Papiergeld sucht Gegenwert!


Chinesen kaufen auf deutschem Markt die beste Technik ein und subventionieren die gleichen Sparten mit Billionen im eigenen Land. Focus! Ziel der chinesischen Einkäufer sind auch die Automobilzulieferer in Deutschland, ohne die kein Mercedes oder BMW auf vier Räder gestellt werden kann. Die Welt! Unsere Vorzeigeindustrie, die Automobilmarken können ihre Absatzrekorde nur noch mit Hilfe des chinesischen Marktes erzielen. Dort werden mehr und mehr Produktionsstätten gebaut, ganz Heerscharen deutscher Ingenieure, darunter auch zahlreiche Niederbayern, werkeln in China beim Aufbau und vermitteln die Beherrschung deutscher Fertigungstechnologie an die Chinesen. Wie lange das noch dem Standort Deutschland und dessen Arbeitnehmern gut tut, wird die Zukunft entscheiden. Es ist ein Mehrfrontenkrieg gegen die Technologiestandort Deutschland, der hier mit viel Geld ausgetragen wird. Ganz sicher können wir uns sein, daß nichts bleibt so wie es ist. Das sagen wir auch für unser Niederbayern voraus. rundertischdgf! Wie sieht Deutschland in 10, 20 oder 30 Jahren aus?

3 responses to this post.

  1. Posted by erik on 3. Dezember 2012 at 19:27

    Eh…Leute, 10 oder 20 Jahre, in 5 Jahren ist ENDE GELÄNDE !
    Schluß..Game Over, dann verglüht unser Finanzsystem und wir fallen ca. 200 Jahre in der Zivilisation zurück.

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  2. Posted by Suum Cuique on 2. Dezember 2012 at 15:39

    In der klassischen Volkswirtschaft gab es jeweils ein „mentales“ Verhältnis der Ausgewogenheit zwischen Produktion und Konsumption. Industriearbeiter und Handwerker stellten ein funktionell ausgereiftes Produkt her, auf das sie stolz waren. Der Kunde war von dessen Qualität überzeugt, kaufte und brauchte es, und sicherte so die existenzielle Basis der Erzeuger. Die Volkswirtschaft bildete ein ökologisches Wirtschaftsgefüge.
    In den westlichen Ländern begann sich seit Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts dieses harmonische Verhältnis zwischen Produzent und Konsument zu verändern. Der Konsum nabelte sich von der Produktion ab. Schiffe wurden in Japan gebaut, Bücher in Italien gedruckt, Hemden in China genäht. Das technische Wissen verengte sich und der Konsum weitete sich gleichzeitig aus.
    Es wurde wirtschaftlich unattraktiv in den Konsumentenländern zu produzieren. Die Produktionsstandorte verlagerten sich immer mehr in „billig“ produzierende Länder. Damit schnitten sich die westlichen Volkswirtschaften des Ast ab, auf dem sie saßen. Technisches Wissen begann sukzessiv auszusterben und mehr und mehr mußten alle Güter des täglichen Bedarfs importiert werden.

    Nicht von ungefähr trifft es nun zuletzt die Automobilindustrie. Als einziger Industriezweig blieb sie von der um sich greifenden Technik- und Industriefeindlichkeit der Konsumentenländer weitgehend verschont, da ihre Lobby es verstand, eine kritische Grundhaltung der Gesellschaft exklusiv ihn ihrem Interessenbereich zu unterbinden.
    Nun lebt das industrielle Gefüge einer Nation jedoch von Synergien. Und gerade ihr Fehlen wird damit auch der letzten Großindustrie zum Verhängnis. Denn auch das „technische Wunderwerk“ Auto, läßt sich schlußendlich besser da produzieren, wo andere Technologiebereiche nun auch zu Hause sind.

    Mit dem Verlust technischen Wissens gehen Intelligenz und Überlebensfähigkeit passiv gewordener Konsumentennationen verloren. Ein Verlust, der sich so ohne weiteres nicht mehr wird ausgleichen lassen.
    Die Rollen von Industrie- und Entwicklungsländern werden umverteilt. Eine logische Konsequenz.

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  3. Mal sehen wo die Wirtschaftsmacht in 5-10 Jahren ist – gefühlt geht es immer mehr in Richtung Osten!

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