Mit Zivilcourage bunte Gesellschaft gestalten?


Bunte Gesellschaft in unseren Kleinstädten

Die ganz kleinen Dörfer hat unsere bunte Gesellschaft noch nicht erreicht. Daß diese Rückständigkeit beseitigt wird, daran arbeiten sie alle, unserer Berufspolitiker und sonstige Zivilcouragierte, ganz fleißig. Willkommenskultur für alle Welt muß sein! „Die Ballungszentren sind schon schön kulturell gemischt“, meint unserer Claudia, „und in unseren Kleinstädten sind wir auch auf dem besten Wege.“ Die Stadt W. steht für diese Entwicklung.  Im Stadtzentrum steht dieser Wohnblock, in den wieder Leben eingehaucht wurde. Fröhliche Kinder toben in Banden zu 10 bis 15 Bengels bis Mitternacht rundherum und bringen Stimmung in den langweiligen Kleinbürgermief aus Reihenhäuschen und Einfamilienbutzen. Der geklaute Gartenzwerg verschandelte ohnehin nur den Vorgarten, der Papiertüte mit Abfall, über den Zaun geworfen, macht doch da schon mehr her. Der spießige Grieche mit seinem Lokal im Erdgeschoß dieses Hauses hat sich noch nicht vertreiben lassen und soll sich nicht so haben, wenn seinen letzten Gästen mal der Fußball, von nebenan auf seine Terrasse, gezielt in die Suppe gekickt wird. Die Geschäfte, die noch links und rechts so einigermaßen laufen, die Grundstück- und Häuslebesitzer, darunter bereits auch Kurden und Türken, sollen doch froh über das blühende Leben, die lustige Art und Nimmmichmit-Mentalität, unserer zugezogenen EU Bürger, der Groß-Familie Z., aus Rumänien, Bulgarien und sonst wo her, sein.  Das kleinliche Gejammer um sinkende Immobilienpreise ist wirklich grottenschlecht. Der Bürgerinitiative, die Unterschriften für eine andere Nutzung des Hauses sammelte, geigte der Pfarrer im nächste Gottesdienst die Leviten, er sprach vom Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Sie kuschten, der besseren Einsicht wegen und zogen ihren Protest kleinlaut zurück. Vorbildlich verhält sich dagegen die Kommune. Für unsere visafreien EU Freunde vom balkanischen, südlichen Europa wird rundum gesorgt. Das geht dann so. Die Kommune privatisiert ihre städtische Wohnungsbaugesellschaft, die vermietet ihre Wohnungen und auch Reihenhäuser an allerlei Arme dieser Welt, denn die Miete ist eine sichere Bank, weil die wieder zum Höchstpreis die öffentliche Hand bezahlt. Das Finanzgebaren auf Gemeindeebene, warum nicht? Funktioniert in der EU unter den Staaten genauso, auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

Übereinstimmungen dieser Landschaftsaufnahme mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

One response to this post.

  1. […] in unseren Städten, wenn sich die Medien und Politiker dieses Themas annehmen würden. Zivilcourage der bunten Gesellschaft! Share this:TwitterFacebookDiggGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies […]

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