Trittins Schweinejournalismus


Im Zusammenhang einer Kritik an Gauck durch die „taz“ sagte Trittin in einer Talkshow bei Illner, „das ist Schweinejournalismus“ (Filmausschnitt!),  weil eben der politische Frontverlauf dem Trittin nicht passte. Schweinejournalismus glossiert im linken Blatt „Freitag“!  Daß der jetzt für mehr Demokratie und Meinungsfreiheit eintritt, ist nun wiederum nicht zu erwarten. Was aber wirklich echter „Schweinejournalismus“ ist, das finden wir heute früh unter der dpa/dapd Meldung in unserer Heimatzeitung. Unter der Überschrift „Rätsel um Rohrbomben-Fund in Berlin – Politiker sprechen von Terrorismus – Rechtsextreme provozieren vor Moscheen“ baut man einen Bericht über eine kleine friedliche Demonstration von Islamgegnern ein, die Pappschilder mit Karikaturen hochhalten. So werden diese Demonstranten, die nur das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit für sich in Anspruch nehmen, als „rechtsextreme Splitterpartei Pro NRW“ in die Nähe von linksextremen Bombenlegern gerückt. Man kann zu diesen Islamgegnern stehen wie man will (gegen den Islam zu demonstrieren ist ein legitime Sache, aber die Adressaten des Protestes für Pro NRW müssen die Politiker sein, die solche Zustände zulassen), aber diese bewußte Vermengung ganz unterschiedlicher Ereignisse in einem dpa Artikel, trifft wohl eher auf Trittins Schweinejournalismus zu. Leider läßt sich dieser Zeitungsbeitrag auf Seite 5 des Straubinger Tagblattes nicht verlinken.

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