Archive for 20. Juli 2012

Berufspolitiker sind selbstlos und opfern sich für das Wohl des Volkes


Über eine Stunde gab es heute einen Lobgesang beim Deutschlandfunk auf die Berufspolitiker, die diesen „Knochenjob“ nur ganz selbstlos machen, aus Idealismus und weil sich kein anderer für diese grottenschlechte Bezahlung findet. Alles für das Volk (und die Partei) und nichts für mich! Wer Zeit hat und neugierig ist, der sollte hier mal beim Deutschlandfunk reinhören. Deutschlandradio!

Und die anderen Tätigkeiten gehören ebenfalls zur Aufgabe oder? Kein Opfer ist groß genug? www.abgeordnetenwatch.de   Die Presse!

Ministerium Aigner: Aus religiösen Gründen ist Schächten erlaubt


Journalisten fragten mal nach, ob beim Kauf vom Fleisch in Deutschland erkenntlich ist, ob das Tier mit ordentlicher Betäubung getötet wurde oder durch religiöses Schächten? Darauf erhielten die Fragesteller folgende interessante Auskunft von Aigners Ministerium: www.journalistenwatch.com !

Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem andern zu!


Bund der Kriminalbeamten: „Eine religiös begründete Beschneidung ist laut Strafgesetzbuch eine schwere Körperverletzung.“ Hier der Verweis zum Deutschlandfunk dazu! Deutschlandfunk! Das Thema kocht nun auch in Frankreich, Österreich, Schweiz und selbst in den USA hoch. Deutschlanfunk Europa heute! Es geht hierbei gar nicht um die Ausübung der Religionsfreiheit, sondern um den Widerstreit zwischen archaischen Sitten und unserer heutigen aufgeklärten Zeit. Wir fragen uns allen Ernstes, können sich die Männer unter den Bundestagsabgeordneten, eine, sie persönlich betreffende Beschneidung, vorstellen? Und die Frauen unter den Abgeordneten, daß an ihren Kindern aus religiösen Gründen herumgeschnippelt wird? In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Imperativ von Kant, den der Leser in der Laufschrift von www.runder-tisch-niederbayern.de findet. Leben wir eigentlich heute nicht im Jahr 2012?

Spanien subventioniert die maroden Fußballvereine


Keine Mehrwertsteuererhöhung für Fußball und Stierkampf

Für alle Spanier wird die Mehrwertsteuer von 18 auf 21 Prozent erhöht. Auch für kulturelle Einrichtungen wird jetzt der volle Mehrwertsteuersatz angewandt. Damit werden Konzert-, Theater- und Kinobesuche in Spanien erheblich teurer. Für Stierkampf und Fußball gilt weiterhin der reduzierte Steuersatz. Die hochverschuldeten Profivereine sind wie die Banken pleite. Wird Superstar Renaldo von der EZB finanziert? Die Presse! Unsere Bundestagsabgeordneten muten mit ihrer gestrigen Entscheidung dem deutschen Steuerzahler also die Rettung der spanischen Banken, des Stierkampfes und des Fußballs zu, das noch funktionierende Opium für das Volk. Süddeutsche! Ob das den gestrigen Abnickern unter den deutschen Volksvertretern mal durch den Kopf geht? Gedankenlosigkeit unterstellen wir ihnen aber nicht.

 

 

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