Burgdorf ist nicht Hannover, aber Europa!


Jetzt trommelt die CDU noch lautstärker, als zuvor, für den Bundesstaat Europa. Kulturhoheit soll aber noch bleiben, meint Frau von der Leyen und ist stolze Europäerin, im Bundestag Niedersächsin und in Hannover Burgdorferin, wobei wir ihr die geografischen Ansiedlung Burgdorfs in Hannover verzeihen. Noch gehört Burgdorf nicht zur Stadt Hannover, sondern nur zum Landkreis Hannover Land. Aber wie im Kleinen, muß alles auch im Großen, in der globalisierten Welt, zu großen Zentren zusammengelegt werden, Europa über alles. Sonst gehen wir unter oder? Von der Leyen will es wissen!

One response to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 9. Juli 2012 at 17:12

    „Der Wohlstand in Deutschland sei ein Ergebnis des starken Exports, der überwiegend nach Europa ginge.“

    —————————————

    Und ich nahm immer an, der Wohlstand einer Nation basiert auf ihrer Fähigkeit zur Wertschöpfung. Wenn das Leyenmädchen recht hat, dann müßten ja Länder wie der Kongo steinreich sein (1129 US-$ BiP/pro Kopf).

    Zum Kongo schreibt Wikipaedia:

    „Trotz umfangreicher Ressourcen… ist die Wirtschaft noch immer durch Massenarbeitslosigkeit… sowie extreme Außenverschuldung und hohen Importbedarf an Nahrungsmitteln gekennzeichnet.“

    Trifft genauso auf die BRD zu.

    Starker Export sagt garnichts aus. Im Gegenteil, ist eher ein Indikator für Abhängigkeit.
    Während der Kongo immerhin noch Erdöl, Edelhölzer und Bodenschätze wirklich exportiert, sind bundesrepublikanische „Exporte“ oftmals reine Buchungsvorgänge. Opel produziert „deutsche“ Autos im oberschlesischen Gleiwitz, die dann buchmäßig von Deutschland nach Polen exportiert werden. Hahaha!

    Der einstige Wohlstand in Deutschland basierte auf dem einzigartigen Talent der Deutschen zur Wertschöpfung. Von dieser Wertschöpfung profitierten dann vor allem die Deutschen mittels Binnenhandel selbst am meisten. Der Export von Waren war dabei stets eher ein Nebenaspekt. Henschel und Vulcan z. B. produzierten leistungsfähige Lokomotiven, die bestellten und kauften vor allem die deutschen Eisenbahnen – und weil sie so gut waren, auch Bahnen anderer Länder rund um den Globus. Das machte die deutsche Volkswirtschaft aber dann noch lange nicht exportabhängig.

    Export schafft erst dann wirklich Arbeitsplätze und Wohlstand, wenn ihm auch eine starke Binnenproduktion und -nachfrage vorausgeht. Aber das geht ein wenig über den Horizont des Leyenmädchens aus Burgdorf in Europa.

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