Goldreserven sollen teilweise zurückgeholt werden


Junge Freiheit: „Goldreserven sollen teilweise nach Deutschland geholt werden“ Die Schlagzeilen der politisch korrekten Gazetten (z.B. Hamburger Abendblatt) aber lauten, „Bundesbank holt Goldreserven nach Deutschland zurück“. Das Wörtchen teilweise wird weggelassen. Die Schlagzeile suggeriert, daß endlich richtig gehandelt wird. Bundesbank holt Goldreserven nach Deutschland zurück .

Aber immerhin baut sich durch öffentliche Bürgeranfragen bei den Abgeordneten Druck auf. Unser Gesprächskreis verfolgt das Thema schon lange und hat hier mehrmals dazu
Beiträge eingestellt.
   Wir versprechen, daß wir dran bleiben.

2 responses to this post.

  1. Posted by Jürgen K. Decker on 18. Januar 2013 at 23:59

    Ich bin zwar kein Jurist, aber als Laie denke ich doch, daß eine solche „Verunstaltung einer amtlichen Bekanntmachung“ in Deutschland eigentlich sogar verboten ist…

    § 134 StGB Verletzung amtlicher Bekanntmachungen

    Wer wissentlich ein dienstliches Schriftstück, das zur Bekanntmachung öffentlich angeschlagen oder ausgelegt ist, zerstört, beseitigt, verunstaltet, unkenntlich macht oder in seinem Sinn entstellt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

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    • Posted by Suum Cuique on 20. Januar 2013 at 14:18

      “Bundesbank holt Goldreserven nach Deutschland zurück”

      – Hier wird eine Feinheit der deutschen Sprache subtil manipulativ verwandt.
      Durch weglassen des Artikels wird der Umfang der zurückgeholten Goldreserven nicht quantifiziert. Hieße es dagegen „die Goldreserven“, dann wären die Goldreserven in ihrem Gesamtumfang gemeint. Ist aber nur von „Goldreserven“ ohne Artikel die Rede, bleibt deren Quantifizierung unbestimmt.

      # Jürgen K. Decker

      § 134 StGB „Verletzung amtlicher Bekanntmachungen“ stammt aus einer Zeit, als der Aushang öffentlicher Bekanntmachungen die einzige Form öffentlicher Mitteilung waren. Die Presse oder Privatleute durften ihren Inhalt nicht sinnentstellt manipulieren.
      Im Katastrophenschutz etwa, hätte so etwas verheerende Folgen gehabt haben können.
      Der ursprüngliche Wortlaut des Paragraphen von 1872:

      „§ 134. Wer öffentlich angeschlagene Bekanntmachungen, Verordnungen, Befehle oder Anzeigen von Behörden oder Beamten böswillig abreißt, beschädigt, oder verunstaltet, wird mit Geldstrafe bis zu einhundert Thalern oder mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft.“

      Im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel sollte dieser Paragraph des Strafgesetzbuches eigentlich bedeutungslos geworden sein, sollte man meinen. Das ist jedoch nicht der Fall. Die in ihm enthaltene Strafandrohung ist sogar drastisch verschärft worden. Hier seine aktuelle Fassung:

      㤠134
      Verletzung amtlicher Bekanntmachungen

      Wer wissentlich ein dienstliches Schriftstück, das zur Bekanntmachung öffentlich angeschlagen oder ausgelegt ist, zerstört, beseitigt, verunstaltet, unkenntlich macht oder in seinem Sinn entstellt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

      Honi soit qui mal y pense.

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