Fordert die EU den Bürger zur Spitzeltätigkeit auf?


So ähnlich interpretieren die Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten das Verhalten die EU-Kommissarin für Inneres, Cecilia Malmström (Zitat wörtlich): „daß es seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie so viele „extreme und populistische“ Parteien in den Parlamenten der Staaten der EU gegeben habe wie heute“. Diese schwedische EU-Kommissarin befürchtet, dass rechtsradikale Parteien und Populisten bei der Wahl zum EU-Parlament im Jahr 2014 starken Zulauf bekommen könnten. Um diese Entwicklung in den Griff zu kriegen, hat die EU im Jahr 2011 die Initiative RAN gegründet. Das „Radicalisation Awareness Network“ empfiehlt, daß  polizeiähnliche Aktivitäten der Gemeinschaft am besten geeignet seien, um Verdächtige rechtzeitig aufzuspüren.

Nach diesem DWN Artikel ist das eine Aufforderung zum Spitzeldienst. Dieser Internetauftritt erklärt diese Fehlentwicklung auch an einem Beispiel in England. DWN!.

Aber was heißt denn hier schon populistisch oder radikal? Ist das eine Auslegungssache der EU-Bürokratie? Stehen kritische Stimmen zum Euro, ESM, zu unnötigen Richtlinien oder der Ablehnung der Eurokratie schon außerhalb des demokratischen Spektrums? Bekanntlich halten wir uns mit Kritik auch nicht zurück, wir scheren uns nicht um die Einordnung in rechts oder links. Wir suchen eine Antwort zu den heutigen Problemen, was ist richtig oder falsch. Sind Patrioten rechts?

Aber diese Malmström setzt nur um, was die Blockparteien in Deutschland schon praktizieren. Fleißig betätigen sich sogenannte Gutmenschen als moderne Blockwarte und denunzieren unliebsame Meinungen und Menschen, grenzen diese aus, stellen sie an den Pranger, selbst berufliche Existenzen und Familien werden rücksichtslos zerstört. Mittlerweile gibt es in Deutschland Tausende von Initiativen, die vom Steuerzahler mit Millionen gefördert werden, um diesen Zweck zu erfüllen. Repressionen gegen Menschen auszuüben, die nicht mehr in dem Strom einer Einheitsmeinung mitschwimmen wollen. Diese Hüter der ausgerichteten Demokratie heften sich, was besonders pervers ist, noch die Eigenschaft zivilcouragiert an die Brust.

Zum politischen Aschermittwoch im letzten Jahr forderte Künast sogar, den Verfassungsschutz durch eine Art Nachbarschaftsschnüffelei zu ersetzen. rundertischdgf!

7 responses to this post.

  1. […] Sie wissen was sie sich selbst wert sind, unsere Beamten in Brüssel ! Da aber nach dem reichlich bemessenen Urlaub und dem Gehaltszählen auch noch Zeit für Langweile übrig bleibt, ersinnen sie neue Richtlinien. Die Richtlinie zur Privatisierung der Wasserversorgung haben wir ja hier schon mehrmals kritisiert, oder sie verhindern den Einsatz sinnvoller Arzneimittel (DWN) . “Made in Germany” stört sie natürlich auch (DMN)! Und ein bißchen mehr Gift dürfen unsere Kleinen auch noch schlecken (DMN). Übrigens solche Meinung, wie wir sie äußern, sollen demnächst auch zensiert und verboten werden, denn sie nicht nicht konform und deshalb demokratiefeindlich. Darüber zerbrechen sie sich in Brüssel auch schon den Kopf! Richtlinien für den modernen Blockwart von nebenan […]

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  2. […] die rechte Ecke gestellt. Auch die Eurokraten überlegen sich bereits ernsthaft wie sie mit einer Gedankenpolizei die Gedanken der EU Bürger in den Griffen bekommen […]

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  3. Posted by Uranus on 1. Februar 2013 at 10:33

    Bei diesem Thema fällt mir irgendwie seltsam bedrückend ein Buchtitel von Erich von Däniken ein: „Erinnerungen an die Zukunft“. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie eine kollektive Erinnerung an vergangene Zeiten gibt. Obwohl ich nach 1950 geboren bin, beschleicht mich in letzter Zeit mehr und mehr das starke Gefühl, daß dieser politisch korrekte Geist, der heutzutage mit jedem Tag mehr und mehr seine häßliche Fratze offenbart, auch in den Jahren vor 1933 sehr aktiv gewesen sein könnte.

