In welcher Welt lebt eigentlich von der Leyen?


Handwerker und Facharbeiter, die 2500 Euro brutto monatlich nach Hause bringen sind Niedriglöhner, bläst Frau von der Leyen in die Welt. Davon kann man für später keine vernünftige Rente bilden, rechnet sie vor. Das wird wohl so sein. Aber 2500 Euro im Monat sind eher Normallohn oder für viele handwerkliche Berufe schon Spitzenlöhne. Das sollte wohl die Arbeitsministerin schon wissen, statt solch einen Mist von Niedriglöhnern zu reden. Aber an dieser Gehaltsangabe und dem Geschwätz der Politiker wird auch deutlich, daß doch die Inflation und der Euro arg an einem vernünftigen Auskommen eines normalen Arbeitnehmers genagt hat. wiwo

9 responses to this post.

  1. Posted by bwoi45 on 5. September 2012 at 18:26

    Eine schwache Opposition macht eben so eine Politik möglich und da sind wir alle Schuld, also nicht meckern Leute!

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    • Posted by Suum Cuique on 6. September 2012 at 7:10

      Schwache Opposition?

      Ein Großteil der „schwachen“ Opposition – Rot-Grün – verfügte als Regierung den Deutschen die „Agenda 2010“ und die „Hartz-Reformen“.

      Die damalige Opposition und heutige Regierung entwickelte diese weiter und verfügte die „Energiewende“.

      Insgesamt betreibt das BRD-Regime eine offensichtlich systematische Verarmung der Deutschen. Nur, wo sind wir da alle schuld? Seit wann hat das deutsche Volk in der BRD in Existenzfragen auch nur das Recht gehört zu werden? Von irgendeinem Mitspracherecht ganz zu schweigen.

      Was diese Politik möglich macht, ist die Machtstellung der Parteien unbehindert durch ein wirksames Staatsrechtsinstrument totalitaristisch zu herrschen.

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  2. Posted by Suum Cuique on 3. September 2012 at 8:21

    2.500 € brutto dürften tatsächlich ein guter Durchschnittslohn in der real existierenden Bundesrepublik sein. Arbeitnehmer bei den zahlreich gewordenen Leiharbeitsfirmen erhalten ihn wohl nur in seltenen Ausnahmefällen.
    Bei Lohnsteuerklasse 1 heißt das netto 1.600 €. Wohnung, Mietnebenkosten, vor allem die drastisch steigenden Energiekosten schlagen noch einmal mit rund 800 € zu Buche. Vom Arbeitgeber nicht erstatte Aufwendungen für Fahrten vom und zum Arbeitsplatz, berufsbedingte Versicherungen, Kleidung usw. dürften einen monatlichen Kostenfaktor von etwa 200 € ausmachen. Verbleiben bei günstigen Bedingungen 600 € im Monat zur freien Verfügung. 20 € pro Tag. Nicht einmal 1 € pro Stunde.

    Nicht viel, um sich existenziell zu entwickeln.

    Die Deutschen sind das Volk mit dem geringsten Immobilienbesitz unter den hochentwickelten Staaten. Der Anteil Selbständiger und Freiberufler, nimmt man einmal alle Formen von Scheinselbständigkeit und anderer Formen dubioser Gewebeausübungen heraus, ist auch nicht gerade überragend.

    Deutschland, mittlererweile ein Land der Lohnsklaven, die mehrheitlich nicht die geringste Chance unter den herrschenden wirtschaftlichen und politischen Bedingungen haben, zu Erfolgsperspektiven und Wohlstand zu gelangen. Wo der Ansporn wegfällt, breiten sich Trägheit, Mutlosigkeit und Deszendenz aus. So ein Volk ist natürlich leicht zu beherrschen.

    Das war’s dann wohl mit deutschem Schöpfergeist und Gestaltungswillen.

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  3. Oh ja und viele würden sich über diesen Lohn freuen, da Sie zwar 40 Stunden die Woche arbeiten und dazu noch einen Nebenjob benötigen! Die Poliutik ist soooo weit weg von der Realität und anstatt im eigenen Land die Leute zu unterstützen hören wir von Verpflichtungen anderer Länder gegenüber! Wo soll das hinführen?

