Archive for Juli 2012

Was wollte eigentlich Geithner auf Sylt?


Da fliegt der amerikanische Finanzminister zum Urlaubsort von Schäuble und kurz danach gleich noch zum Chef der EZB Draghi, um bekannte Nebensächlichkeiten zu besprechen, wie das uns heute auf Seite 12 (versteckt auf der dritten Wirtschaftsseite des Straubinger Tagblattes) die dpa-Welt erklären will? Diesen Bericht hätten die sich sparen können, wird er ohnehin an dieser Stelle im Straubinger Tagblatt kaum gelesen. Verkauft den Bürger nicht für dumm (dieser dpa-Bericht im Straubinger Tagblatt läßt sich nicht verlinken).

Die Eurohütte brennt und Geithner hat zum Löschen persönliche Anweisungen zum Vorteil der amerikanischen Finanzwirtschaft erteilt, das ist wahrscheinlicher! MMnews!  Möglicherweise übertreiben die, da steckt aber wahrscheinlich mehr Wahrheit drin, als in dieser jämmerlichen dpa-Meldung des Straubinger Tagblattes.
Das ist der Mann, der nur mal so zum Spaß Schäuble auf Sylt besuchte. Die Spinne im Netz der Macht?

 

 

 

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Die Lüge geht wieder um: Deutschland braucht jedes Jahr bis zu 400 000 Zuwanderer,


um auf dem Arbeitsmarkt den Fachkräftemangel zu beheben. Diese Information setzte heute das „Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA)“ in die Welt. Kein Deutscher wird wohl dieses Institut kennen. Wir haben recherchiert und finden heraus, daß dieser unbekannte Verein eine Stiftung der Deutschen Post und transatlantisch stark vernetzt ist. IZA!  Seltsamerweise finden wir im Organigramm als Präsidenten noch den ehemaligen Chef der Post, Zumwinkel. Die Nennung von 400 000 Zuwanderer jedes Jahr, um damit der deutschen Wirtschaft Fachkräfte zuzuführen, ist wohl doch eher der Beginn einer neuen Kampagne statt wissenschaftlicher Erkenntnis. Wir halten ganz einfach dagegen, wieviel deutsche Ingenieure werden schon mit 6o Jahre oder früher von der Industrie freigesetzt, wieviel deutsche Fachkräfte aller Berufsrichtungen arbeiten allein in der Schweiz (270 000), wieviel Arbeitslose haben wir selbst eigentlich noch? Sächsische Zeitung! Dazu verweisen wir nochmals auf unseren Beitrag vom November 2011: rundertischdgf !

Hurra! Zuwanderer retten Deutschland vor dem Aussterben!


Darüber freut sich Springers Welt und schreibt dazu einen vor Freude überschäumenden Artikel. Die Welt: Hallo Deutschland, wir kommen! Die Probleme werden allenfalls in den Kommentaren der Leser genannt (und natürlich auch bei uns). Die Woche fängt gut an!

Rotgrün Baden-Württemberg gegen Länderausgleich


Widersprüchliches aus Absurdistan!

Dafür will dieses gleiche politische Milieu aber alle Schuldenländer Europas mit unseren deutschen Steuergeldern retten.  Absurd, aber kein Witz! Die rotgrüne Regierung Baden-Württembergs klagt gegen den deutschen Länderfinanzausgleich [deutsche-wirtschafts-nachrichten.de].

Österreich: ESM Zustimmung durch Grüne, SPÖ und ÖVP, Ablehnung durch FPÖ und BZÖ


Wie ähnlich sich doch unsere Berufspolitiker nördlich und südlich des Inns verhalten. Aber das ist kein Wunder, wir sind uns doch sehr nah. Wir möchten in diesem Zusammenhang auf diese Petition hinweisen, aus der wir zwei Aspekte besonders hervorheben möchten. Die grüne Bundesvorsitzende hat keine Ahnung was im ESM Gesetz drinsteht, dennoch stimmt sie für den ESM (da unterscheidet die sich nicht von den Bundestagsabgeordneten, die bei uns  den ESM abnickten).  Selbst wenn der österreichische Verfassungsgerichtshof nachträglich den ESM als verfassungswidrig erklärt, ist er bereist völkerrechtlich bindend und kann von der Staatengemeinschaft eingeklagt werden (weil der Bundespräsident Fischer den ESM mit seiner Unterschrift auch schon ratifiziert hat?)  Petition gegen ESM im Österreich!

Unter dem Titel, „Milliardengrab Eurorettung“, finden wir einen Artikel in der „Wiener Zeitung“, der sich in seiner Klarheit zu dem Geschwurbel unsere Politiker bei diesem Thema wohltuend abhebt. Wir kennen die politische Einstellung des Journalisten nicht, das ist uns auch egal, wir beurteilen seinen Beitrag nur mit der Frage, richtig oder falsch? Kommentar in Wiener Zeitung!

ESM Vertrag wurde vom angelsächsischen Anwaltsbüro geschrieben


Wir haben das Thema ja mittlerweile von vielen Seiten beleuchtet, Fragen und Antworten von Politikern und Abgeordneten in einfache, verständliche Worte übersetzt. Aber es kommen zum ESM täglich neue Informationen zu Tage, die wir so nicht kannten, wie durch diesen Artikel in der FAZ.  Da wird man wirklich sprachlos und wundert sich nicht mehr über den mangelnden Kenntnisstand von Abgeordneten, die den ESM abnickten. Angesichts der Gefährlichkeit des ESM fragen wir uns, wie z.B. der niederbayerische Abgeordnete Bartholomäus Kalb da durchblicken und entscheiden soll. Der ist nämlich Mitglied in dem 9 köpfigen Gremium von Bundestagsabgeordneten, die schnell über die Freigabe von Milliarden durch den ESM entscheiden sollen; das ist nur eine Ungereimtheit von vielen.  Solchen Leuten traut man schlicht keine Kompetenz zu.  Bartholomäus Kalb im Geheimgremium! Aber lesen Sie den ganzen Text, auch das Kleingedruckte und die Kommentare der FAZ Leser!

Gabriels Gleichung: EZB=Merkelbonds=Eurobonds


Wie Sie, liebe Leser, sicherlich hier schon feststellten, hat sich der „Runde Tisch DGF“ sehr ernsthaft mit viel Recherche und Beiträgen mit der Finanzsituation um den Euro auseinander gesetzt. Heute früh widerlegte das SPD Schwergewicht aus dem Harzvorland, Gabriel, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk seinen eigenen Haushaltsexperten Schneider aus dem Bundestag (Zitat Gabriel):

„Na ja, heimlich, still und leise organisiert die EZB Euro-Bonds. Die heißen dann nicht so – wir haben die mal ein bisschen ironisch Merkel-Bonds genannt -, aber natürlich, was die EZB macht, ist, weil die Politik nichts tut, ist sie letzter Notanker, sie kauft Staatsanleihen auf. Und natürlich haften wir alle dafür. Nur, dass Frau Merkel und die Staats- und Regierungschefs das den Bevölkerungen nicht zu sagen trauen.“ Der SPD Vorsitzende im Deutschlandfunk!

Damit widerlegt er seinen Parteifreund  Schneider . Und wo Gabriel Recht hat, da hat er nun mal recht. Nur allzu oft kommt er aber nur als Dampfplauderer daher und sein Gesagtes ist mit Vorsicht zu genießen, denn ob der SPD Parteivorsitzende durchblickt, das ist doch stark zu bezweifeln. Und die FDP Abgeordneten, für die doch Eurobonds, wie auch immer sie daherkommen, die rote Linie ist, die sie keinesfalls mehr überschreiten werden, was machen die? Nichts! FDP Bundestagsabgeordneter! .