Was kann ich persönlich bewirken? Meine Meinung vielleicht mit einem Leserbrief (zur Trinkwasserversorgung) äußern?


Immer wieder hört man im eigenen Umfeld, man kann ja ohnehin nichts tun, denn die Politiker, die Großkopferten da oben, machen was sie wollen. Aber wenn wir alles so defätistisch über uns ergehen lassen, dann auch noch die Schuldigen wählen, nach dem Motto, wenn andere drankommen, machen die das auch nicht besser. Ja, dann ist uns nicht mehr zu helfen. Dann geht die Meinungsfreiheit und Demokratie ganz den Bach runter. Also was können wir tun? Zunächst erstmal keinen Versprechungen von Politikern vor Wahlen etwas glauben, jede veröffentlichte Meinung in den Medien ganz mißtrauisch hinterfragen. In der Öffentlichkeit müssen wir unsere Meinung selbstbewußt vertreten. Gründet selbst einen nonkonformen kritischen Stammtisch, heute noch, morgen oder nächste Woche, von Flensburg bis Konstanz. Auch das Internet ist eine (noch) unerschöpfliche Möglichkeit, das eine oder andere zu bewirken.  Warum nicht auch mal einen Leserbrief erstellen, der richtig reinhaut? Wie ist dieses Beispiel entstanden?

LeserbriefTrinkwasser

In den Lokalteilen der Zeitungen Dingolfinger Anzeiger, Landauer Zeitung und Landauer Neuen Presse tauchten allerlei Erklärungen von Europaabgeordneten der CSU auf (Ferber, Weber, Niebler), die sich als Widerstandskämpfer gegen das Vorhaben der EU zur Privatisierung der Wasserversorgung aufspielten, mit dabei auch der Bundestagsabgeordnete Meierhofer der FDP, aber auch die anderen machen das zu ihrem großen politischen Thema (Grüne, SPD und Linke, obwohl sie vor Ort in Berlin das Gegenteil praktizieren).  Da genau diese „Widerstandskämpfer“ fast 100% der Europaabgeordneten ausmachen, fragt man sich, warum wird dieses Vorhaben dort nicht verhindert, die Richtlinienersteller aus den EU Kommissionen nicht zum Teufel gejagt werden. Diese Heuchelei veranlasste einen Gesprächsteilnehmer unseres „Runden Tisches“ zu diesem Leserbrief. Die Lokalredaktionen trauten sich nicht diesen abzudrucken, jedoch in den Gesamtausgaben der Passauer Neuen Presse und Straubinger Tagblatt erschien ein etwas gekürzter und entschärfter Leserbrief. Was bewirkt das nun, wieviele haben diesen gelesen? Immerhin teilen diese beiden Zeitungen sich die Leserschaft in ganz Niederbayern und in den Randgebieten noch darüber hinaus. Trinkwasserversorgung privatisieren, rechts oder links, geht überhaupt nicht, aber die Frage richtig oder falsch, die ist schon erlaubt? Aber immerhin stänkert der Schreiber gegen die EU und deren Abgeordneten, also doch Populist und stramm rechts? Basta! Was kümmert es die Eiche, wenn die Wildschweine sich dran reiben? Einige Tausend werden den Leserbrief wohl doch gelesen haben, was diese damit anfangen,  wie sie reagieren wissen wir nicht. Der Autor aber berichtet, sieben Leute sprachen ihn und seine Frau darauf an, drei riefen an und zwei schickten anliegende Emails, die wir hier in die Kommentarspalte einsetzten.

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8 responses to this post.

  1. Posted by Karl Manhatt on 31. Juli 2017 at 15:27

    Die Eurokrise hat mit Merkels isolierten Entscheidungen (Wellcome, offene unkontrollierte Grenzen) eine neue Dimension erreicht. Sie hat damit die anderen EU Staaten in dummer Weise entlastet und kommt wegen ihrer Sturheit nicht mehr aus ihrem selbst initiierten Dilemma heraus. Auch die Flucht in die Klauen von Erdogan war ein grosser Fehler. Nur durch die von ihr beschimpften Ländern wurde der Flüchtlingsstrom eingeschränkt. Die Dolidarität dervEULänder blieb auf der Strecke.
    Den Schaden ihrer Politik muss die unterpriviligierte Schicht
    der Deutchen ausbaden. Die Zukunft wird moch grössere Probleme bringen.
    Nur Abwahl hilft!

