, dass Männer zum Beispiel im Familienrecht mehr benachteiligt werden, als Frauen im Berufsleben, sich dieser Männer annahm und sie unterstützte.

      Mir war auch nach der Abwahl klar, als Frau Ebeling auf der Treppe ein fröhliches „Jetzt sind wir dich endlich los!“ von einer Geschlechtsgenossin zugeraunt bekommen hatte, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht war.

      Am Dienstag hat sich ihr Herr Vater noch einmal an Frau Ebeling wie die Wildsau an der Eiche:

      http://harzkreiskurier.wordpress.com/2011/09/08/schlacht-um-goslar-ratssitzung-vom-06-09-2011/

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      • Posted by Michael Knuth on 9. September 2011 at 22:55

        Da der Printartikel der Goslarschen Zeitung noch umfangreicher ausgefallen ist, vor allen Dingen im Hinblick des diskreten Verhaltens ihres Vaters, habe auch ich die Chance für einen entsprechenden politischen Nachsatz gesucht:

        http://wp.me/pOb51-Ee

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  4. Posted by Chessie on 7. September 2011 at 9:32

    Antwort der FDP Goslar 1 Hr Just
    Wenn es denn so ist, bin ich erschüttert, dass ein Mann mit Ihrer Reputation
    ein solches Schreiben verfasst.
    Dass Sie mit der Entscheidung der FDP- Ratsfraktion nicht einverstanden sind
    kann ich noch, mangels nicht vorhandenem Hintergrundwissen, verstehen.
    Das Sie mit der FDP nicht einverstanden sind kann ich auch nicht ändern.
    Die unqualifizierten Schimpftiraden auf die FDP nehme ich zur Kenntnis und
    denke mir meinen Teil zum Schreiber. Haben Sie Mut, kommen Sie aus der Deckung.
    Ich lade Sie ein, am 02.09.2011 zu der im „Niedersachsen Krug“ in Jerstedt
    stattfindenden FDP Veranstaltung zu kommen. Dort können Sie den anwesenden FDP
    Mitgliedern und den Eltern des betroffenen Kindergartens so wie den anwesenden
    Bürgern Jerstedts Ihre Meinung kundtun und sich über die Wahren Hintergründ
    informieren. Oder rufen Sie doch einfach den von Ihnen so bezeichneten Frontmann
    an. (05321-377913).
    Mit freundlichem

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    • Drei ganz einfache Fragen an die FDP Goslar:

      Warum beteiligt sich die FDP Goslar an diesem Kesseltreiben gegen Frau Ebeling und überholt dabei noch das linksgrüne Milieu, ist das liberal?

      Ist die FDP neuerdings für ein Berufsverbot, wenn eine Kindergärtnerin ihre Meinung sagt?

      Darf eine Kindergärtnerin Eltern nicht über alternative Schulformen beraten, auf die später die Kinder gehen können? Gerade Liberale haben sich bisher auch für private Schulformen stark gemacht.

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      • Zusatzbemerkung, gerade die Forderung der FDP Goslar nach dem Berufsverbot einer tapferen Frau hat bundesdeutsche Bedeutung. Wir sind durch einen Beitrag im FDP Forum darauf gestoßen und mochten dieses unglaubliche Verhalten nicht glauben. Wir werden das weiter beobachten und verfolgen. Wir wollen nicht, das diese Intoleranz um sich greift.

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  5. Posted by Dr. Meiser on 5. September 2011 at 11:16

    Der aufgezeigte Fall in Goslar ist nur einer von zig-Tausenden in ganz Deutschland. Verursacher gelten als „zivilcouragiert“ und werden belohnt!
    Gegen diese Parteien-Machenschaften sollte Protest in jeder Form erhoben werden. Was hiermit geschieht!
    Dr. Hans Meiser, Historiker

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