    Außerdem beschleicht mich das starke Gefühl, wir sollten die Bundestagswahl in diesem Jahr unbedingt noch als freie Wähler zur entsprechenden Stimmabgabe nutzen. Es könnte die letzte gewesen sein.

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    • Posted by Suum Cuique on 1. Februar 2013 at 18:29

      „…daß dieser politisch korrekte Geist, der heutzutage mit jedem Tag mehr und mehr seine häßliche Fratze offenbart, auch in den Jahren vor 1933 sehr aktiv gewesen sein könnte.“

      Einen „politisch-korrekten Geist“ dürfte es vor 1933 kaum gegeben haben, denn es gab noch keine Massenmedien im heutigen Sinn, einen solchen zu formen. Die Zeit vor 1933 war eher eine Zeit politischer und wirtschaftlicher Irritation und Desillusionierung. Verarmung, Massenarbeitslosigkeit und scheinbar aufgelöste Staatsstrukturen ließen den Menschen der damaligen Zeit eigentlich nur einen existenziellen Weg offen: Schutz im Kreise der Familie zu suchen, im beruflichen Umfeld oder in einer Partei – einer natürlich umfassend helfenden Partei, einer daraus resultierend praktisch zwangsläufig zum Totalitarismus neigenden Partei.
      Nur wer innerhalb dieser Strukturen eine gewisse Geborgenheit fand, konnte in der damaligen Zeit überleben. Dieser erste Abschnitt der deutschen Republik dauerte dreizehn Jahre. Innerhalb dieser Zeit gab es den vollständigen Zusammenbruch der alten Ordnung, Bürgerkrieg, Hyperinflation, Annexionen großer Gebiete durch die Nachbarländer, Reparationszahlungen in gigantischer Höhe und eine alle Anfänge einer wirtschaftlichen Konsolidation hinwegraffende (Welt-)Wirtschaftskrise.
      Nichts davon ist mit gegenwärtigen Zuständen vergleichbar. Wenn man sich die drastischen Probleme der Deutschen jener Zeit vergegenwärtigt, muß man staunen, wie relativ stabil die im Kaiserreich geprägte deutsche Gesellschaft in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geblieben ist und den Herausforderungen getrotzt hat. Sehr viel früher als bei den Siegermächten Frankreich, Großbritannien und den USA gelang in Deutschland die allmähliche wirtschaftliche Gesundung nach der Weltwirtschaftskrise. An diesem Schnittpunkt der deutschen Geschichte wollte Brüning die Republik beenden, Ernst Thälmann sie in den Marxismus-Leninismus führen und Adolf Hitler in den Nationalsozialismus. Was passierte, ist bekannt; nicht die Vernunft siegte, sondern die Republik – und mit ihrem Weiterbestehen wurde die wichtigste Voraussetzung erfüllt, ein Volk ganz nach dem jeweils herrschenden ideologischen Prinzip zu formen. Zunächst einmal im zwölf Jahre währenden zweiten Abschnitt der Geschichte der deutschen Republik, den diese aus ihrer Biographie mit aller Kraft „auszulagern“ versucht.
      Mit Eintritt in den dritten Abschnitt der Geschichte der Republik wurde durch die sogenannte Umerziehung die geistige Konditionierung der Deutschen internationalen Fachleuten übertragen. Mit Erfolg. Die Geschichte der politischen Korrektheit begann an diesem Punkt, nach weitgehender Zerschlagung aller überkommenen gesellschaftlichen Grundpfeiler Ende der vierziger Jahre in Deutschland.
      Die politische Korrektheit ist heute die Kraft, die gesellschaftliche Geborgenheit verheißt – und damit einer weitgehend entwurzelten Nation so etwas wie Sicherheit gibt. Das muß man sich stets vergegenwärtigen, wenn man über politische Möglichkeiten abseits des „Mainstreams“ nachdenkt.

