Antideutsches aus Tschechien


Gegen den tschechischen Außenminister von Schwarzenberg, der sich als Präsidentschaftskandidat in Tschechien bewirbt, wird dort jetzt die antideutsche Keule herausgeholt. Artikel dazu in der Welt mit interessanten Leserkommentaren .

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Ungarn und Tschechen. Die Ungarn entschuldigen sich für die Vertreibung der Ungarndeutschen, die Tschechen legitimieren die ethnische Säuberung des Sudetenlandes mit 2 bis 3 Millionen vertriebenen Deutschen (davon wurden nach 1945 250 000 Wehrlose, oft Frauen und Kinder, umgebracht) noch heute. Vor dieser geschichtlichen Tatsache können auch die Tschechen nicht fliehen, wenn sie dauerhaft und freundschaftlich mit den Nachbarn in der EU zusammenleben wollen. rundertischdgf

One response to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 18. Januar 2013 at 19:32

    Die immer wieder hervorbrechenden antideutschen Ressentiments sind nicht zuletzt eine Folge der Intrigen (nicht Politik) des antideutschen Staates Bundesrepublik. Die BRD hat alles, ja, wirklich alles unternommen, um eine Rehabilitierung der deutschen Nation zu verhindern. Gleichzeitig verhindert sie damit auch ein Wiedererwachen eines mitteleuropäischen Bewußtseins.

    Die Familie Schwarzenberg gehört zu den großen alten – und selbstverständlich auch patriotischen Familien Böhmens.
    Dasselbe trifft auf die Familie Lobkowitz (Lobkowicz) zu, die die älteren Ansprüche auf den Böhmischen Thron besitzt. In ihrem Palais Lobkowitz auf der Prager Burg kann der Besucher eine der schönsten privaten Kunstsammlungen Europas besichtigen.
    Das Haus Lobkowitz wiederum ist eng mit dem Haus Proskowski in Oberschlesien verbunden.

    Hier das Allianz-Wappen Proskau (links) und Lobkowitz (rechts) im oberschlesischen Oppeln:

    Man kann Geschehenes nicht rückgängig machen; aber im Wiederentdecken der gemeinsamen Geschichte und Identität Mitteleuropas – und der damit zwangsläufig verbundenen Rehabilitierung Deutschlands – liegt vermutlich der Schlüssel zum Erhalt der europäischen Selbstbestimmung.
    Aus vielen Gesprächen weiß der Schreiber dieser Zeilen, daß sehr viele Menschen im östlichen Mitteleuropa das genauso sehen.
    In Prag, Brünn, Bratislava, Budapest und am Plattensee wird weitverbreitet, vor allem auch von jungen Menschen, die deutsche Sprache fließend gesprochen.
    Nach fünfzig Jahren „deutsch-französischer Freundschaft“ ist die Kenntnis der deutschen Sprache in Paris hingegen etwa gleich null. Und der Schreiber dieser Zeilen kann sich kaum erinnern, je einem Bundesdeutschen begegnet zu sein, der einmal ein Buch in französischer Sprache gelesen hätte – weder Sartre noch Friedrich den Großen.

    Mitteleuropa ist, zumindest rudimentär, immer noch eine kulturelle Einheit. Dessen sollten sich die Deutschen bewußt sein – und hierin auch Chancen sehen, die weit jenseits der engen ideologischen und geographischen Grenzen der BRD liegen.

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