Biologisch zum Fortbestand des Volkes beitragen?


Ob diese Wortwahl, die der CSU Bundestagsabgeordnete Josef Göppel als Antwort auf einen fragenden Bürger gab, noch im Sinn des Genderwahns politisch korrekt ist?

„Im Grundgesetz heißt es „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates.“ Damit wollte der parlamentarische Rat 1949 einen schützenden Raum vor allem für die Frauen schaffen, die biologisch mehr als Männer zum Fortbestand des Volkes beitragen. Diese grundsätzliche Wertentscheidung bleibt auch dann gültig, wenn mehr Frauen als früher berufstätig sind.“

Hier die komplette Antwort auf www.abgeordnetenwatch.de !

 

2 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 23. Juni 2012 at 9:09

    Ach ja, der hochberühmte Artikel 6, auf ewig eingemeißelt in den vom Bundesbürger
    empfangenen Gesetzestafeln, genannt „das Grundgesetz“ oder „die Verfassung“:

    Artikel 6
    (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

    (3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

    (4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

    (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.“

    Mal ganz blöd zu Absatz 1 gefragt, wie sieht eigentlich dieser „besondere Schutz der staatlichen Ordnung“ (Anm.: nicht des Staates!) aus?

    Oder zu Absatz 3, was ist mit „versagen“ der „Erziehungsberechtigten“ (von Familie ist da schon nicht mehr die Rede) gemeint?

    Interessant und typisch für die Polit-Nomenklatura: Das Grundgesetz wird nicht korrekt zitiert und es wird nach Belieben was hineininterpretiert. Und eifrig plappert’s der
    Bundesbürger dann nicht selten nach. „…schützenden Raum vor allem für die Frauen…“, oh Gott, was ist das, ein Bunker? „..mehr Frauen als früher berufstätig…“, in Zeiten, in der die Zahl der Arbeitsplätze immer mehr zurückgeht, na klar. Wann ist einer der Leser hier das letzte mal auf dem Weg zur Arbeit einer freundlichen fahrkartenzwickenden Straßenbahnschaffnerin begegnet? Das Arbeitsleben wird von Automation bestimmt, die den Wert und die Anerkennung der menschlichen Arbeitskraft beständig senkt. Im Endeffekt landen auch nicht wenige der weiblichen Arbeitskräfte in der Arbeitslosigkeit und der Demütigung von Hartz4.

    Wie hoch mag wohl die Promillezahl der Deutschen sein, die es sich angetan haben, das Grundgesetz einmal zu lesen und versucht haben, dieses Machwerk auch zu verstehen und dieses Verständnis in einen gesellschaftlichen Kontext einzufügen?

    Der Staat – oder auch: „die staatliche Ordnung“- hat die Familie ruiniert. Vor ihm reichte für den existenziellen Erhalt einer Familie ein Einkommen aus, heute müssen es mindestens zwei sein. Die Hausfrau von einst findet sich nun oft auch gleichzeitig in der Rolle der Geringverdienerin oder Arbeitslosen wieder. Krankenschwestern verdienen z.B. in der Bundesrepublik so wenig, daß oft am Ende ihres entbehrungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitslebens der Gerichtsvollzieher den Dank der Gesellschaft in Form einer Pfändungsurkunde überreicht.

    Gott schütze das Deutsche Volk vor der Bundesrepublik und ihren „Wohltaten“!

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  2. Sicherlich ist das korrekt, die Frauen tragen mehr bei. Wieso denn das und wieso vor allem für Frauen, wenn es genau heißt „Ehe und Familie“. Der Bursche ist absolut korrekt.

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