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      • Posted by Uranus on 2. Februar 2013 at 14:58

        Mein Rücktrag des Begriffes „politisch korrekter Geist“ in jene Zeit war sicherlich politisch nicht ganz korrekt. Worauf ich mit meinem Beitrag und der Erwähnung des Buchtitels „Erinnerungen an die Zukunft“ eigentlich hinweisen wollte, sind die tiefdunkelbraunen Parallelen des damaligen und heutigen Zeitgeistes und vor allem der damaligen und heutigen Propaganda, die von den herrschenden politischen Kräften in der zukünftigen Zeit, vor allem hier in der BRD, sicher noch verstärkt werden wird, als da wären:

        – versuchte Gedankenkontrolle
        – Denunzierung selbst sehr nahestehender Mitmenschen
        – Abbau der Meinungsfreiheit
        – Abbau der Versammlungsfreiheit
        – Beseitigung störender Zeitgenossen durch „Selbstmord“
        – völlige Gleichschaltung von allem und jedem, insbesondere der Medienberichterstattung
        – Spaltung jeglicher menschlichen Gemeinschaft, insbesondere der Familie
        – Gehirnwäsche bereits in frühester Kindheit durch sogenannte „frühkindliche Bildung“
        – Blockwart-Spionage gegen Nachbarn, Freunde und Verwandte

        Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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  4. Posted by KassandravonTroja on 31. Januar 2013 at 19:01

    Zur Spitzeltätigkeit braucht man bestimmte Zeitgenossen nicht extra auffordern – das Bespitzeln ist in ihnen drin. Und diese Zeitgenossen müssen immer schlimmere Dinge tun, um Menschen und letztendlich ein Volk, das man nicht „verputzen“ kann, in Schach zu halten. Ich empfinde auch das Verleumden, Denunzieren, Bezichtigen unschuldiger Menschen als Spitzeltätigkeit. Da fragt sich doch so mancher, warum er trotz guter Qualifikation, Fachkenntnissen, Fleiß, Loyalität keine Arbeitsstelle bekommt. Wer weiß denn schon, was da im Hintergrund alles abläuft. Die eingewanderten „Fachkräfte“ dürften wohl kaum dem entsprechen, was ein potenzieller Chef sich als Mitarbeiter vorstellt. Darum brauchen wir noch mehr Zuwanderung – damit die leeren Sozialkassen weiter geplündert werden können. Gute Fachkräfte, egal ob Deutsche oder gut integrierte Migranten, haben es da halt schwer, denn irgendetwas ist an diesen Leuten, dass sie nicht genommen werden.

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  5. Posted by tyrannosaurus rex on 31. Januar 2013 at 12:01

    Dämmerts langsam, daß wir auf eine EU Bürokratur mit kleptokratischer Ausrichtung zusteuern! Wenn eine nicht vom Volk legitimierte Überregierung alles unternimmt, um dieses Volk zu unterdrücken und ihm Dinge aufzwingt, ist das eine Diktatur reinsten Wassers! Da wären 1. die gegen die Bürger erzwungene Masseneinwanderung fremder und teilw. feindlicher Völker und Sekten in die Sozialsysteme. Was nicht nur zu deren Ruin führen muß, sondern auch unweigerlich Gewalt und Krieg in ein Land bringt! 2. Der Eingriff in das Privat- und Geschäftsleben bis ins Kleinste. Und drittens die Umverteilung in einer Verwaltungs-und Politikerkaste, Stichwort öffentlicher Dienst und Beamtenpensionen! Und am unteren Ende eine bequeme Hartz 4 Hängematte, die viele „Arbeitsungeschickte“ süchtig nach Transferleistungen macht! Und die von den eingewanderten „Fachkräften“ gnadenlos ausgenutzt wird!

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