Zum Nachmachen von Flensburg bis Konstanz!


Der  „Runde Tisch“ in eigener Sache: Ein Beispiel für andere Gesprächskreise nach unserem Selbstverständnis.

„Runder Tisch DGF“ mit der Berichtsseite www.runder-tisch-niederbayern.de :

Von Gesprächsrunde zu Gesprächsrunde können wir „neue Gesichter“ begrüßen. Jeder, der teilnimmt, ist ein gleichberechtigter Diskussionspartner. Demokratie und Toleranz sind die Regeln unserer Gesprächskultur. Wir sind weder ein Verein noch gibt es bei uns Funktionspöstchen. Dennoch wollen wir uns über die Parteigrenzen hinweg politisch einmischen. Es gibt bei uns weder ein Eingrenzen noch ein Ausgrenzen. Es ist uns auch gleichgültig ob jemand Parteigänger ist oder nicht. Wir scheuen uns nicht, nonkonforme Themen aufzugreifen und auch hin und wieder etablierte „Großkopferte“ zu ärgern. Nach diesen einfachen Regeln kann jeder einen Gesprächskreis überall in Deutschland gründen. Warum nicht bereits hier beim wöchentlichen Kaffeekränzchen in einem Leipziger Cafe‘.

rundertischLeipzig2012

Natürlich sind wir auch zwischen den Monatstreffen aktiv, denn zum Selbstzweck gibt es uns nicht. Allein dieses Wochenende fanden sich drei Leserbriefe von Gesprächsteilnehmern zu unterschiedlichen Themen in unseren niederbayerischen Regionalzeitungen.  Einzelne sind so frei und äußern sich so wie unser Fritz. Wir haben keine Angst vor Königsthronen, wir haben keine Angst vor Politikern und Medien. Wie Sie aus unseren Berichten sehen, stellen wir auch Termine Anderer ein, gehen hin, informieren uns, diskutieren mit (und hin und wieder treiben sich Gesprächsteilnehmer auch auf sinnvollen Demonstrationen herum. Die Berichte können Sie nachlesen, anklicken genügt.

LeserbriefEngelbrechtLeserbrief in PNP am 30.11.2012

Die Meinungsseite rundertischdgf (das ist genau diese Seite) . Hier kann jeder einen Kommentar zu den täglich eingestellten Beiträgen abgeben.  Sie brauchen unten im Kommentarfeld nur einen Namen (Pseudonym, Vornamen o. auch richtigen Namen) und Ihre Emailadresse (wird nicht veröffentlicht!) angeben, dann können Sie kommentieren. Als Symbol für diesen Auftritt haben wir diese alte Türklinke einer Basilika gewählt.

Die Kurznachrichtenseite Vilstal . Das ist unsere Twitterplattform, die hauptsächlich zur Information dient. Was für den einen oder anderen interessant sein könnte, das klicken wir an. Es spielt hier für uns keine Rolle ob die angewählte Info von „Rechts, Links oder der Mitte“ stammt.  Auch Parteifarben sind kein Merkmal zum Anklicken oder nicht, dennoch ist es oft lustig, die dämlichen Beiträge von Politiker zur Kenntnis zu geben und weiter zu verbreiten. Wir haben jetzt über 770 Folger und folgen selber 934 Twitterern. Diese Zahl ist gerade mal noch so zu bewältigen, wenn man weiß, daß die Kurznachrichten im Minutentakt durchlaufen. Prominente Politiker brüsten sich mit mehreren tausend Folgern. Diese Zahlen wurden meist künstlich erzeugt, sind nicht beherrschbar, es sei denn bezahlte Angestellte sitzen 24 Stunden in den Parteizentralen und machen die Arbeit in den Namen der Prominenten. Als Hintergrund für dieses Portal haben wir blauweiß und den Stadtplatz von Straubing gewählt. Als Niederbayern nennen wir diesen Internetauftritt Vilstal, als Symbol setzten wir das Potsdamer Jägertor, um damit zu signalisieren, daß wir auch über den niederbayerischen Tellerrand des Vilstales schauen.

Vilstal

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4 responses to this post.

  1. Posted by Moritz Haberland on 15. Dezember 2012 at 14:55

    1. Als eingeborener Potsdamer finde ich das Motiv naturgemäß besonders gelungen.

    2. Wie ganz richtig beschrieben, sowohl von meiner Freundin Kersti (wenn ich das so sagen darf) als auch vom Admin (ohne Namen), bewegen manchmal recht wenige genaugenommen recht viel oder könn(t)en das zumindest, wenn sie es tatsächlich mittels Mut und Argumenten ausprobieren.

