Die Trinkwasserversorgung und die Trittbrettfahrer


Nachdem die Gegner der EU-Richtlinie zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung in sehr kurzer Zeit für ihre Initiative mehr als eine Millionen Unterstützungsunterschriften sammelten, melden sich die „Widerstandskämpfer“ zu Wort, die auch schon immer dagegen waren. Heute selbst Seehofer auf der CSU Veranstaltung zum Aschermittwoch in Passau. WAZ! Das ist schon eine ziemlich abgebrühte Schau, die hier SPD und Unionsparteien abziehen. Beide Fraktionen habe zusammen mit ihren jeweiligen europäischen Partnern fast eine 100 % Mehrheit im EU Parlament (denn auch die Linken, Grünen und Rechten sind gegen diese Richtlinie). Warum jagen sie diese Richtlinienersteller der EU nicht zum Teufel? Sind sie nur ein hochbezahltes Scheinparlament, das nichts zu melden hat? Auch die Regierungen könnten diese Richtlinie verhindern, wenn sie wirklich wollten. Alles nur Luftnummern Seehofer, Gabriel, Ude oder wie sie sich alle nennen, die jetzt ganz schnell auf dem Trittbrett des Zuges der wütenden Bürger mitfahren wollen?

Wir Bürger müssen noch mehr tun. Fragen wir jeden Abgeordneten präzise nach seiner Einstellung. Mit selbstbewußter Öffentlichkeitsarbeit kann jeder Bürger Einfluß nehmen. Lassen wir denen, die sich gern Volksvertreter nennen, besonders dann wenn Wahlen anstehen, nichts mehr durchgehen.

Ein Beispiel: Die Bundestagsabgeordnete der SPD, Frau Gottschalck, hat schon immer Alarm geschlagen, als es um die die Privatisierung der Wasserversorgung ging, antwortet sie einen, zu diesem Thema fragenden, Bürger auf Abgeordnetenwatch.de . Von ihrem Widerstand gegen ihren Parteifreund Wowereit hat man zuvor nichts vernommen, als der 1999 die Hälfte der Berliner Wasserwerke an private Großkonzerne verscherbelte. Das provoziert einen anderen Bürger zum Nachfassen:

Sehr geehrte Frau Bundestagsabgeordnete Gottschalck,

Ihre Antwort an Axel B. zur Privatisierung der Wasserversorgung klingt zwar ganz gut, aber wer soll SPD Abgeordneten das abnehmen, wenn Wowereit und der SPD Landesverband bereits 1999 die Wasserversorgung Berlins zu fast 50% privatisierte. www.youtube.com . Ist das, angesichts der Handlungsweise Ihrer Partei in Berlin, nicht Trittbrettfahrerei und Wahlkampf, wenn die SPD jetzt mit dem Zug der Privatisierungsgegner mitfahren will? Abgeordnetenwatch.de

Mit freundlichen
Grüßen

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One response to this post.

  1. […] eine Privatisierung dieser Lebensversorgung zusammengebracht. Da ist dann auch Seehofer  gern als Trittbrettfahrer […]

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