Kriegerdenkmäler in Bayern (und nicht nur hier)


 

Hinter jedem Namen steht auch eine Geschichte, auch die Geschichte unseres Volkes. Hier bei uns in Niederbayern werden unsere Gefallenen noch geehrt. In der Gemeinde Reisbach finden wir nicht nur die Gefallenen der beiden Weltkriege, sondern auch ein Denkmal in der Mitte des Marktes mit den Gefallenen von 1871. Die Passauer Neue Presse berichtet über einen Niederbayern, der sich mit den eingravierten Namen an dem Denkmal seines Heimatortes auseinandersetzt, der das Geschehenen mit und um die Personen erforscht. Passauer Neue Presse! Er ist ein kleiner Held unserer Zeit, er gibt den Namen ein Gesicht. Solange man sich an den Menschen erinnert, ist er nicht tot. Ob dieser Heimatforscher jemals von einem politischen Großkopferten geladen wird oder gar einen Orden für seine wertvolle Tätigkeit bekommt? Wir glauben das nicht. Welche Bedeutung unsere Kriegerdenkmäler für den Zusammenhalt unserer Ortsgemeinschaften haben, wird umso deutlicher, wenn wir an den diesbezüglichen Kahlschlag in den kommunistisch besetzten Teilen Deutschlands denken. In den meisten Gemeinden gibt es keinen würdigen Platz für die Erinnerung an die toten Söhne der Heimat. Jede Erinnerung wurde nach 1945 ausgelöscht. Aber auch in Städten im Westen hat man die Söhne an vielen Orten vergessen, so in der hessischen Stadt Laubach. Das will man aber nach der heutigen politisch korrekten Sprachregelung nachholen, gedenken soll durch erinnern und gefallen durch getötet ersetzt werden. Welche erbärmlichen Kleingeister sitzen doch dort im Stadtrat. Gießener Anzeiger!

 

Würdevolle Gedenkstätte im Kurpark der oberbayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub!

2 responses to this post.

  1. Posted by bwoi45 on 23. September 2012 at 9:43

    In der heutigen Zeit ist es empfehlenswert sich sich an eine Zeit zu erinnern,
    wo die Obrigkeit sich auch für göttlich hielt und es mit intellektuellen Freiheitskämpfern zu tun bekam!

    Männer und Buben

    Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
    Wer legt noch die Hände feig in den Schoß?
    Pfui über dich Buben hinter dem Ofen,
    Unter den Schranzen und unter den Zofen!
    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an, Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn wir die Schauer der Regennacht
    Unter Sturmespfeifen wachend vollbracht,
    Kannst du freilich auf üppigen Pfühlen
    Wollüstig träumend die Glieder fühlen.
    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an, Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn uns der Trompeten rauher Klang

    Wie Donner Gottes zum Herzen drang,

    Magst du im Theater die Nase wetzen

    Und dich an Trillern und Läufen ergötzen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;

    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,

    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,

    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.

    Stoßt mit an,

    Mann für Mann,

    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn die Glut des Tags versengend drückt,Und uns kaum ein Tropfen Wasser erquickt,Kannst du Champagner springen lassen,Kannst du bei brechenden Tafeln prassen.Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,Und deutscher Wein erquickt dich nicht.Stoßt mit an,Mann für Mann,Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn wir vorm Drange der würgenden SchlachtZum Abschied ans ferne Liebchen gedacht,Magst du zu deinen Mätressen laufenUnd dir mit Golde die Lust erkaufen.Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,Und deutscher Wein erquickt dich nicht.Stoßt mit an,Mann für Mann,Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn die Kugel pfeift, wenn die Lanze saust,
    Wenn der Tod uns in tausend Gestalten umbraust,Kannst du am Spieltisch dein Septleva brechenUnd mit der Spadille die Könige stechen.Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,Und deutscher Wein erquickt dich nicht.Stoßt mit an,Mann für Mann,Wer den Flamberg schwingen kann!

    Und schlägt unser Stündlein im Schlachtenrot,
    Willkommen dann, sel’ger Soldatentod!
    Du verkriechst dich in seidene Decken,
    Winselnd vor der Vernichtung Schrecken.
    Stirbst als ein ehrlos erbärmlicher Wicht.
    Ein deutsches Mädel beweint dich nicht,
    Ein deutsches Lied besingt dich nicht,
    Und deutsche Becher klingen dir nicht.
    Stoßt mit an, Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Theodor Körner, 1813

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  2. Posted by Suum Cuique on 22. September 2012 at 16:44

    Die stupiden bundesrepublikanischen Vereinfacher. Wie kann so viel Dummheit politische Richtungen weisen?
    Daß Deutsche in den politischen Auseinandersetzungen den 20. Jahrhunderts Intellekt bewiesen, trotz vielfacher Orientierungslosigkeit und politischer Irrungen, dafür steht wie kaum ein anderer Ernst von Salomon.

    Sein letztes großes Werk, „Der tote Preuße“ (Darmstadt 1973), sei hier zur Lektüre empfohlen. Der „Roman einer Staatsidee“ nimmt seinen Ausgang an einem Kriegerdenkmal – der letzten Ruhestätte eines preußischen Soldaten im Krieg von 1866.

    Josef Müller-Marein erinnert in der „Zeit“ (Ausgabe Nr. 33 vom 18.8.1972) , anläßlich des Todes Ernst von Salomons mit einem bemerkenswerten Artikel an das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen, der „von der Norm abwich“:

    http://www.zeit.de/1972/33/er-blieb-ein-preusse-durch-und-durch

    Der Artikel kann auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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