Archive for 20. Februar 2013

„Wasser ist ein Menschenrecht“, Sensation auch Seehofer und Wowereit unterschreiben Protest


Gut daß wir unseren Kurznachrichtenauftritt Vilstal haben. Da ging doch heute folgende Meldung zum Thema Protest gegen das Vorhaben der Eurokraten zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung ein:

Thumay   Thumay‏@hope_74 #Wasserprivatisierung? Nein Danke! Appell an Merkel, Rösler und Seehofer unterzeichnen: https://www.campact.de/wasser/appell/  via @campact

Hinter dieser Maske im Twitterprofil ist die Heimseite der hessischen Piraten angegeben. Das ist uns zunächst aber egal. Auch hier jedoch ist festzustellen, eine kleine Schummelei, durch Vorführen von Politiker einerseits und dem Weglassen anderer, kann man sich erlauben. Oder haben die noch Eierschalen hinter den Ohren, weil sie die Manipulation von „campact“ nicht erkennen?

Campact agiert als eine weltweite Organisation der sogenannten NGOs (Nicht Regierungs Organisationen), die immer dort auftauchen, wo man sinnvolle Proteste für ein linkes Menschenbild instrumentalisieren kann. Auch das ist uns zunächst egal, wenn die Sache richtig ist, denn uns interessieren die Begriffe links und rechts ohnehin nicht.

Aber schauen wir genau hin! Mit einem hinterhältigen Appell werden Merkel, Rösler und Seehofer aufgefordert, die Initiative der Millionen Gegner der Wasserprivatisierung auch zu unterschreiben. Gut so, Butter bei die Fische sagen die Hamburger, Seehofer soll nicht nur große Töne auf einem niederbayerischen Aschermittwoch spucken, sondern Farbe bekennen. So sehen wir das schon ebenfalls  und haben das Doppelspiel unseres Landesvaters längst durchschaut. Seehofer in Passau!

Den Kleinlichen, wir meinen unseren Gesprächskreis, fällt aber auf, daß diese Aufforderung von „campact“  nicht an Wowereit, die Berliner SPD, den dortigen Linken und Grünen ergangen ist, alles Spezialisten für die Verwirklichung der Wasserprivatisierung. Sie sitzen doch in unsere Hauptstadt sozusagen an der Quelle des Geschehens.

Erinnerung mit einem Kalenderblatt an Andreas Hofer


Es ist fast ein Muß jedes Jahr einmal mindestens für eine Woche zum Wandern nach Südtirol zu fahren. Es liegt ja für uns Niederbayern gleich um die Ecke. Nach dem Frühstück losgefahren, dann ist man mittags da. Dem Schreiber dieser Zeilen ist diese Landschaft unseres Kulturkreises fast zur zweiten Heimat geworden, unter Südtirolern fühlen er und seine Frau sich nicht fremd. Leider gibt es immer noch bundesdeutsche Zeitgenossen, die, wenn sie den Brenner überqueren, meinen sie seien in Italien. Haben sie sich irgendwo in Südtirol verfahren, dann kurbeln sie die Seitenscheibe ihres Autos herunter und fragen den nächsten Bauern, der mit blauer Schürze am Straßenrand arbeitet, „Du auch sprechen deutsch?“. Wer nach Südtirol fährt, der sollte die leidvolle Geschichte Tirols, besonders auch Südtirols kennen, denn es ist auch die deutsche Geschichte. Deshalb übernehmen wir heute das Kalenderblatt von Gerhard Bauer. Tiroler Hymne!

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