Archive for 10. Januar 2013

Raffgier unter Berufspolitikern quer durch alle Parteien?


Bei abgeordnetenwatch.de wird ein neuer Fall diskutiert. Jetzt handelt es sich um einen hohen Vertreter der CDU.

Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Argentinien im großen Stil


Text übernommen von www.runder-tisch-niederbayern.de

In Argentinien und Brasilien werden nach wie vor gentechnischveränderte Pflanzen angebaut

Wir haben, wie versprochen, die Meldung, daß in Argentinien keine gentechnische Pflanzen mehr angebaut werden dürfen, überprüft. Sie ist falsch. In der Auseinandersetzung zwischen Monsanto und Argentinien geht es nur um Zahlungsmodalitäten. Das teilte uns der Chefredakteur der Online-Zeitung „das Wochenblatt“  aus Paraguay mit. Er schilderte uns mit seinem Email, daß in Brasilien und Argentinien zu 100 % Gensoja und Genmais angebaut werden und der kleine Staat Paraguay keine Alternative habe, als diese Produkte zu verbrauchen und konsumieren.  Paraguay10102013Gentechnik

GEZ und die veröffentlichte Meinung: Bezahlen um zerstört zu werden?


Ein Brief an den Gesprächskreis „Runder Tisch DGF“

Der Schreiber dieser Zeilen hat mehr als zwei Jahrzehnte in einem Land gelebt, das keine
Fernseh- und Rundfunkgebühren kennt. Er wird sich dort auch zur Ruhe setzen. Wobei das
Wort Ruhe in diesem Fall etwas geradezu Erhebendes hat. Dieses Land bietet Ruhe in seinen
weiten, herrlichen, einsamen Landschaften. Es bietet Geborgenheit in der Freundlichkeit
seiner Menschen. Es bietet Ruhe und Harmonie im Umgang miteinander. In langen, dunklen
Winternächten wird dort gesprochen, werden heitere und ernste Gedanken ausgetauscht,
miteinander gelacht, musiziert und gesungen. Ein Lebensgefühl, wie man es in Deutschland
leider nicht mehr kennt. Im einstigen Heimatland zu erkennen, daß das ferne Sehnsuchtsland
nun doch zur wirklichen Heimat geworden ist, ist eine emotional tiefe Erfahrung. Vor allem
dann, wenn man sich mit Geschichte, Kunst und Kultur des einstigen Heimatlandes immer
noch tief verbunden fühlt.
 
Die Zeilen sind nicht sentimental gemeint. Im Gegenteil. Sie sind der Erkenntnis geschuldet,
daß man in Deutschland mit Liebe zu seinem Land einer Schimäre nachjagt.
Die Deutschen – das Volk Simon Dachs: „Die Red‘ ist uns gegeben, damit wir nicht allein für
uns nur sollen leben…“ – sprechen nicht miteinander, hören sich nicht zu, sind es gewohnt,
sich akustisch berieseln zu lassen, sind es gewohnt synthetische Gedanken, aus Radio und TV
zu übernehmen. Sie zahlen sogar dafür, daß ihre eigene Gedankenwelt durch eine fremde
ersetzt wird und ihr Bewußtsein bis tief in das Unterbewußtsein bestimmt.
Und je weniger Einkommen ein Deutscher hat, desto höher ist sein prozentualer
Finanzbeitrag zur Gehirnwäsche. Die örtlichen „Verbraucherzentralen“ verwenden hier den
Begriff Solidarprinzip! Schönes Solidarprinzip, bei dem ein Niedriglöhner mit 1.500 Euro
brutto und 12-Stunden-Schichten dafür zu sorgen hat, daß ein Rundfunkintendant monatlich
15.000 Euro und mehr einstreicht – für‘s Nichtstun.
 
Die mit steuerähnlichen Abgaben finanzierten öffentlich-rechtlichen Massenmedien grenzen
Teile der Gesellschaft aus, lassen sich aber gleichzeitig von ihnen alimentieren. Ja, mit ihren
Rundfunkgebühren, und in Zukunft der „Haushaltsabgabe“, zahlen einige sogar dafür, daß
man sie beleidigt und zum Gegenstand staatskonformen Spotts und Hohns macht.
 
Sich so etwas gefallen zu lassen, es zu alimentieren, ist schon garnicht mehr als
Untertanengeist zu bezeichnen – es ist sich zu einem willenlosen Geschöpf eines Dämons zu
machen. Und dieses willenlose Geschöpf zahlt widerstandslos dafür, und achtet beflissen darauf, den äußeren Grenzen des ihm zugestandenen eigenen engen Gedankenbereichs nicht nahe zu kommen.
 
Die Deutschen hatten einst große Geister, wortgewaltige Schriftsteller. Die letzten siebzig
Jahre bieten literarischen Stoff in Hülle und Fülle. Und keiner ist da, der sich daran traut, in
Worte zu fassen, welche Absurdität, ja welche Abnormität die deutsche Gegenwartswelt
darstellt. Es ist wohl kaum aus Angst so, nein, es ist auf die Zerstörung des Geistes durch die
Massenmedien zurückzuführen.
 
Erinnert sei an den Art. 2 GG:
„(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die
Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das
Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. “
 
Ein Artikel, der praktisch gar nichts garantiert, wenn man ihn im Zusammenhang liest. Und am allerwenigsten garantiert er die geistige Unversehrtheit des Menschen. Der menschliche Geist, also das, was den Menschen mithin eigentlich ausmacht, ist in diesem Artikel nicht einmal erwähnt, geschweige denn, daß sein Schutz rechtlich verankert ist. Durch die Zerstörung des Geistes ist es diesem Staat freigestellt, tief in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen einzuwirken.
 
Die Bundesrepublik ist auf ihre Art das denkbar totalitärste Regime. Sie hat in den Menschen
geistige Ruinenlandschaften geschaffen, denen sich die meisten Betroffenen nicht einmal
bewußt sind. Wird das noch zu korrigieren sein? Der Schreiber dieser Zeilen weiß es nicht; vor allem geht er nicht davon aus, daß es jedenfalls noch zu seinen Lebzeiten geschieht. Seinen eigenen Geist will er jedoch auf keinen Fall diesem Staat zur Zerstörung darbieten. Und Sie? Haben Sie schon GEZahlt? Seien Sie versichert, es kostet Sie mehr als knapp 18 Euro im Monat – es kostet Sie einen Teil Ihres innersten Ichs!
 

Die Sicht eines deutschen Juristen, der nach 20 Jahren Arbeit an führender Stelle in Estland nach Deutschland zurückkehrt

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