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  2. Posted by ubjay on 14. Februar 2013 at 17:36

    Wir Deutschen gehen doch gerne auf die Straße.
    Zum Beispiel für das neue i-phone, für ein Sonderangebot beim Kotelett oder wenn Aldi einen neuen Klapprechner verkauft.
    Wer dann noch immer die gleichen Politclowns wählt, hat einfach nichts anderes verdient, als seine Bürgerrechte die Kloschüssel hinuntergespült zu bekommen.
    Wobei die meisten wahrscheinlich gar nicht wissen, was Bürgerrechte sind.
    Daher werden wir auf absehbare Zeit ein Volk von Untertanen bleiben.
    Hauptsache die Kartoffelchips sind frisch und preiswert.

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  3. Posted by Isabella on 13. Februar 2013 at 18:48

    Das Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Alles andere ist irgendwie ersetzbar..

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  4. Posted by Isabella on 13. Februar 2013 at 18:37

    Man muß froh sein über derartige Leserbriefe

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  5. […] Du Deine Unterschrift abgeben!  Und hier  finden Sie weitere Hintergrundinformationen zum Thema: Was kann ich persönlich bewirken und Wasserrechte nicht verscherbeln […]

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    • Posted by Isabella on 13. Februar 2013 at 18:41

      Das Wasserrecht muß bei den Kommunen bleiben. Es gibt hier keine Besserung. Alle bisherigen Erfahrungen sind positiv. Vor Verschlechterung sollte man sich hüten.

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  6. Hallo …….,

    gut, Dein Leserbrief, aber ,……

    Du weißt, H.-J. hat immer was zu meckern.

    Wie lautete der gängige Spruch bei BMW?
    Wer glaubt, dass bei BMW ein Projektleiter ein Projekt leitet, der glaubt auch, daß ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
    Was ich damit sagen will?
    Absolut technisch unmöglich Dein Satz, dass WIR den Brüsseler Armleuchtern (gut, Du hast es vornehmer formuliert) Beine machen können.
    WIR machen denen keine Beine. DIE machen mit uns was sie wollen, siehe z.B. Krümmung von Bananen und Gurken. Und, erfinden tun es die Anderen. Du weißt ja, ältere Autos jährlich zum TÜV, dabei fahren die Erfinder noch mit Eselskarren durch die Gegend.
    Und unsere Europaabgeordneten? Die sind doch an Dingenseh (spezielle Umschreibung für unflätigste Wörter) nicht mehr zu überbieten.
    Was wir Deutschen da zu sagen haben? Nichts! Unser Zustand im Europaparlament ist noch schlechter als die unserer gelben Freunde in den deutschen Länder- und Bundesregierung/en.
    Nur wenn es ums Zahlen geht, sind wir erste Wahl.
    Und wir, das Volk? Bloß nicht aufmucken, gleich wird wieder das Gespenst der braunen Vergangenheit hervorgeholt.
    Wie hatte mal )noch zu BMW-Zeiten) ein Schweizer Geschäftsmann zu mir gesagt:
    Das ist in Deutschland unmöglich, dazu sind sie viel zu brav.
    Wenn hier Aufstände angezettelt werden, dann sind es solche von Ausländern, Asylbewerbern, solche, die nicht nur die Kuh melken, sondern auch schlachten wollen.
    So wie vor einigen Tagen (ich weiß nicht mehr, wo es war, kam jedenfalls auf Bayern1). Da war den Asylanten das bereit gestellte Essen nicht gut genug und sie haben Randale gemacht.
    In Wirklichkeit sind wir die BananenRepublikDeutschland.
    Egal wo und was, die Anderen sagen uns, wo es langgeht.

    Noch mal zurück zu Deinem Leserbrief: Wenn man mal hinter die Kulissen schaut, welche Firmen, Konzerne alle in ausländischer Hand sind, kommts auf das bisserl Wasser auch schon nicht mehr an. Vision-Busse? China!, Putzmeister-Pumpen? China! Bloß zwei Beispiele.
    Ob die uns den Wasserhahn, Ölhahn oder Gashahn zudrehen, die (lieben Freunde) Weizenlieferungen einstellen, eigentlich sch… egal.

    Den größten Fehler haben unsere Gründungsväter gemacht. Nur möglichst schnell wieder überall dabei sein, überall mitreden.
    Tun wir auch, sogar beim Kriegsspiel sind wir mittlerweile wieder vorne mit dabei. Es müssen auch unbedingt Kampfdrohnen her.

    Sei’s wie es sei.
    In diesem Sinne, einen schönen Tag noch
    und freundliche Grüße

    H.J.

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  7. Hallo ….,

    Deinem Leserbrief kann man voll zustimmen. Dass der Text gekürzt wurde war zu erwarten,

    denn die ungeschminkte Wahrheit ist in der PNP nicht besonders geschätzt.

    Kann diesbezüglich auch mein Lied singen.

    Lass Dich aber nicht unterkriegen.

    Mit freundlichem Gruß

    L.M.

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