Archive for 18. Dezember 2011

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2012



wünscht der „Runde Tisch DGF“ allen Lesern dieses Internetauftrittes. Wir sind der Meinung, daß nonkonforme „Runde Tische“ überall in unserem Kulturkreis notwendig sind. So wartet auch dieser „Runde Tisch“ irgendwo in Deutschland auf Gesprächsteilnehmer. Packen wir es auch 2012 an. Im November hatten wir unsere 100. Monatsrunde mit fast 100 Teilnehmern. Das Thema des Referenten Jürgen Elsässer war, „Euro oder nicht“? Wir wissen nicht was das Jahr 2012 bringt. Besonders notwendig ist es im neuen Jahr, daß wir weiterhin für Meinungs- und Versammlungsfreiheit streiten. Nach 100 Veranstaltungen sollte jeder Einzelne sich überlegen, was ist falsch gelaufen, was kann man in der Zukunft besser machen, brauchen wir einen neuen Anfang oder ein neues Konzept. Auf unserem neuen Meinungsblog „rundertischdgf“ kann jeder seine Vorschläge nennen. Wir starten wieder mit der Februarrunde, dann werden die Verbesserung diskutiert und eventuell auch umgesetzt.

Wir können jede Tür öffnen, die Herzen auch, bemühen müssen wir uns aber schon. (Bilder: Tisch in einem alten, traditionsreichen Kaffeehaus in Leipzig und das Türschloß zum Meissener Dom)

Vielen Dank an alle Gesprächsteilnehmer, vielen Dank auch den zahlreichen Referenten, die auf unseren Veranstaltungen sprachen und sich der Diskussion stellten.

Südtiroler sind keine Italiener


Italien ist ein schönes Land und die Menschen südlich der Salurner Klause sind freundlich und mit ihrer Lebensweise durchaus ansteckend. Aber Südtirol ist nicht Italien! Das sollte man wissen, auch wenn man nicht jedes Jahr seinen Urlaub in den schönen südtiroler Bergen verbringt. In einem „zusammenwachsenden“ Europa sollte die Selbstbestimmung eines Volkes kein Problem sein. Die Südtiroler gehören eindeutig zum deutschen Kulturkreis, sie sind Tiroler! Deshalb ist ihre Forderung nach einer Wiedervereinigung in einem Tiroler Bundesland in Österreich mehr als berechtig! Wenn die FAZ eine Selbstbestimmungsdebatte Südtirols durch einen Artikel wieder belebt oder gar bewußt anheizt, dann verweist das auf ein ungelöstes Problem südlich des Brenners. Ein Scharnier sieht man in dem Wirken der FPÖ über die Grenzen. Da wird die FAZ wieder politisch korrekt und warnt vor einem „blauen“ Wunder und meint damit Straches Freiheitliche. Südtiroler Schützenbund und FAZ! Was meinen Sie? 

Nochmals Landshut: Absurdistan oder Kalkül?


Dieser Blogger aus Oberbayern hat unseren Bericht über das absurde Treiben in Landshut aufgegriffen und aus seiner Sicht kommentiert und bewertet. Wir wollen das zu Ihrer Selbstbeurteilung nicht weiter kommentieren und setzen dazu den Hinweis:

http://deutscheseck.wordpress.com/2011/12/18/woanders-gelesen-landshut-politischer-misbrauch-um-und-in-schulen/

Eine Frage müssen wir jedoch stellen, gibt es in Landshut einen gerechten Lehrer, einen Lehrer mit Mut, einen Lehrer, der noch des selbständigen Denkens fähig ist, einen Lehrer, der an seinem Tun zweifelt, einen Lehrer, der es wagt sich öffentlich zu äußern? Das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen der Stadt, die Politiker und die Mitläufer, die Medien, die am aufgerichteten Scheiterhaufen vor dem Rathaus zündeln. Ursache des ganzen Schlamassels ist doch der Kulturausschuß der Stadt, der Oberbürgermeister, der Schulleiter und einige Parteien, die eine Schule für den Propagandaauftritt einer parteipolitischen Jugendorganisation, der extremistischen grünen Jugend öffneten (Drogenfreigabe, Trampeln auf Symbolen des Staates). Wenn jetzt eine andere Jugendorganisation provokativ das gleiche Recht fordert, sollten sich die Verantwortlichen schämen, statt sich jetzt noch als „demokratische Helden“ aufzuplustern. Aber die Dummheit ist ansteckend und tritt eher massenhaft auf. Das konnte man in Landshut am Freitag in Augenschein nehmen, wie ein Leser vom Ort des Geschehens berichtete.