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    • Posted by Suum Cuique on 3. September 2012 at 14:14

      Das führt in die volkswirtschaftliche Verarmung, Stephan. Die niedrige Kaufkraft trocknet den Binnenmarkt aus. In den Kleinstädten können z. B. kleinere Einzelhandelsgeschäfte und selbständige Handwerksbetriebe kaum noch existieren und schließen. In den Zentren von Großstädten fassen sie erst gar nicht mehr Fuß. Wer nachrückt, ist hinlänglich bekannt. Es sind nicht einmal mehr die Unternehmen mit großem Filialebestand, denn auch die leiden unter Kundenschwund (Schlecker, Karstadt sind da nur die Spitze). In den Stadtzentren findet eine schon gar nicht mehr so schleichende Änderung der urbanen Strukturen statt. Darüber hinaus muß die länger arbeitende und kommunikativ beschnittene deutsche Bevölkerung auch immer weniger ihre Stadtzentren aufsuchen, um ihre Besorgungen zu erledigen. Das Internet springt da bei vielem ein. Die Deutschen erleben einen Verdrängungsprozeß aus ihren Stadtzentren. Sie verlieren ihre eigentlichen Städte und verschwinden im suburbanen Siedlungsbrei.
      Genau umgekehrt ist die Enwicklung in Frankreich:

      https://rundertischdgf.wordpress.com/2012/09/02/mexikanische-verhaltnisse-sind-in-der-eu-angekommen/#comments

      Die Stadtzentren von Marseille und Nizza, das kann der Schreiber dieser Zeilen aus eigener Anschauung bestätigen, sind durch umfangreiche Reurbanisierungsmaßnahmen in ihrer Wohn- und Lebensqualität merklich aufgewertet worden. Die französische Stadtbevölkerung verliert mehr und mehr die ohnedies ungeliebten Banlieus. Der Franzose findet in den Zentren seiner Städte immer noch seine Restaurants, Cafes, Bars, seinen Bäcker, seinen Fleischer. Der lärmende Autoverkehr ist aus den Boulevards weitgehend herausgenommen und die städtische Lebensqualität spürbar verbessert worden. Unter den in den Großstädten lebenden Franzosen gibt es daher ein ungebrochen ausgeprägtes Identiätsbewußtsein. Im Gegensatz dazu verliert der Deutsche mit der Herausdrängung aus seinen Stadtzentren auch den alltäglich-kommunikativen Eindruck seiner eigenen Identiät. Auch wenn deutsche Vorstädte noch nicht brennen, ohne sich dessen bewußt zu sein, ist der Verdrängungsprozeß bei den Deutschen unterm Strich schon etwas weiter fortgeschritten als bei den Franzosen.

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    • Posted by wana on 3. September 2012 at 17:26

      In den Untergang der Deutschen und ihrer Ausrottung

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      • genau!

      • Posted by Suum Cuique on 4. September 2012 at 13:11

        # Stephan
        # wana

        Systematische Verarmung und Bevölkerungsaustausch sind zwei Dinge, die ineinandergreifen. Das eine ist ohne das andere darüberhinaus auch schlecht denkbar.

        Beispiele:

        – Immobilienpreise in städtischen Verdichtungsräumen brechen nicht ein, wenn die alteingesessene Bevölkerung durch Arbeitslosigkeit und Hartz4 verarmt, da eine Austauschbevölkerung an ihre Stelle tritt. Im Gegenteil, es wird dabei sogar eine verstärkte Nachfrage und damit eine Wertsteigerung erreicht.

        – Eine rational motivierte Gegnerschaft zum Bevölkerungsaustausch wiederum läßt sich verhindern, indem der alteingessenen Bevölkerung die materielle Interessengrundlage durch Verarmung und Arbeitslosigkeit entzogen wird. Wer nichts mehr hat, das ihm zu verlierengehen droht, der braucht auch für nichts mehr zu kämpfen. Der Verdrängungsprozeß kann also ohne rational begründeten Widerstand erfolgen. Ein gewisser Widerstand macht sich lediglich nur noch auf der mentalen, der leichter zu bekämpfenden Ebene bemerkbar. Dieser Widerstand wird dann als „Rechtsradikalismus“, „Fremdenfeindlichkeit“ oder als „Extremismus in der gesellschaftlichen Mitte“ abgetan.

        Insgesamt erleben wir nun die intensivste Form des Globalismus: Ging es in Deutschland vor zwei, drei Jahrzehnten vor allem darum, einzelne Produktionsstandorte der Konzerne aus „Rationalsierungsgründen“ zu schließen, so soll jetzt der Produktionsstandort „Deutschland“ an sich geschlossen werden. Dazu muß man natürlich das mit seinen Industrien wirtschaftlich und arbeitsethisch verbundene Volk abschaffen. Durch den Bevölkerungsaustausch bleibt Deutschland jedoch als globaler Absatzmarkt erhalten (Ali kauft einen BMW, Musafa einen Mercedes, Aishe schicke Markenlamotten). Ja, darüber hinaus schafft man sogar einen sehr entwicklungsfähigen „jungen“ Markt mit noch verbesserten Absastzmöglichkeiten. Statt Marktsättigung durch einen höheren älteren Bevölkerungsanteil wird eine höhere Nachfrage durch die neue Bevölkerung geradezu angeheizt.

        „Globalisierung als Chance begreifen!“ – Als Chance für wen?

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