    3. Ich glaube an die Bewahrung unserer Haltung, ggf. Identität und / oder Eigensinn genannt. Unser (wöchentlicher) Stammtisch umfaßt verschiedene politische Leute, doch wir gingen alle gemeinsam 10 Jahre lang zur Schule, auch etwas, das dicker als Tinte ist.

    Nur so haben wir damals das geplante Asylantenheim verhindert.

    Antwort

  2. Posted by Kersti on 14. Dezember 2012 at 12:36

    Wir haben hier zwar keinen Internetauftritt, aber seit 2 Jahren machen wir hier bei Hamburg genau dasselbe. Wir treffen uns seit 2 Jahren 1x im Monat, tauschen Literatur aus, empfehlen welche und reden über Sachen, die uns heutzutage stören, und das ist fast alles, die Geschichtsklittung, der fehelnde nationale Zusammenhalt, die Politik der Abzocke und Gängelung.
    Wir müssen uns organisieren, die Antifa ist uns voraus. Heute sah ich in meinem Einkaufsort auf einem Stromkasten einen Stempelaufdruck, ganz klein, aber der Kasten war mit Graffiti vollgeschmiert, ein Zeichen? Auf dem Stempelabdruck stand. Antifa Demo am 14. 4. in Tostedt. Das blutrote Wochenblatt berichtet regelmäßig von den Aufmärschen vor dem Thor Steiner Laden. Die haben ihre Bettelsprache. Vielleicht sollte man einmal genauer auf beschmierte Gegenstände sehen, ob da auch ein Botschaft versteckt ist. Die brauchen dann kein Telefon, keinen Rechner, die machen das mit ihrer Gaunersprache. Ich war mehr als verblüfft. Naja, und Zeit haben eh immer, gehen ja keiner produktiven Arbeit nach.

    Antwort

    • Ein wöchentliches Kaffeegespräch kann es in sich haben, wenn nur die Richtigen zusammenkommen (zufällig oder auch bewußt gefunden). In einer wunderschönen Mittelstadt befindet sich eine alteingesessene Konditorei. Dort trafen sich regelmäßig 4 ältere Herren, ein pensionierter Lehrer, CSU Vorsitzender eines wichtigen Arbeitskreises dieser Partei, ein ehemaliger, sehr belesener, Chefbuchhalter aus einem großen Unternehmen, auch CSU Mitglied, der viel in seinem Leben mitgemacht hat, denn er stammte aus einem der Brennpunkte Europas, aus Galizien, ein ehemaliger Professor für Wirtschaft und Soziales aus der ehemaligen DDR und ein noch selbständiger Lebensmittelchemiker, der nahzu alle deutschen Dichter gelesen hatte. Alle vier verabredeten sich regelmäßig, setzten sich auch mit den Themen des „Runden Tisches DGF“ auseinander, beteiligten sich an unserer Diskussion, referierten auch. Sie gaben ihr Wissen an Jugendliche weiter, einer besuchte regelmäßig Schulklassen, um aus der Sicht der Erlebnisgeneration zu berichten (ohne angepasst zu sein). Berührungsängste hatte diese Herren nicht. Ausgrenzen und Eingrenzen, auch das war ihnen fremd. Sie scheuten sich nicht, auch das brisante Thema mit Schulze-Rhonhof, der Krieg der viel Väter hatte, mit einer Veranstaltung im CSU Rahmen zu organisieren. Der Stunk in den eigenen Reihen war vorprogrammiert und vielleicht auch gesucht. Eines ihrer Vorstellungen war, ungewöhnlich für die CSU, Deutsche haben nichts in Afghanistan verloren. Auch dazu organisierten sie Veranstaltungen. Leider sind drei bereits verstorben. Einer jedoch schreibt immer noch fleißig Lesebriefe.

      Damit wollen wir sagen. Es gibt keine Ausreden. Diese Vier machten wenigstens den Versuch etwas zu ändern. Vier Leute können durchaus etwas vor Ort bewegen. Da spielt auch das Alter keine Rolle. Harmlos sind sie nicht und was kratzt sie das Umfeld. Stellen wir uns vor, daß in jeder Stadt solche Leute zusammenfinden und auch öffentlich handeln. Es würde bald anderes in unserem Kulturkreis aussehen. Also tun wir etwas.

      Antwort

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