Absurdes Theater: Parteienverbot


Wir wollen an dieser Stelle nicht wiederholen, was auch unser Dingolfinger Anzeiger täglich mit einer dpa Schlagzeile runter- und nachkaut, dazu immer politisch korrekt noch mit einer „journalistischen Zusatzleistung“ kommentiert. Unser über alles geehrter Landrat, SPD, eröffnet nun auch in der Berufsschule eine „wissenschaftliche“ Ausstellung seiner SPD Baracke, der Aussteller nennt sich auch mal Friedrich Ebert Stiftung. Auch dafür opfert unsere örtliche Magen- und Darm-Zeitung eine ganze Seite. Nun gut, das muß bei uns ebenfalls sein. Akzeptiert, aber richtig neu ist diese ganze Geschichte nicht. Die Erzähler, auch der durchaus kluge, geschätzte Landrat, glauben sicherlich nicht an das was sie von sich geben. Wer kann aber schon gegen den Mainstream schwimmen? Deshalb greifen wir auf einen Beitrag eines Diskutanten aus dem FDP Forum zurück.

Zitat:

NPD VERBOT Kretschmann im ZDF

Wörtlich: „Es ist unerträglich, daß eine Partei wie die NPD aus Steuermitteln alimentiert wird“.
Tja lieber Herr Kretschmann, für mich sind die Bereicherungen der GRÜNEN aus dem Steuertopf auch unerträglich, das gilt übrigens auch für alle GRÜNEN, die im öffentlichen Dienst per Wahlamt oder Vitamin B Staatsknete abgraben.
Warum nicht die GRÜNEN verbieten, die verhalten sich von Castor bis zu jedem Bauprojekt staatsfeindlich und haben die Steuerzahler ein Vielfaches von der NPD gekostet.
Mannomann würde ich die gerne verbieten lassen…

Die Debatte im FDP Forum!

Nun unser Gesprächskreis steht den unterschiedlichen Parteien unterschiedlich fern, dennoch ist es uns egal, ob jemand Parteigänger ist oder nicht. Was sich da derzeit an Hysterie abspielt hat aber weder etwas mit Demokratie noch Toleranz zu tun, es ist genau das Gegenteil. Gestern Abend am örtlichen Stammtisch, „es ist ein Ablenkungsmanöver von den tatsächlichen wichtigen Problemen“. Es gibt also auch bei uns noch Durchblicker unter den einfachen Stammtischbrüdern, denen man nichts vormachen kann. Gott sei Dank!

 

One response to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 7. Dezember 2012 at 14:31

    „Was sich da derzeit an Hysterie abspielt hat aber weder etwas mit Demokratie noch Toleranz zu tun, es ist genau das Gegenteil.“

    —-

    – Lieber rundertischdgf, wenn man sich mit der Geschichte der Demokratie als ideologischer Regierungsform (und nichts anderes ist sie in der BRD) auseinandersetzt, dann findet man genügend Beispiele für gesteuerte öffentliche Hysterie zur Erreichung politischer Ziele. Die schlimmste Ausprägung dieser Hysterie ist die Kriegshysterie – und die besten Beispiele dafür findet man in „demokratischen“ Ländern. Öffentliche Hysterie ist traditionell ein Werkzeug der Demokratie.

    Demokratie und Toleranz sind Begriffe, die nicht unbedingt zueinander passen. Demokratie ist eine die Mehrheit für sich beanspruchende Ideologie. Eine Mehrheit, die in letzter Konsequenz die Minderheit nicht nur negiert, sondern sie auszulöschen versucht.
    Die beanspruchende „Mehrheit“ muß nicht einmal eine zahlenmäßige sein, das waren die Bolschiwiki („Mehrheitler“) unter den russischen SozialDEMOKRATEN auch nicht. Es genügt allein, erfolgreich den Anspruch auf den Mehrheitswillen zu vertreten.

    Die Toleranz gedeiht am besten im nichtideologischen Staat mit demokratischen Wirkweisen in der Rechts- und Verfassungsordnung. Wie etwa in Deutschland vor 1919 oder in der klassischen englischen Demokratie.

    Das wichtigste Dokument zur Toleranz stammt von John Locke (1632-1704). Es ist die „Epistola de tolerantia“ von 1689.
    Der Schlüsselsatz in Locke’s Brief umreißt den Toleranzgedanken in knappen Worten:

    „Bürgerliche Interessen nenne ich Leben, Freiheit, Gesundheit, Schmerzlosigkeit des Körpers und den Besitz äußerer Dinge wie Geld, Ländereien, Häuser, Einrichtungsgegenstände und dergleichen. Es ist die Pflicht der staatlichen Obrigkeit, durch die unparteiische Ausführung von Gesetzen, die für alle gleich sind, allgemein dem ganzen Volke und jedem ihrer Untertanen im besonderen den gerechten Besitz dieser Dinge, die zu seinem Leben gehören, zu sichern.“
    (Letter concerning Toleration. London 1689. [Nach der englischen Übersetzung von W. Popple])

    Im ideologischen Sinne ist die Bundesrepublik demokratisch, ohne Zweifel; im rechtsphilosophischen aber ganz und garnicht tolerant.

    Solche Dinge müßten eigentlich zum Grundkurs der Staatsbürgerkunde gehören. Dann hätten die Deutschen so etwas wie die Bundesrepublik längst hinter sich bringen können.

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