Archive for 9. Oktober 2012

Fachkräftemangel, die ständig sich wiederholende Lüge wird unerträglich


Von der Leyen: Make it in Germany

Es wird mal wieder das Klagelied über fehlende Fachkräfte, insbesondere Ingenieure, in Deutschland gesungen. 45 000 Ingenieure sollen es sein. Da wird ganz große Prominenz in München aufgefahren. Süddeutsche! Nun, auch wir haben an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß Millionen deutsche Fachkräfte im Ausland arbeiten, z.B. in der Schweiz, weil sie bei uns keine Anstellung finden und die Bedingungen dort einfach besser sind. Immerhin haben das wohl jetzt einige politisch Schnarchnasen begriffen und wollen deutsche Fachkräfte zurückholen, 3 Millionen sollen bereits im Ausland arbeiten. Das sei aber nicht genug, denn wenn deutsche Pflegekräfte in die Schweiz gehen, wirbt von der Leyens Amt chinesische an. Über diesen Wahnsinn berichteten wir ja bereits. Aber schauen wir mal nur in Niederbayern genau hin. Dort steht das größte BMW Werk in Dingolfing, ein weiteres in Landshut, weltweite Logistik, zahlreiche Zulierferfirmen sind ebenfalls angesiedelt. Ingenieurbedarf na klar oder? Aber an der FH in Landshut studieren etwa 4000 Studenten und in Deggendorf fast 5000, Uni Passau kommt noch hinzu. Für die dort ausgebildeten Fachkräfte haben wir genügend qualifizierte Arbeitsplätze in Niederbayern? Da braucht man kein „Studierter“ zu sein, um zu begreifen, daß das ein richtiger Schmarrn ist. Wenn BMW eine Ingenieurplanstelle ausschreibt, dann kann sich die Personalabteilung vor Bewerbung kaum noch retten. Ohnehin werden diese Planstellen eher intern neu besetzt. Das ist die Wirklichkeit. Lasst endlich das Lügen vom Fachkräftemangel. Wir fragen, was soll damit eigentlich erreicht werden? BR!

BdSt: Deutschland befindet sich in einer Endlosspirale der Verbindlichkeiten


Der Bund der Steuerzahler (BdSt) schätzt die deutsche Haftung bei der EZB, dem IWF und dem ESM auf mehr als 500 Milliarden Euro. Focus! Das überschreitet die Summe bei weitem, die das Bundesverfassungsgericht mit 190 Milliarden als Grenze für den ESM festgelegte. Eigentlich könnte man verlangen, daß unsere Abgeordneten und auch das Verfassungsgericht die Gesamtbelastungen und sich dadurch ergebende Zusammenhänge kennen müßten, bevor die eine Entscheidung treffen. Es ist aber nicht so, wie Befragung von Bundestagsabgeordneten vor Abstimmungen zu Rettungsschirmen ergab.  MdB Özoguz, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD! Ja, selbst wenn unsere Politiker, jenseits des hektischen Parlamentsbetrieb, in aller Ruhe Zeit haben, anständig gestellte Fragen zu beantworten, dann kommt, wie bei MdB Pronold, bayerischer SPD Vorsitzender, eine unanständige, inkompetente Antwort heraus. www.abgeordnetenwatch.de.  Daß sich diese Eigenschaften gerade bei diesen hohen Parteifunktionären häufen, ist rein zufällig und läßt nicht zwangsläufig einen Schluß auf ihren Kanzlerkandidaten zu, denn der versteht was von seinen persönlichen Geschäften.

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