Tausende von Lehrerstellen werden von Grünen in BW gestrichen


Aus Kostengründen! Wir stellen dazu die Frage, wie verträgt sich das mit der Forderung nach Tausenden von Erziehern für die geplanten Babyaufbewahrungsstätten? Irgendwas ist da ganz faul im Staatsgetriebe, wenn gleichzeitig heute Nachrichten durch die Welt gehen, „um den Mangel an Erzieher zu decken, will man jetzt Langzeitarbeitslose und Schleckerverkäuferinnen in diesem Beruf ausbilden“.

Die Welt: Kretschmann streicht Tausende Lehrerstellen!

Man sollte sich die Zeit nehmen, die Leserkommentare zu studieren. Einer stellt mit einfachen Worten Zusammenhänge dar:

„Prima, immer fleißig sparen und das Geld an europäische Pleitestaaten schicken. Was brauchen unsere deutschen Schüler Geld für Bildung. Wir bekommen ja die „Fachkräfte“ aus Anatolien etc.. „

2 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 11. Juli 2012 at 12:21

    Die bloße Anzahl von Lehrern ist kein Garant für Bildung. Und die Bildung selbst muß ebenfalls zu einem gesellschaftlichen Ziel führen, denn sie ist nicht nur Selbstzweck.

    Erinnert sei an die fünfziger und sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Volksschulklassen mit vierzig, manchmal sogar sechzig Schülern. Die bekamen trotz aller damaligen schulischen Widrigkeiten einen Beruf, der sie ernährte. Das ist die Generation der heute Fünfzig- bis Sechzigjährigen. Oftmals gibt es ihre Berufe in Handwerk und Industrie heute gar nicht einmal mehr in der BRD. Viele von ihnen sind am Ende eines arbeitsreichen Lebens nun arbeitslos und fristen eine erbärmliche Existenz von hartz4.
    Industrie, Handel und Gewerbe schrumpfen immer mehr. Auch in einstigen Tüftlerländern wie Baden oder Württemberg. Wer soll die Steuern erwirtschaften, die zum Unterhalt von Lehrern dienen, die einer Jugend Bildung vermitteln, die in ein berufliches Nichts führt?

    Wenn ein Land sich um jeden praktischen Intellekt bringt, braucht es den theoretischen letztendlich auch nicht mehr.

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  2. Irgendwas läuft hier schief! Sollte man nicht erst mal im Inland für geordnete Verhältnisse mit Aussichten sorgen, bevor man das „deutsche Geld“ im Ausland „verbrennt“?! EU / Euro hin oder her!

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