Wir müssen uns gegen die Gedankenpolizei zur Wehr setzen


Das meint in einem lesenswerten Beitrag der Chefredakteur Roland Tichy der Zeitschrift Wirtschafts-Woche . Dieses Thema müssen leider auch wir hier immer wieder behandeln, weil täglich uns ein Stück Meinungsfreiheit gestohlen wird. Gestern Abend ein Schreinermeister an einem niederbayerischen Stammtisch, „wenn man seine Meinung äußert, dann wird man schnell als Sexist oder Rassist denunziert, oder schlimmer noch, gleich in die rechte Ecke gestellt“. Auch die Eurokraten überlegen sich bereits ernsthaft, wie sie mit einer Gedankenpolizei die Gedanken der EU Bürger in den Griffen bekommen können.

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5 responses to this post.

  1. Posted by tyrannosaurus rex on 5. Februar 2013 at 18:42

    Höchste Zeit daß das Ministerium für Frieden und Freude eine „Gedankenpolizei“ aufstellt. Denn das schlimmste Verbrechen ist das „Gedankenverbrechen “ und die „Gesinnungsstraftat“! Es sollten ehemalige Spezialisten der Stasi requiriert werden und eine GE heime ST asi PO lizei gegründet werden! Gedankenverbrecher sollten nachts um 3 aus ihren Betten gezerrt und mitsammt ihrer Sippe in Schutzhaft genommen Werden! Vor dem wiedebelebten, bekennendem Sozialisten Roland Freissler sollten die Deliquenten nach entsprechender Behandlung ihre Reue bekunden, um die vorgefertigten finalen Urteile entgegenzunehmen! Jede Hochkultur ist durch seine BÜROKRATUR mit Hilfe der 5. Kolonnen Eroberer zugrunde gegangen!

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  2. Posted by GFC on 5. Februar 2013 at 16:37

    Wenn man als „Rassist“ z.B. verunglimpft wird (was ohnehin ein völlig bedeutungsloses Wort ist), soll man sich dazu bekennen und sagen – Ja, und? Und dann weitermachen. Das Wort und andere derartige Schmähworte haben nur macht, weil wir es zugelassen haben. Man wird nur mundtot gemacht, weil man sich selber vor dem Vorwurf drückt.

    „Rassist“ zu sein – was hauptsächlich darum geht, das eigene Volk anderen zu bevorzugen, ist der natürliche und gesunde Zustand eines Menschen, der heutige Antirassismus ist Geisteskrankheit pur.

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  3. Posted by Uranus on 4. Februar 2013 at 13:34

    Die Umdeutung der deutschen Sprache mittels Orwellscher Neusprechbegriffe macht es aber auch selbst für nachdenkende Zeitgenossen nicht immer einfach, die teuflische Perfidität der täglichen Propaganda zu durchschauen. Einige wenige Beispiele:

    Deutsch – Neusprech:

    Krieg = Friedensmission
    Totalitarismus = Toleranz
    Gleichschaltung = Gerechtigkeit
    Ausschaltung Andersdenkender = Kampf gegen Rechts
    Anpassung = Zivilcourage
    Zivilcourage = Denunzierung

    Mehr denn je ist heute jeder gefordert, zwischen den Worten zu hören und zwischen den Zeilen zu lesen.

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  4. Posted by Suum Cuique on 4. Februar 2013 at 12:47

    „…Dramatisierung von Banalitäten anstelle des politischen Diskurs[ses]…“ (Tichy)

    – Ja, alles nur noch Theater. Kann innerhalb der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ irgendjemand einem Gedanken die Tat folgen lassen? Der Knebelung des Gedankens ist der Entzug der Handlungsautonomie doch längst vorausgegangen. „Denk nicht einmal daran“, ist eine Redewendung, die man einem Ausgelieferten entgegenschleudert.

    Der Bundesrepublikaner ist Leibeigner der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“. Er kann sich ihr nicht entziehen. Ein längst etablierter totalitärer Überwachungsapparat registriert seinen Aufenthaltsort, kanalisiert seine Ambitionen, regelt für ihn das Verhältnis zwischen Anstrengung und Wohlbefinden.
    Im Gegenzug gehört die Arbeitskraft dem Staat. Rund dreiviertel des verdienten Lohnes oder Einkommens kassiert der Staat als „Steuern und Abgaben“. Das restliche Viertel dient dem Lebensunterhalt und dem, was der Staat seinen „Leibeignen“ als eine Art Laufrad im Käfig zugesteht: Auto, Urlaub (gleichzeitig „Statussymbole“), „Unterhaltungselektronik“, Diskotheken, Lotterien, Spielkasinos… Drogen, Bordelle. Ein nicht geringer Teil des restlichen Viertels an Einkommen wird so auf ziemlich direktem Wege ebenfalls dem hinter allem stehenden Staat und auch seinen immer zahlreicher werdenden aus der Fremde angeworbenen Aufsehern und Fachkräften zugeführt – ein Gefangenenlagerprinzip.
    Die Bildung von Wohn- und Grundeigentum, die Möglichkeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen und familiäres Vermögen zu generieren, ist mit dem restlichen Viertel nur in den seltensten Fällen möglich – und wird vom Staat auch weitgehend hintertrieben. Aber gerade die den meisten Menschen vorenthaltene Möglichkeit, durch ihres eigenen Verstandes und ihrer Hände Arbeit eine Existenzgrundlage unabhängig vom Staat zu schaffen, ist aufs engste mit der Gedankenfreiheit verknüpft, denn unsere Gedanken sind kein Spielzeug; sie sind Werkzeuge – und manchmal auch Waffen. Aber dessen muß man sich erst einmal bewußt sein und daher viel tiefer ansetzen als an einem Punkt, wo die Gedankenfreiheit längst keinen wirklichen Sinn mehr macht.

    „Ich habe nachgedacht, wie ich der Welt
    Den Kerker, wo ich lebe, mag vergleichen…“
    Richard II., William Shakespeare

    Eine totalitäre „Gedankenpolizei“ ist im Falle der BRD nur noch ein Aperçu, eine dünkelhafte literarische Anspielung, um dem Bundesrepublikaner in seinem Kerker ein wenig ein Katz- und Mausspiel zu liefern. Die Gedanken kontrollierende Polizei ist kaum noch nötig, verschafft dem Staat jedoch ein ach so herrlich-perverses Dominanzsgefühl.

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