Herbstwanderung in unserem Kulturkreis


Nicht vorbeirennen, genau hinsehen, stehenbleiben, lesen, nachdenken und darüber reden! Diese Gedenktafel befindet sich in der Sticklegasse, dem Wanderweg von Schenna nach Meran.

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3 responses to this post.

  1. Posted by kleinerhutzelzwerg on 23. Oktober 2012 at 22:45

    Ich bin selbst dorthin geführt worden von meinem Klassenlehrer anlässlich einer Studienreise meiner Abiturklasse im Jahr 1974.

    Heutige Lehrer haben leider für solche Geschichte keinen Sinn mehr…

    An dieser Stelle auch einmal:
    einen großen Dank an den runden Tisch Deggendorf für die vielen vortrefflichen Artikel!

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    • Danke! Es kommen zu unserem Gesprächskreis auch immer wieder Deggendorfer, wir nennen uns aber „Runder Tisch DGF“, wobei DGF für Dingolfing steht.

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    • Posted by Suum Cuique on 26. Oktober 2012 at 21:16

      „Heutige Lehrer haben leider für solche Geschichte keinen Sinn mehr…“

      – Historisches Bewußtsein ist Gift für die Bundesrepublik. Der sich daraus nicht selten ableitende Radikalismus ängstigt die Republik.
      Eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte, „Der dritte Mai 1808“ von Goya ist ein solcher Radikalismus:

      Radikalismus muß nicht links oder rechts sein. Er muß überhaupt nicht ideologisch sein. Er kann auch unbändiger Freiheitsdrang sein. Was war es damals, das Goya zu diesem radikalen Bild der dem Tod ins Auge Sehenden veranlaßte? Bonaparte hatte den Spaniern das legitime Königtum genommen. Es war nicht einmal besonders beliebt. Aber verraten haben die Spanier ihren rechtmäßigen Monarchen an den Eroberer nicht. An ihnen ist Bonaparte erstmals wirklich gescheitert – militärisch, politisch, ideologisch. Das Selbstbestimmungsprinzip läßt sich nur radikal und auf einen konkreten Anspruch gestützt durchsetzen.

      Die Deutschen haben das nie richtig begriffen. Andernfalls wäre die Bundesrepublik nicht denkbar, und auch Tirol nie geteilt worden. Heutige Lehrer jedoch sorgen dafür, daß uns Marionettenregimes und Siegerwillkür auch in Zukunft erhalten bleiben.

      Schade, einen Goya werden die Deutschen wohl nie hervorbringen.

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