Archive for 6. März 2012

MdB Pronold, SPD, erklärt das Handeln der EZB


Volksvertreter” Pronold, SPD MdB aus Rottal/DGF, erklärt die Machenschaften der EZB

Der Griesbacher Stammtisch wollte mal genau wissen, woher eigentlich die EZB diese Billionen Euro habe, die sie so einfach in den Geldmarkt pumpte. Dazu sollte der Schreiber dieser Zeilen bei den niederbayerischen Bundestagsabgeordneten Straubinger, CSU, und Pronold, SPD nachfragen. Pronold war fix und antwortete innerhalb dreierTage. Zunächst erstmal Respekt und Danke dafür. So ist seine Antwort:

 Sehr geehrter Herr …………,
die EZB ist als Zentralbank auch für die Regulierung der Geldmenge zuständig, d.h. sie hat die Möglichkeit Geld abzuschöpfen, aber auch die Hoheit Geld zu schöpfen. So kann sichergestellt werden, dass die Unternehmen und Verbraucher über die Banken mit ausreichend Geld versorgt werden.
Das von der EZB ausgereichte Geld (490 Mrd. Euro im Dezember und 520 Mrd. Euro Ende Februar) ist kein physisches Geld, sondern Buchgeld, das auf Konten verbucht wird. Die Summen werden nicht ohne entsprechende Gegenleistung herausgegeben: Die Banken nehmen einen Kredit auf, der mit Sicherheiten unterlegt sein muss.
In normalen Zeiten gibt die EZB “Geld gegen Sicherheiten” für einen eher kurzfristigen Zeitraum (bis zu drei Monaten). Mit der jetzt gewählten längeren Laufzeit (drei Jahre) und dem niedrigen Zinssatz von 1% versucht die EZB eine drohende Kreditklemme, die fatale Folgen für unsere Wirtschaft hätte, zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Pronold, MdB

 Hier nachzulesen: Frage und Antwort!

 Wir interpretieren das zunächst erstmal so. Die EZB druckt ohne Gegenwert zunächst Buchgeld. Die Banken erhalten die Billion, wenn sie einen Gegenwert anzubieten haben. Die müssen also Sicherheiten hinterlegen, um den billigen Kredit zu 1 % der EZB zu bekommen. Es fragt sich nun wieder, welche Sicherheiten haben die zu bieten, wenn sie Kredite von der EZB zum Überleben brauchen? Vielleicht funktioniert dieses finanzielle Perpetuum Mobile ja so, wiederum mit dem Geldparken des EZB Kredites bei der EZB zum Zinssatz von 0,25 %? Wir bleiben an dieser Sache dran. rundertischdgf

Südtiroler Freiheitsmarsch


In einem gemeinsamen freiheitlichen Europa muß es möglich sein, daß sich Tirol wiedervereinigt. http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2012/03/05/schuetzen-planen-freiheitsmarsch-fuer-eine-zukunft-ohne-rom.html

“Schweinejournalismus” in Niederbayern undenkbar?


So bezeichnete Trittin erst kürzlich in einer Talkshow einen Artikel, der in der “taz” zum Bundespräsidentenkandidaten Gauck erschien.  Er fuhr diesen Totalangriff im ZDF in Anwesenheit der auch teilnehmenden Chefredakteurin der “taz”. Bisher galt ja die “taz” als Sprachrohr und Hofberichter des linksgrünen Milieus. (Dazu das taz-Gejammer http://www.taz.de/!88405/)! Auch wer Trittin nicht mag, muß zugeben, daß der auch mal was Richtiges sagen kann. Wer aber der Meinung ist, daß die dpa-Welt besser ist, der irrt. Bei der “taz” weiß man wenigstens woran man ist. Bei diesem Monopolnachrichtendienst meint der Leser immer, die Berichterstattung basiert auf der Wahrheit, die wollen nur genau informieren, niemals Meinung machen. Auch unsere Tageszeitungen bestehen in den politischen und überregionalen Teilen hauptsächlich aus dpa Meldungen. Der Leser merkt das gar nicht und hält die Berichte seiner Zeitung als bare Münze gut recherchierender Lokalredakteure. Nichts davon ist wahr, es ist alles ein mediales Blendwerk. Als Beispiel nehmen wir uns heute, am 6.3.2012, mal die Titelseite des Straubinger Tagblattes vor.  Die Schlagzeile: Der Freistaat bleibt auch weiterhin das sicherste Bundesland. Untertitel: Kriminalität steigt um 0,5% – Immer mehr rechte Gewalt – Herrmann besorgt über Crystal Speed. Im Text dann wörtlich, Zitat: “Die Hoffnung, dass sich die Rechtsextremisten nach Aufdeckung des NSU-Terrors zurückziehen, weil sie mit Mord und Raubüberfällen nichts zu tun haben wollen, hat sich nicht erfüllt”. Angriffe auf Polizeibeamten stiegen um 10 Prozent auf rund 6900 Fälle. Den ersten Satz, soll laut der dpa-Meldung, so der bayerische Innenminister gesagt haben. Der nachfolgende Satz wird einfach so in den Zusammenhang gesetzt. Wer jetzt glaubt, das sei unabsichtlich geschehen, der ist schon dieser Meldung aufgesessen. Er wurde manipuliert. Leider läßt sich der Titelartikel des Straubinger Tagblattes nicht verlinken. Wenn Sie aber diesen Artikel lesen und mit der Augsburger Allgemeinen vergleichen, dann werden Sie die Manipulation leicht erkennen. Auch die Augsburger Allgemeine nutzt den dpa-Artikel, suggeriert mit der gleichen Berichterstattung aber keinen direkten Zusammenhang mit dem NSU Terror und den Angriffen auf Polizisten, indem sie Abschnitte und neue Überschriften setzt. http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Kriminalitaet-in-Bayern-steigt-leicht-an-id19082106.html

Das ist eher ein harmloses Beispiel von Manipulation, Beeinflußung, Desinformation und Lüge, die als Wahrheit dargestellt wird. Im Weltmaßstab laufen da ganz andere Dinge ab.