SPD, der Strom kommt aus der Dose, weil die Sonne scheint!


Diese Schlagzeile im Dingolfinger Anzeiger, wohl ein eigener Propagandabericht der örtlich SPD (man muß ja mal wieder in der Zeitung stehen), spricht für sich! Im Bericht wird behauptet, daß der Strom für den Verbraucher immer billiger wird, jeder macht den Reibach, der Bauer, der die Flächen zur Verfügung stellt, die Gemeinden und die Gestelle auf den Feldern sehen auch noch gut aus. Das haben wir alles der SPD zu verdanken, ein Perpetuum Mobile, denn die Sonne schickt keine Rechnung.

Nun mal Spaß beiseite. Jeder weiß es, nur die Genossen scheinbar nicht, daß diese Solarparks nur gebaut werden, weil sie hochsubventioniert werden, und zwar von uns Stromverbrauchern. Zur Wahrheit gehört auch, daß die Deutschen die höchsten Strompreise in Europa bezahlen. Die darin enthaltenen Steuern und EEG-Abgaben belaufen sich auf jährlich 24 Milliarden Euro. Bei 600 000 Haushalten spricht man schon von Energiearmut. Deutschlandfunk! Und das Gespenst der Deindustrialisierung Deutschlands ist nicht mehr so abwegig, nachdem erste Firmen wegen zu hoher Strompreise ihre Tore schließen.

 

3 responses to this post.

  1. Faktisch stimmt es aber.
    🙂

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    • Posted by Suum Cuique on 2. August 2012 at 11:13

      Ja, die Sonne schickt so wenig eine Rechnung wie die Erde
      – für den Wind,
      – die Wasserkraft
      – die Kohle,
      – das Erdöl
      – das Erdgas
      – das Feuer
      – das Uran
      nur ist es ein Trugschluß, daraus zu schließen, daß alles kostenlos, in benötigten Mengen und ohne Risiken Frei Haus zu haben ist.

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      • Posted by Suum Cuique on 2. August 2012 at 11:53

        „Und das Gespenst der Deindustrialisierung Deutschlands ist nicht mehr so abwegig, nachdem erste Firmen wegen zu hoher Strompreise ihre Tore schließen.“

        ———-

        Die in Deutschland umgehende Deindustrialisierung ist kein Gespenst, sondern eine der sehr realistischen Grundlagen des Staates Bundesrepublik. Sie wurde bereits mit der Gründung der Ruhrbehörde 1946, die den Deutschen ein Limit in der Stahlproduktion von zunächst 7,5, dann 11 Millionen Tonnen auferlegte initiiert und 1951 in der Montanunion, der Urzelle der heutigen EU, verfestigt. Treibende Kraft bei der industriellen Beschränkung Nachkriegsdeutschlands war Frankreich.
        Der nächste große Einschnitt der Deindustriealisiderung fand nach der Wende statt, als die „Treuhandanstalt“, kurz THA genannt, die mitteldeutsche Industrie für ’nen Appel und ’n Ei verschärbelte. Einer der Hauptnutznießer war damals ebenfalls Frankreich.
        Mit der „Energiewende“ geht’s nun dem industriellen Rest in Deutschland an den Kragen.

        Aber auch die Infrastruktur in Deutschland ist schon zu einem Gutteil „internationalisiert“. Nicht nur durch obskure „Leasing“-Geschäfte mancher „Stadtväter“.
        Schwer im Geschäft in der BRD ist beispielsweise die französische Veolia Environnement S. A., mit den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Energieversorgung, Eisenbahnen, Straßenbahnen, Busdienstleistungen. Umsatz weltweit 34,6 Mrd. €, Nettogewinn 584 Mill. € (2009).

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