Archive for Dezember 2011

Fremdenfreundlichkeit ist verdächtig


Zu fremdenfreundlich ist schlimmer als Fremdenfeindlichkeit?

Wer zu fremdenfreundlich ist, der macht sich auch verdächtig! Kölner Stadtanzeiger: Nett aus falschen Gründen Übertreiben wir?

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Nur Männer sind korrupt


Das zumindest schreibt ein Mann in der Augsburger Allgemeinen . Daraus leitet er die Forderung ab, alle Macht den Frauen. Eine extra Frauenquote reicht nicht mehr. Frauen sind die besseren Menschen, immer ehrlich und korrekt? Und wenn wir schon bei dem Thema sind, eine Bundeskanzlerin reicht schon lange nicht mehr, das Bundespräsidentenamt muß auch von einer Frau besetzt werden. Wulffs Kredit! 

Nicht die richtige Einstellung, deshalb Tanzen verboten!


Gelenkte Demokratie? Sie denken an Rußland?

Sie liegen ganz falsch. In Österreich ist gepflegtes, traditionelles Tanzen verboten, wenn man die falsche Gesinnung hat. Ball der Wiener Korporierten in der Hofburg!  Und bei uns in Niederbayern? Da braucht man nicht einmal ein „verdächtiger“ Burschenschaftler zu sein, da gilt schon eine eigene Meinung jenseits der etablierten Vorgabe oder außerhalb des verordneten rechts und links Schemas als verdächtig. Für so etwas gibt es keine Meinungs- und Versammlungsfreiheit mehr, wo kämen wir in unserem toleranten Land da auch hin? Leben und leben lassen gilt eben nicht für alle, um mal dieses Mißverständnis richtig zu stellen oder? Meinen Sie, das sei eine Übertreibung, dann können Sie uns hier Ihre Meinung sagen.

Landshut: Parteien haben in Schulen nichts zu suchen


So gut, so schön! Wenn aber eine Partei eine Veranstaltung in einer Aula durchführen darf, dann dürfen das eben alle zugelassenen Parteien. Was ist in Landshut passiert? Die eher äußerst linke Jugendorganisation der Grünen, unter anderem  Freigabe von Drogen oder Zerstören von Deutschlandfahnen, veranstaltete in einem Landshuter Gymnasium einen Landeskongress. Davor warnten einige besonnene Landshuter Stadträte mit dem richtigen Argument, dann könnten ja alle kommen, SED Nachfolger, DKP, Republikaner, auch die Jugendorganisation de NPD, denn es gilt, gleiches Recht für alle zugelassenen Parteien, eine andere gesetzliche Handhabung gibt es nicht. Die Mehrheit des Stadtrates, die Schulleitung und der Oberbürgermeister nahmen diese Warnung nicht ernst und genehmigten (oder unterstützten gar)  den „Mißbrauch“ der Aula des Gymnasiums durch die Jugendorganisation der Grünen. Jetzt haben sie den Salat, stehen dumm und bekleckert da! Die Entrüstung ist groß, weil eben jetzt auch die Jungen Nationaldemokraten hineinwollen. Richtig oder falsch, diese Frage hätten sich die Verantwortlichen in Landshut stellen müssen, bevor sie der Jugendorganisation einer Partei erlaubten, auf einem Schulgelände eine Veranstaltung abzuhalten. PNP Sogar die Jusos Niederbayerns haben das begriffen und schrieben an den Oberbürgermeister, Zitat: „Leider könnte der Landeskongress der Grünen Jugend einen Präzedenzfall geschaffen haben und es wäre klüger gewesen städtische Bildungseinrichtungen weiterhin als Sperrgebiet für parteipolitische Veranstaltungen zu erhalten. Dies lässt sich nun leider nicht mehr ändern.“

Rechts oder links oder doch besser nur richtig oder falsch?


Eigentlich ist die Einteilung des politischen Spektrums in „Links, Mitte und Rechts“ nur eine Sitzordnung aus der Sicht des jeweiligen Parlamentspräsidenten. Diese Sitzordnung sagt noch gar nichts über die Haltung der so „eingeteilten“ Parlamentarier aus. Eine politische Kategorie ist das zunächst nicht. Wäre es nicht besser zu fragen: „Richtig oder falsch?“. Dazu fanden wir einen bemerkenswerten Beitrag von Hendryk Broder in der Welt, unter dem Titel: „Willkommen im Irrenhaus des Relativismus“ ! In den bisherigen 100 Monatsrunde des „Runden Tisches DGF“  wurde in der Diskussion immer hinterfragt, richtig oder falsch. Auch anwesende Vertreter unterschiedlicher Parteien hatten sich mit ihren Beiträgen danach zu richten. Genau so werden wir auch mit der ersten Monatsrunde 2012 weitermachen. rundertischdgf

„Volksvertreter“ zur Frage: Ist Deutschland atomwaffenfrei


Nachgefragt bei Abgeordnetenwatch.de : Ist Deutschland atomwaffenfrei?

Wir haben einige Volksvertreter öffentlich befragt und bisher drei interessante Antworten bekommen. Der Bundestagsabgeordnete und Außenminister Westerwelle hatte zu Beginn seiner Amtszeit vollmundig versprochen, daß er als Minister dafür sorgen wird, daß amerikanische Atomboden von deutschem Boden verschwinden. Nach dieser Ankündigung gab es nur noch Schweigen. Hat er nun geliefert oder nicht (Rösler wir werden liefern!) ? Wir fragten unseren „Volksvertreter“ Westerwelle. Die Standardantwort seines Teams (von uns Steuerzahler alimentiertes) auf unsere einfachen Fragen können Sie zur Selbstbeurteilung hier nachlesen. Volksvertreter Lindner, Generalsekretär der FDP, lieferte auch, indem ein Hiwi seines Büros auf einen kompetenteren Bundestagskollegen verwies. Dagegen antwortete die Vorsitzende des Verteidigungsauschusses Kastner, SPD, daß sich der Bundestag seit 2009 bemüht die Atomwaffen von den Amerikanern entfernen zu lassen, aber echte Aktivitäten der Bundesregierung kann sie bis heute nicht erkennen. Die Antwort von Frau Kastner! Zumindest diese drei Stellungnahmen zeigen, wer sich als „Volksvertreter“ bemüht, den fragenden Bürger ernst zu nehmen. Aber auch das überlassen wir dem Urteil des Lesers dieser Zeilen. rundertischdgf

Hysterie oder nur Surrealismus?


Hysterisches Deutschland

Wenn ein Kleingartenverein der Forderung aller Minderheiten nach einer Quote nachkommt, dann ist das nun auch wieder nicht recht. Hobbygärtner beschließen Migrantenquote! Der Verein wird nun in den Medien als kleingeistig beschimpft, was noch die harmlosere Variante ist; Politiker kündigen Verfolgungsmaßnahmen gegen diese „Rassisten“ an. Entsetzen und Empörung ist so groß, daß erste Kerzendemonstrationen in Norderstedt geplant sind und in Hamburg sollen sich bereits Flagellanten auf den Straßen selbstgeißeln. Und eine Politikerin hat mit einem Zwischenruf im Niedersächsischen Landtag eine unverzeihliche Todsünde begangen. Abgeschoben wird nicht!

Nach weltweiter Empörung und zahlreichen Demos, meist friedliche mit kerzentragenden Menschenmassen, wurde die Migrantenquote des Schrebergartens wieder abgeschafft.

 

http://www.stern.de/panorama/migrantenquote-im-kleingarten-auslaender-duerfen-wieder-schrebern-1763319.html#utm_source=standard&utm_medium=twitter&utm_campaign=sternde