Steinbrück hat ja sonst keine Probleme, deshalb bläst er jetzt die Backen auf!


Der Möchtegernkanzler Steinbrück gibt sein Bestes im Bundestag und brüllt in der Debatte zum Betreuungsgeld heraus, „das ist eine schwachsinnige Herdprämie!“ Kölner Stadtanzeiger! . Ganz nebenbei gesagt, es gibt sicherlich Wichtigeres für einen, der auszieht, dieses Land zu führen, als diese Debatte im Komödienstadel Bundestag. Der Schreiber dieser Zeilen fragt seine Frau nach ihrer Meinung. Sie antwortet, „was Steinbrück von sich gibt, das ist diskriminierend gegenüber allen Frauen, die es nicht über das Herz bringen, ihre ein- bis zwei jährigen Kinder in einer Kinderkrippe abzuliefern. Und im Ernst, wer möchte das eigentlich, diese zerbrechlichen Kleinstkinder in andere Hände zu verantworten. Ich kenne keine Mutter! Das macht man doch nur in der Not! Dafür sind dann auch Kinderkrippen sinnvoll. Familien, die entsprechend finanziell gut gestellt sind, die brauchen weder Kinderkrippen noch Betreuungsgeld. Sozialschwachen Familien kann ein Betreuungsgeld helfen, sich besser um ihre Kinder kümmern zu können. Die Leistung des Staates und die Gegenleistung der Familie muß aber überprüfbar sein. Ist eine Frau nur dann etwas wert, wenn sie weg von ihren Kindern irgendwo arbeitet? Ist Kinderbetreuung und -erziehung keine wertvolle Arbeit? Sind ein- bis zweijährige Kinder beim Staat besser aufgehoben als in der Familie?“ Das klingt doch alles recht einfach oder? Dazu noch der FAZ Artikel, der aber auch keine hilfreiche Betrachtung ist, wenn hier Karrierefrauen, noch schlimmer Politikerinnen, als Vorbildmütter dargestellt werden.  Es lohnt sich auch in den Leserkommentaren zu blättern.

 

4 responses to this post.

  1. Posted by bwoi45 on 11. November 2012 at 16:40

    „Zunächst einmal ist die Floskel “sozialschwache Familien” ein Widerspruch in sich. Eine Familie zu gründen ist ein sozialer Kraftakt, es erfordert in der BRD Stärke und Verantwortungsbereitschaft. Weil sich nur noch wenige berufen fühlen, für eine Familie Verantwortung zu tragen, gibt es ja in der Bundesrepublik ein demographisches Problem.“

    Ja völlig korrekt, deshalb sollen ja auch die Zuwanderer Mehrheitsbeschaffer sein
    ( für alle Parteien), mit den bekannten Nebenwirkungen!
    Vorsicht so kann nur ein Rassist sprechen!

    „Die Bundesrepublik ist in vielerlei Beziehung ein extrem reaktionärer Staat. Nicht zuletzt auch in ihrem Bestreben, eine Klassengesellschaft zu schaffen, in der sich die “Mittelklasse” (oder besser das Mittelmaß) vom sogenannten “Prekariat” naserümpfend abzuheben versucht.“

    Da kommt ja dieser profilgeschädigte Steinbrück gerade richtig mit dem Wunsch
    seinem Basta Meister etwas neues zu bieten!

    „Sehr beschämend ist das für die Deutschen, denn den Gedanken eines sozialen Staates und einer Gesellschaft, in der jeder seine Anerkennung findet, haben die skandinavischen Staaten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ja gerade vom deutschen Kaiserreich übernommen.“

    Aber bitte wir haben ja noch die Linken und die Grünen die den Gedanken eines
    Sozialstaates realisieren wollen, nachdem die Konservativen sich so kaiserlich
    gehalten haben!

    Im übrigen ist es völlig egal ob dieser Backen blasende Steinbrück, oder die alte
    DDR-Tante Merkel, weil sich das „Bumsverhalten“ der Deutschen nicht bessern wird,
    trotz animierender TV Empfehlungen !

    Ali und Fatima dagegen hören auf ihren Mohamed und das spornt an, immerhin zahlen ja die Deutschen für jede erfolgreiche Nummer aus dem kaiserlichen Sozialsystem, nebenbei wird auch das demographische Problem seine salafistischen Nebenwirkungen präsentieren!

