Archive for 18. Oktober 2012

MdB Pronold, unser Volksvertreter bei der rechten Endstation ausgestiegen


Friedensnobelpreisträger auch in Niederbayern

Bekanntlich hat ja unser Max höfliche, und in der Form auch anständige, Fragen unserem Volksvertreter Pronold zum ESM gestellt. Die Antwort verweigerte Florian Max, und das noch mit einer unanständigen Beschimpfung. Besonders stört ihm, daß Max nicht sein Parteigänger ist, sondern Mitglied der verfassungstreuen, demokratischen Republikaner. Max kann das verkraften. Florian hat wohl jetzt einen Benimmkurs belegt und antwortete einem zweiten Bürger, der die Fragen von Max wiederholte, wenigstens mit einer zivilisierten Anrede. Eine Antwort auf die Fragen erhält der Bürger dennoch nicht, vielmehr versteckt sich Pronold hinter seiner rechten Endstation. Auch in seiner verlinkten Stellungnahme zum ESM findet sich keine Antwort auf diese Fragen.

Also die Fragen bleiben, von wem auch immer gestellt, offen!

Florian prahlt, Max enttarnt zu haben. Seit mehr als 25 Jahren ist der Republikaner und das weiß im Vilstal jeder. Im Vilstal ist dieser Elektriker, Familienvater und hilfsbereite Nachbar wohl bekannter als Pronold, obwohl der fast jeden Tag im Dingolfinger Anzeiger, mangels Zuhörerschaft, seinen SPD Bauklotz in die Linse hält und den eigenlobenden Parteibericht abdrucken lässt.

Mit dem Verweis auf seine rechte Endstation will Pronold gleich noch dem „Runden Tisch DGF“ so richtig eins auswischen. Den gib es schon seit 11 Jahren, der hat zu allen möglichen politischen Themen bereits 107 Veranstaltungen durchgeführt. Wobei gleich zu sagen ist, der ist, im Gegensatz zur rechten SPD Bahnsteinkante, weder rechts noch links, fragt aber immer nach, was „richtig oder falsch ist“.

Wenn doch nur die Ermittler von Pronolds rechter Endstation wenigstens richtig rumgeschnüffelt hätten, ja dann müßte man sie ein wenig ernst nehmen. Um es mal ganz deutlich zu sagen, der Bericht über den „Runden Tisch“ ist erstunken und erlogen. Das macht man mit der Methode, frei nach faschistischer Agitprop und stalinistischer Dialektik: Da schleicht sich in die stets öffentlichen Gesprächsrunden unter falschem Namen ein Freund der SED Nachfolgerpartei ein, der dann einen „wahren Bericht“ über diese fürchterlichen Niederbayern ausgerechnet bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht, wohl weil der Rubel rollt, verhökert er noch gleich seine Märchenerzählung beim Bayerischen Rundfunk und der Süddeutschen. Die fallen natürlich darauf rein und meinen, daß diese Räubergeschichte echt sei, zumal noch eine argentinische Kuh mit entsprechendem Brandzeichen den gebunden Mist garniert. Ein Plagiator verweist auf den anderen, und Pronold kauft sich diese Karte bei seiner perteieigenen rechten Endstation. Die sehen braun, wenn sich 34 Personen öffentlich in Mamming zusammensetzen, um über das Abschalten des AKWs Isar 1 in Mamming zu diskutieren, weil unter den Gesprächsteilnehmern auch ein Republikaner ist. Einlader des FDP Bundestagsabgeordnete Meierhofer war übrigens der FDP Ehrenvorsitzende von Dingolfing.

Hier kann diesen Gesprächskreis jeder selbst beurteilen, da werden keine Schulmeister aus der SPD Zentrale gebraucht! www.runder-tisch-niederbayern.de

Jetzt schlägt ein Teilnehmer dieses „bedeutenden“ niederbayerischen Gesprächskreises vor, doch auch mal Pronold einzuladen, dann könnte er gleich die an ihn gestellten Fragen persönlich beantworten. Das hat für beide Seiten einen Vorteil, die Zuhörer werden zu Wissenden und Pronold hätte wenigstens mal in Niederbayern ein Publikum. Die Novemberrunde ist bisher immer die bestbesuchte gewesen, so im letzten Jahr mit dem eher linken Jürgen Elsässer als Referenten vor etwa 100 Zuhörern in Mamming, übrigens auch über die Eurokrise. Wobei wir kein Steinbrück Rednerhonorar bezahlen können, wir haben nur 75 Euro in der Kasse. Dafür machen wir ein Zugeständnis, Pronold darf einen SPD Baustein mitbringen und vorzeigen (Parteipropaganda war bisher in den 107 Veranstaltungen noch nicht erlaubt).

Das ist eine unmögliche Vorstellung meinen jetzt vielleicht einige erschrockene Leser dieser Zeilen. Nein, sagen wir, ist es nicht! Seit dieser Woche hat sich die Welt in der EU verändert, rechts und links in der politischen Auseinandersetzung gibt es nicht mehr, denn Florian und Max sind jetzt beide Friedensnobelpreisträger. Da darf man doch getrost annehmen, daß die nun alle Gräben überwinden. Max reicht die Hand, wie wir gerade so eben erfahren, Florian konnten wir noch nicht erreichen.

                        Das Lied vom kleinen Kaktus!

Nichts bleibt so wie es ist


Wir wollen das heute mal an drei Beiträgen festmachen.

In einem alten Wirtshaus in Sachsen fanden wir diese alte Zeitung von 1873 mit einer Beschreibung der Zustände in Niederbayern zu dieser Zeit. Niederbayern wird als besonders rückständig, unsicher und gefährlich von dem sächsischen Beobachter dargestellt. Heute ist Niederbayern eine der fortschrittlichsten Region Deutschlands.

Zweimal anklicken, dann kann man den Bericht sehr gut lesen!

Hin und wieder haben wir auf Texte des Niederbayerns Gerhard Bauer verwiesen. Nun nennt er in diesem Aufsatz, “ in jedem Ende wohnt ein Anfang inne! Wir sind der Meinung man kann, ja man darf so denken, auch wenn wir diesen Sätzen von Gerhard Bauer nicht folgen werden. Wir erkennen eine gewisse Niedergeschlagenheit und Resignation. Änderungen zum Positiven wie auch Negativen können über Nacht eintreten oder brauchen vielleicht ein Jahrhundert. Deshalb haben wir diesen Zeitungsbericht von 1873 über den Aufsatz von Gerhard Bauer gesetzt.

4:0 geführt und dennoch wurde die deutsche Fußballmannschaft von den kämpferischen Schweden in den verbleibenden 30 Minuten noch niedergerungen. Was sagt uns das, wer resigniert der verliert. Daraus hat der Chefredakteur von COMPACT, Jürgen Elsässer, auch einen politischen Aufsatz geschrieben, der sehr lesenswert ist und durchaus zu unseren Betrachtungen an dieser Stelle passt. 4:4 nach 4:0 Führung!

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