Es war einmal ein reiches Land,


wohl das reichste Land auf dieser Erde. Und weil es so reich war, vergaßen die Menschen dort das Arbeiten. Sie holten Arbeits- und Fachkräfte ins Land, damit diese für sie arbeiten, putzen und dienen. Ja, selbst das Essen läßt man sich von diesen „Fachkräften“ servieren. Man hört gar auf zu denken, holt sich hochqualifizierte Anwälte und Berater aus dem Ausland, gründet selbst neue Banken und läßt diese das eigene Geld verwalten. Globalisierung gehört natürlich dazu. Die Verwaltungskosten steigen und die Clans genehmigen sich die Mittel, die sie meinen zu brauchen. Der Reichtum wird auf alle autochthonen Einwohner verteilt. Man will was sein in der Welt und gibt mehr aus als man einnimmt. Dafür nimmt man auch Kredite auf und um diese Kredite zu bedienen macht man immer wieder neue Schulden. Das geht so weiter bis das Ende naht. Nun versucht man es mit Briefkastenbanken, damit windige Typen aus fernen Ländern ihr Geld waschen können. Ein Liechtenstein wird es dennoch nicht. Diese reichen Menschen verlieren nun ihre Ersparnisse und die Regierung verscherbelt das letzte Tafelsilber des Landes. Die Bodenschätze sind versiegt, nun entdeckt man die lukrative Migrationsindustrie, Asylanten sollen das Land retten. Weil aber bald Chaos herrscht, werden die Asylanten wieder abgeschoben, die Verwaltung dieser Flüchtlinge bleibt aber bestehen. Und da jedes Märchen meistens ein glückliches Ende nimmt, sucht man das in den Sternen. Ist dieses reiche Land, das nun bitterarm ist, vielleicht sogar eine Metapher für unser Land? Noch ist es nur Nauru!

Ein Gastbeitrag aus unserem Archiv, aktueller denn je!

One response to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 16. November 2012 at 13:27

    „Ist dieses reiche Land, das nun bitterarm ist, vielleicht sogar eine Metapher für unser Land?“

    —-

    – Von 1888 an war es einmal deutsches Schutzgebiet. Noch etwas, das verbindet. Alles, was weltweit in Gemeinschaft mit Deutschland sich zu Wohlstand hätte aufschwingen können, geht den Weg in die Armut, einschließlich Deutschland selbst. Und die Dinge, die in Ruanda passiert sind, müssen auch nicht unbedingt auf Ruanda beschränkt bleiben, angesichts der Veränderungen im ehemaligen deutschen Mutterland…

    Gefällt mir

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: