CDU Abgeordnete wollen zum ESM nicht mehr befragt werden


CDU Volksvertreter zwingen www.abgeordnetenwatch.de Fragen zum ESM aus ihrem Portal zu entfernen!

Hier der komplette wörtliche Vorgang:

Guten Tag ,

es gab eine Beschwerde aus dem Büro von Herrn Dr. Kues. Wir haben daher
Ihre Frage vorerst von der Plattform genommen, da wir die Beschwerde
zunächst in Ruhe prüfen möchten. Wir werden Sie informieren sobald wir
eine Entscheidung getroffen haben, wie wir in diesem Fall weiter verfahren
werden.

Ich bitte Sie hierfür um Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
(abgeordnetenwatch.de)

Der entfernte Text:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Dr. Kues,

Ihre Antwort zum ESM an Frau Mantel war wenig konkret. http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_hermann_kues-575-37745–f352041.html#q352041

Ob Sie damit ihre Angst, die aus ihrer Fragestellung hervorgeht, beruhigen
konnten, bezweifele ich. Ich möchte aber konkret nachfassen.

Können Sie mir erklären wie ein Pleitestaat wie Griechenland im ESM für
17,5 Milliarden bürgen kann? Das gilt natürlich auch für alle anderen
Krisenländer der Eurozone?

Mit freundlichen Grüßen

2 responses to this post.

  1. Posted by Kassandra von Troja on 7. September 2012 at 20:54

    Tja, wer hätte das gedacht. Es ist aber auch – auf Seiten der Angeordneten – nur verständlich, wenn sie nicht nur des ESM wegen nichts mehr gefragt werden. Was soll man dem Fragenden auch noch antworten? Dass man am Volk vorbei und sogar gegen das Volk das von diesem Volk erwirtschaftete Geld Bankern und Politikern von Pleitestaaten ohne jedwede Gegenleistung hinterherwirft? Oder wären diese abgehobenen Angeordneten womöglich überfordert? Natürlich will die Mehrheit dieser Angeordneten – wer wählt eigentlich diese immer gleichen Typen – nicht mit den lästigen Fragen des lästigen Volkes nicht konfrontiert werden.

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  2. Posted by Suum Cuique on 6. September 2012 at 8:10

    „Ein Politiker, der nicht zum austauschbaren Polit-Technokraten verkommen will, muß möglichst normal leben. Dazu zählt freie Zeit für Luft zum Durchatmen, das Eingebundensein in Familie, Nachbarschaft, dörfliche Gemeinschaft.“
    Dr. Hermann Kues (CDU)

    ——-

    – Mit anderen Worten, der Mann will ein sicheres Einkommen, bei wenig Arbeit und viel Ruhe und Geselligkeit. Ein normales Leben, unbeschwert und weit über den Alltagsproblemen des Plebs.
    Lästige Fragen stören da nur. In ihrer Beantwortung stecken existenzielle Risiken drin. Eine Antwort zuviel – und er wird ausgetauscht, der Herr Berufspolitiker.

    Lieber rundertischdgf, diese Leute haben doch nicht das „jobcenter“ erfunden, um sich dann eines Tages selbst darin wiederzufinden.

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