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    • Posted by Suum Cuique on 11. November 2012 at 18:18

      „[….] immerhin zahlen ja die Deutschen für jede erfolgreiche Nummer aus dem kaiserlichen Sozialsystem […]“

      —-

      – Was hat das zur Jahrhundertwende geschaffene deutsche Sozialsystem, das zu seiner Zeit etwas revolutionär Neues war, mit bundesrepublikanischer Fremdalimentierung zu tun? Andernauer, Schmidt und Schröder haben es wesensmäßig völlig verändert. Die Deutschen heute zahlen mitnichten „für jede erfolgreiche Nummer aus dem kaiserlichen Sozialsystem“, weil es dieses System längst nicht mehr gibt, und der Gedanke sozialer Sicherheit für alle in der BRD völlig pervertiert worden ist.
      Zudem war der ursprüngliche Gedanke viel weitreichender. Er wurde mit Erfolg von Skandinavien und nach 1990 auch vom Baltikum, vor allem von Estland, übernommen. Es ging dabei um gesellschaftliche Ausgewogenheit. In diesen Ländern gab es bald keine weit auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich mehr. Ein hoher Wohlstand für alle, basierend auf einem hohen Arbeitsethos, war die dieses System kennzeichnende Grundidee. In Deutschland hatte zuletzt Oswald Sprengler mit seiner Schrift ‚Preußentum und Sozialismus‘ (1920) daran erinnert. Spengler meinte damit allerdings keinen ideologischen Sozialismus, sondern einen ethischen, den er bereits auf den preußischen König Friedrich Wilhelm I. zurückführte. Man darf den Gedanken eines sozialen Staates also nicht mit ideologisch definiertem Sozialismus verwechseln.
      Skandinavien ist Deutschland unmittelbar benachbart. Es wäre sehr leicht für jeden Deutschen, einmal die Lebensqualität im Königreich Dänemark mit der der Bundesrepublik zu vergleichen, dann hat man in etwa eine Ahnung davon, wie das Leben auch in Deutschland hätte sein können, ohne Bebel, Ebert, Hitler, Schröder und Co.

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  2. Posted by Suum Cuique on 9. November 2012 at 20:04

    „Sozialschwachen Familien kann ein Betreuungsgeld helfen, sich besser um ihre Kinder kümmern zu können.“

    – Zunächst einmal ist die Floskel „sozialschwache Familien“ in ein Widerspruch in sich. Eine Familie zu gründen ist ein sozialer Kraftakt, es erfordert in der BRD Stärke und Verantwortungsbereitschaft. Weil sich nur noch wenige berufen fühlen, für eine Familie Verantwortung zu tragen, gibt es ja in der Bundesrepublik ein demographisches Problem.
    Die soziale Leistung einer Familie sollte darüber hinaus auch weniger durch Geldgeschenke, die der Staat großzügig verteilt, gewürdigt werden als vielmehr durch steuerliches Entgegenkommen. Liegt der Nettoanteil bei über 70% des Bruttolohns, und können Familien daraus resultierend auch von nur einem Einkommen leben, erübrigen sich sehr schnell „soziale Wohltaten“ vom Staat.
    Und es ist letztlich auch noch die Frage, wer eher als „sozialschwach“ zu bezeichnen ist: Eine Familie, in der Kinder in Geborgenheit aufwachsen können, oder nicht doch eher Karrierefrauen und Politikerinnen, die im privaten Bereich versagen oder nicht ohne Hilfe auskommen können, und als Schwätzerinnen die große Lippe riskieren?

    Die Bundesrepublik ist in vielerlei Beziehung ein extrem reaktionärer Staat. Nicht zuletzt auch in ihrem Bestreben, eine Klassengesellschaft zu schaffen, in der sich die „Mittelklasse“ (oder besser das Mittelmaß) vom sogenannten „Prekariat“ naserümpfend abzuheben versucht.
    Mit jenen, den es schlecht geht (die also in einer prekären Situation leben) will der Westdeutsche in seiner Spießerseeligkeit nichts zu tun haben. Das hat in der BRD Tradition schon seit 1945.
    Mental unterscheiden besonders in dieser Hinsicht die Bundesrepublikaner sehr von Skandinaviern und Balten. Sehr beschämend ist das für die Deutschen, denn den Gedanken eines sozialen Staates und einer Gesellschaft, in der jeder seine Anerkennung findet, haben die skandinavischen Staaten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ja gerade vom deutschen Kaiserreich übernommen.

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