Archive for 9. Juni 2012

Syrien, das Morden und die Schweinerei der Lüge


Endlich gibt es mal eine Zeitung, die die Situation in Syrien anders darstellt, als sie bisher in allen Gazetten uns verkauft wird. Wenn das stimmt, was hier die FAZ berichtet, werden bestialisch umgebrachte Kinder und Frauen von den westlichen Politikern, der UNO und den Mördern, die sich Aufständische nennen, für ihre Propaganda mißbraucht. Ob unsere Maulhelden der deutschen Regierung sich auch zu dieser Sache melden, das wird wohl höchst zweifelhaft sein. Westerwelle und Merkel hätten sich schon längst empören müssen. FAZ! Was lernen wir daraus, nehmt zunächst immer das Gegenteil von dem an, was Glotze, Bild, Straubinger Tagblatt, die dpa-Welt und unsere Regierung berichten. Dann könnt ihr eher sicher sein, daß ihr nicht einer Lüge aufgesessen seid.

Frank Schäffler wird bestätigt und Dirk Niebel hat mistgebaut


Die Analyse Frank Schäfflers zum Finanzgeschehen um den Euro, den Schulden und Banken bleibt in seiner Partei, zumindest bei deren Führungsclique, weitgehend unbeachtet. Ob sie überhaupt hinhören, vielleicht ist es auch mangelnde Kompetenz (siehe in diesem Auftritt die Antworten der Bundestagsabgeordneten Lindner und Haustein ) oder auch nur schlicht Feigheit, nach der nächsten Wahl nicht mehr dabei sein zu dürfen. Es war ein Frühstücksgenuß heute früh im Deutschlandfunk das Interview mit Frank Schäffler hören zu können DLF . Alles vernünftig, überzeugend, ohne Schnörkel, auch für den nicht Sachkundigen verständlich! Aber wie an anderer Stelle schon beobachtet, eine Schwalbe allein macht noch keinen Sommer!  Es stellt sich die Frage für Rebellen unter den Parteimitgliedern, bleibt man in dieser Partei, die einen Dirk Niebel nach oben spülte, oder zieht man die Konsequenzen? Ist die eigene Partei noch Mittel zum Zweck oder degeneriert sie bereits zum Selbstzweck? Wer ist für den Leser dieser Zeilen wählbar, die Partei Schäfflers oder die Niebels? Dürfen wir diese Fragen stellen? Auch, die nichts mit der FDP am Hut haben? Ja, weil eben diese schwarzgelbe Regierung und seine Bundestagsabgeordneten, die sich gern als Volksvertreter geben, an den Weichen für unsere gemeinsame Zukunft hantieren.

Suum Cuique – Jedem das Seine


Unter diesem Namen schickt uns ein Leser Kommentare zu, die oft besser oder eine gute Ergänzung zu unseren Beiträgen sind. Das muß man an dieser Stelle auch mal sagen können. Wir lesen und würdigen aber jeden Beitrage und hoffen auch, das unsere Lesegemeinschaft größer wird. Jeder, der hinter einem Kommentar steckt, könnte doch auch so etwas wie einen politischen Stammtisch mit Tiefgang vor Ort gründen. Das geht überall, es kann das tägliche Kaffeekränzchen sein, das wöchentliche Treffen im Biergarten, der Gesellschaftstag, im Freundes- und Bekanntenkreis. Graswurzeldemokratie nennt man das. Dort überlegen wir dann, ob es nicht Sinn macht,  mal öffentlich den örtlichen Abgeordneten mit einer Frage herauszufordern. Diese Fragen und Antworten behalten wir natürlich nicht für uns. Nein, die verbreiten wir. Das Volk soll wissen, wie unsere Berufspolitiker gestrickt sind. Bei uns finden Sie Beispiele genug. Unsere Bemühungen etwas zu bewegen und zu verändern schicken wir an Freunde, Bekannte und Verwandte, nicht vergessen, die Lokalzeitungen mit einzubeziehen. Diese Stammtische oder „Runden Tische“ vernetzen sich und tauschen auch in diesem Netz ihre „Taten“ aus. Eine Zukunftsvision? Nein, wir sind bereits die Realität, und das mehr als seit 10 Jahren. www.runder-tisch-niederbayern.de

„suum cuique“ heute zum Bankendesaster:

Dieser Frage dürften alle mit Ratlosigkeit gegenüberstehen – Regierungen und Staatsbürger gleichermaßen. Braucht man überhaupt Banken, deren Geldhunger so gewaltig ist, daß sie ganze Volkswirtschaften aufzehren und immer noch nicht gesättigt sind? Der als Rechtssystem in sich geschlossene Nationalstaat würde über genügend Regulative verfügen, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Die EU-Hybris wird dagegen nichts ausrichten können. Wir erleben gerade, daß sie an ihrem Hauptwiderspruch scheitert: alles regeln zu wollen und nichts geregelt zu kriegen.

 

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