Archive for 20. Januar 2012

Beten nur bei korrekter politischer Einstellung


Betverbot wegen politischer Einstellung

„Die Zeit“ war mal das intellektuelle liberale Vorzeigeblatt, daß sie aber nun mit einem 4 seitigen Pamphlet über eine fünfköpfige Familie herfällt und gerade die katholische Kirche durch ihre „scheinheilige“ Berichterstattung zur Hexenjagd auffordert, scheint eine heutige „Zeiterscheinung“ zu sein. Selbst wenn man die politische Richtung des Vaters nicht mag, sie bekämpft und aus guten Gründen ablehnt, geht es nicht, quasi ein Betverbot für die Frau und ihre kleinen Kinder zu fordern. Sie aus der Kirche zu jagen, sie menschlich auszugrenzen. Die Bischöfe und Pfarrer muß man fragen, was ist los, gibt es keinen bekennenden Katholiken mehr, der Christus versteht: „Du sollst den Gefallenen aufheben – versuche alles, um aus einem Saulus einen Paulus zu machen – werfe nicht den ersten Stein – rede nicht falsch Zeugnis wider deinen Nächsten …?“ So ließe sich das nahezu unendlich fortsetzen. Aber urteilen Sie selbst Die Zeit!

Dazu passt auch die Schreibzensur, die der Augsburger Bischof einem seiner untadeligen Pfarrer erteilte, der sogar das Bundesverdienstkreuz trägt. Katholische Netzzeitung! Hat das alles noch etwas mit Meinungsfreiheit zu tun? Leben wir in einem faschistischen oder kommunistischen System? In der McCarthy-Ära von 1951 bis 1954 wurde in den USA jeder verfolgt, der in die Nähe eines tatsächlichen oder vermeintlichen Kommunisten kam, schon die Verwandtschaft, die Kollegenschaft, die gemeinsame Herkunft, gemeinsames Studium oder gemeinsame Vorlieben waren verdächtig – „Schuld durch Beziehung und Verbindung“! Diese Menschen wurden erledigt, auch gesellschaftlich und wirtschaftlich. Sind wir heut wieder soweit? Es braucht nur ein Denunziant daherzukommen, mit dem Fingen auf den und den zu zeigen und schon rollt der Empörungsapparat. Schuld durch Beziehung? Wo sind die Zivilcouragierten die aufstehen und sagen: „Halt, so nicht weiter!“

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