Wahlkampf mit Klinkenputzen und Dinnerspeech


Unser gute alte SPD hat zwar vergessen, daß sie im Bundestag eigentlich mit Oppositionspolitik überzeugen müßte, dafür will sie jetzt mit Klinkenputzen nah am Bürger sein, während ihr Vorzeigekanzler mit Dinnerspeech unterwegs ist. Als gute Sozialisten könnten sie auch mal ihren sozialistischen Brüdern in Griechenland die Leviten lesen, aber dafür bläst man lieber Unwichtiges zur großen Gefahr auf, statt diese Gefahr mit besseren Argumenten zu bekämpfen. Schaut man in die Gazetten, scheint es für die Genossen (und nicht nur für die) kaum ein wichtigeres Thema zu geben, als das Verbot der NPD. Eine Einprozentpartei, ohne jeglichen Einfluß, ist eben gut geeignet von allerlei wirklich großen Problemen abzulenken. Wir freuen uns schon auf den Besuch der SPDler und ihre überzeugenden Argumente, die wir dann gemeinsam mit einem Schluck Korn runterspülen. Ob Zeugen Jehovas oder Politiker, unhöflich sind wir an unserer Haustür noch nie gewesen oder?

2 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 5. Dezember 2012 at 13:01

    „Nur drei Tage vor seiner Wahl zum Kanzlerkandidaten der SPD hält Peer Steinbrück eine Rede auf einer Verkaufsveranstaltung der Privatbank Sarasin in Frankfurt.“

    —-

    – Interessant, nicht Heizdecken, Wundermittel oder ähnlichem Plunder, mit dem sich da Steinbrück abgibt, sondern er spricht auf einer Verkaufsveranstaltung einer schweizer Privatbank.
    Einst wollte Peer Steinbrück doch die Kavallerie in die Schweiz schicken. Der deutschen Steuersünder wegen. Ganz unmartialisch wirbt er nun für schweizer Finanzprodukte. Was so ein klitzekleines Redehonorar nicht alles bewirkt. Wie gut wenn man einen anerkannten Marktwert hat.

    Das sozialistische Fußvolk geht indessen Klinkenputzen. Schade, daß es sich bei den Deutschen um ein Volk frei von historischem Bewußtsein und mit dem Temperament eines toten Herings handelt. Sonst könnte so was richtig gefährlich werden, wenn der Klinkenputzer auf ein Opfer von SPD-Schröders „Agenda 2010“ trifft, das Haus und Hof verloren und nun von den Segnungen, die den Deutschen „Hartz-4“ beschert, leben muß,
    Ein paar nach dem Vorbild der Bereicherung wie von Fachkräften „gemesserte“ Sozen würden so manchem innere Genugtuung verschaffen, und die Partei bekäme wieder ein paar Helden – ganz ohne Honorar.

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  2. Posted by tyrannosaurus rex on 5. Dezember 2012 at 3:18

    Ich werde Steinbrück wählen! Ein Mann der so hart im Bundestag arbeitet und in seiner Freizeit noch unter Anderem die Bochumer Stadtwerke durch Vorträge zur Sparsamkeit für einen kleinen Unkostenbeitrag mäzänenhaft unterstützt verdient unsere volle Anerkennung! Sicher findet er kaum Zeit sein Vermögen, das er sich vom Munde abgespart hat z.B. durch Heizkostenminderung, angemessen zu verwalten!

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