Es gibt kein europäisches Volk


Das ist die Realität, die aber die bunten Politiker aus Berlin, die Blockparteien im Reichstag,  gern ausblenden wollen.

Es gibt nur europäische Völker, und die haben ein Recht auf eine eigene Kultur und Sprache. Typen, wie „I’M A MAC“ haben keine Identität, auch wenn sie sich mal schottisch, deutsch, britisch, türkisch oder sonst wie geben. Man ist Deutscher oder Schotte! Deutschland ist zudem noch stark landsmannschaftlich geprägt. Die europäischen Völker haben auf vielen Gebieten natürlich gemeinsame Interessen, aber ein Este ist noch lange kein Litauer, auch wenn der unbedarfte, ohne Geschichtskenntnisse aufgewachsene Deutsche, meint, Balten seien gleich Balten. Es wurde Zeit, daß ein Politiker wie Cameron das zurechtrückt. n-tv!

Ein Leser unserer Beiträge berichtete, daß bei den Nachrichtensendern N24 oder n-tv, er wußte es nicht mehr genau, eine Meinungsumfrage unter den deutschen Zuschauern stattfand, ob die Briten in der EU bleiben sollen oder nicht. „Das ist schon eine unfreiwillige Karikatur einer Satire oder doppelte Vera… der Deutschen, die nie gefragt werden, wie sie selbst dazu stehen“, so sein Kommentar wörtlich.

Wir haben leider das Ergebnis, wie die Deutschen über das Verhalten der Briten denken, noch nicht finden können, vielleicht kann jemand helfen und findet den „Link“ dazu.

6 responses to this post.

  1. Posted by Selbstdenker on 26. Januar 2013 at 20:17

    Die EU-Diktatoren beginnen schon zurückzurudern:

    http://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/6bcc1440ebed2c7

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  2. Posted by Remo on 26. Januar 2013 at 15:04

    Die EU attackiert in den letzten Jahren immer und immer wieder die Schweiz. Die Ultimaten folgen so schnell aufeinander, daß man gar nicht mehr nachkommt. Die Tonalität wird immer aggressiver, die Drohungen auch. Nun hat einmal jemand der EU ein Ultimatum gestellt. Es wurde Zeit. Die Anliegen sind berechtigt.

    In vielen Dingen ist die Schweiz, was die EU werden will. Die EU sollte nicht auf die CH einschlagen, sondern sie sich zum Vorbild nehmen:

    http://helvetiablog.ch/?p=59

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  3. Posted by Pecos Bill on 25. Januar 2013 at 12:19

    Seit heute ist die Meldung eigenartigerweise „nicht mehr verfügbar“.

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  4. Posted by Suum Cuique on 24. Januar 2013 at 16:52

    „Die europäischen Völker haben auf vielen Gebieten natürlich gemeinsame Interessen, aber ein Este ist noch lange kein Litauer, auch wenn der unbedarfte, ohne Geschichtskenntnisse aufgewachsene Deutsche, meint, Balten seien gleich Balten.“

    – Leider ist die Sache noch viel komplizierter. Hätten die europäischen Völker wirklich gemeinsame Interessen, dann hätten sie sich im zwanzigsten Jahrhundert vernünftigerweise wohl kaum selbst zerfleischt.

    Die Balten – ein gutes Beispiel -, das sind Esten, Letten, Finnen, Schweden, Russen und sehr lange Zeit auch Deutsche.
    Litauen ist im eigentlichen Sinne kein baltisches Land; weder kulturell noch ethnisch. Litauen war jahrhundertelang mit Polen verbunden. Als Polen und damit auch Litauen russisch wurden, bildete Litauen die russischen Gouvernements Wilna und Kaunas. Im Gegensatz zu den baltischen Herzogtümern hatte Litauen keinen besonderen Status im Russischen Reich. Es wäre der Russifizierungspolitik St. Petersburgs vollkommen erlegen, hätten nicht die Deutschen in jenem Teil Ostpreußens, der als „Litthauen“ bezeichnet wurde und dessen Mittelpunkt Tilsit bildete, durch den in Rußland verbotenen Druck litauischer Bibeln und anderer litauischsprachiger Dokument die Identität dieses Landes bewahren helfen.

    Das eigentliche Baltikum bildeten die schwedisch-russischen Herzogtümer Estland, Livland und Kurland. Während des Ersten Weltkrieges erkannte das Deutsche Reich im September 1918 durch Kaiser Wilhelm II. die baltischen Herzogtümer als unabhängige Staaten an. Noch am 5. November 1918 wurde ein alle drei Herzogtümer umfassender gesamtbaltischer Staat unter Adolf Friedrich zu Mecklenburg ausgerufen.
    Die Balten waren überwiegend evangelisch-lutherischen Glaubens, eine Minderheit russisch-orthodox. Das Land war trotz seiner kulturellen Vielfalt und Vitalität sowie weitgehendender Glaubenseinheit allerdings kein multikulturelles Idyll. Deutscher und schwedischer Adel, russische Beamtenschaft auf der einen und Esten und Letten auf der anderen Seite. Es ging nicht ab ohne Konflikte, wie etwa die Ereignisse des Jahres 1905. Esten und Letten sind die freundlichsten und sanftmütigsten Menschen. Als „Dienstbotensprache“ wurde ihre Sprache von Deutschen und Schweden angesehen – und die russische Regierung tat alles, Russisch zur dominierenden Sprache zu machen. Eine ethnische Gruppe wurde gegen die andere ausgespielt.
    Wie überall in Europa scheiterte auch im Baltikum die Multikulturalität. Mit dem Rippentrop-Stalin-Pakt von 1939 endete das Deutschbaltentum und Esten und Letten gingen unter stalinistischer Gewaltherrschaft durch die Hölle.

    Trotzdem, davon ist der Schreiber dieser Zeilen überzeugt, sollten sich die Europäer als eine Völkergemeinschaft verstehen, die eine ungeheure kulturelle Vielfalt hervorgebracht haben. Aus grundsätzlicher historische Erfahrung sollten Achtung, Gleichberechtigung und Selbstbestimmtheit aller europäischen Nationen unverletzlich im Mittelpunkt stehen. Dann hat Europa noch eine verheißungsvolle Zukunft.

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