Die Untoten und Antideutschen


Alljährlich gibt es zum Gedenken an den Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht einen Massenauflauf der roten Nelken. Immer voran die Spitze der SED, die heute als Linke daherkommt. Es ist ein skurriler Auflauf, der hier jährlich seine Kraft tankt. Berliner Morgenpost! Über dieser eher harmlosen Nostalgie sollten wir nicht vergessen, daß die alten und neuen Funktionäre der SED als Linke heute noch zahlreiche kommunale Verwaltungen in Mitteldeutschland fest in ihrer Hand halten. Die SPD ermöglicht sogar ehemaligen Stasiangehörigen und heutigen Linken das Mitregieren im Land Brandenburg. Aufgefallen ist uns dieser Bericht der Ruhrbarone, der eigentlich eine einheitlich Schlagkraft dieser Ewiggestrigen bedauert und vermisst. Aber urteilen Sie selbst. Ruhrbarone!

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4 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 19. Dezember 2012 at 11:19

    Ja, so ist das mit den Sozialisten: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Nun trauert man links vom parlamentarischen Mittelmaß in trauter Eintracht um das sozialistische Traumpaar.

    Es hat in über neunzig Jahren Republik millionenfach unschuldigere Opfer gegeben als diese zwei. Die sind natürlich keinem Sozialisten ein Gedenken wert.

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    • Lieber S.C. wir haben etwas korrigiert und setzen das Verständnis dafür voraus!

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      • Posted by Suum Cuique on 19. Dezember 2012 at 17:20

        Wie denn, lieber rundertischdgf, die morbiden Untiefen der Geschichte dieser Republik wünschen Sie zu meiden? Aus Angst vor den Machthabern? Eberts Denkmal soll frei von den häßlichen Blutspuren seiner Geschichte bleiben? Der gemütliche Dicke, der zwar „Verantwortungsträger“, aber in aller Unschuld natürlich nicht verantwortlich war?

        Die Hymnen, Spott- und Kampflieder eines Volkes sind meist nicht sehr honnête, denn es steckt Wut in ihnen drin. Die darf der Deutsche des Jahres 2012 wohl nicht empfinden. Mehr als die Emotionen eines toten Herings darf er nicht haben.
        Ganz anders als unsere Nachbarn – und mehr oder weniger Freunde – reihum. Die haben Lieder wie das „Ça ira“ oder die „Marseillaise“, die es in ihrer Blutrünstigkeit gleich zur französischen Nationalhymne brachte.

        Der Deutsche vergißt seine Gassenhauer, historische Zusammenhänge ebenso, zwölf omnipräsente gewisse Jahre vielen vom Himmel, zu ewigem unreflektierten Angedenken des Tätervolkes, wie einst Manna und Wachteln auf die Hebräer als auserwähltem Volk.

        Nun sind Verrat, Bosheit und dümmliche Eitelkeit nicht auf ein Dutzend Jahre zu beschränken. Sie haben Ursachen und leben fort. Eine Nation, die diese Ereignisse, gerade auch im Spiegelbild des Spotts aus dem Volke, nicht verarbeiten darf, kann die Zusammenhänge der Geschichte, die nicht zuletzt ja auch unsere Gegenwart bestimmen, kaum verstehen.

        Schade, der Schreiber dieser Zeilen hätte sich lieber ein mit spitzer Feder formuliertes Kontra gewünscht, als eine allzu scharf geschliffene Zensurschere.

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      • Die Zustände in unserem Land sind leider so wie sie sind. Aber diese Kritik an unserer „Zensur“ gefällt uns! Wir schätzen die Beiträge von S.C., die mit scharfer Feder geschrieben werden.

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