Aufschrei in Weyhe oder die Sicht eines SPD Bürgermeisters zu einem Mord in seiner Gemeinde?


Ein Deutscher wird von einer Horde junger Türken totgetreten, weil er nur einen Streit schlichten wollte. Die örtliche Zeitung und der SPD Bürgermeister verurteilen nicht etwa mit aller Schärfe diese Tat, sondern reden sie eher klein, warnen vor Ausländerfeindlichkeit, wenn man über das Opfer und die Täter wahrheitsgemäß berichtet. Statt an das Opfer zu denken und gegen die Gewalt zu demonstrieren, die zu diesem Mord führte, fordert der Bürgermeister eine Demonstration gegen Ausländerfeindlichkeit durch einen „Runden Tisch gegen Rechts“. Diepholzer Kreiszeitung, Niedersachsen! Wobei diese Herrschaften zu diesem Thema natürlich die Kommentarspalte ihrer Zeitung für den Leser gesperrt haben.  Die Feigheit gesellt sich noch dazu, denn es könnte ja sein, daß der Leser eine andere Meinung zum Geschehen hat als der Bürgermeiser und der Schreiberling dieser Zeitung.

Unter dem heuchlerischen Kommentar des Zeitungsschreiber hat man doch noch ein Ventil für die Leser offengelassen! Der Aufschrei in Weyhe!

4 responses to this post.

  1. Posted by KassandravonTroja on 15. März 2013 at 19:47

    Was erwarten wir denn von unseren Politluschen? Da wird ein junger Mann von einer Horde Jugendlicher (der Leser solcher Meldungen weiß auch so, wer diese Jugendlichen, die oft schon Mitte 20 sind) totgeschlagen – es ist nicht das erste Mal. Und unsere Poflitiker verhöhnen das Opfer und seine Angehörgen. Ein Politiker will den Angehörigen nicht sein Beileid aussprechen, weil das so oft vorkommt. Also weiß die Politik sehr genau Bescheid, aber damit sagt sie uns auch, dass sie nichts dagegen unternehmen will und das alles so weiterlaufen wird. Und außerdem sind Mahnwachen und Gedenkmärsche für von Migranten ermordete Deutsche rechtsradikal und diese abscheulichen Morde werden von den Rechtsradikalen instrumentalisiert. In facebook äußern junge Türken ihre Freude darüber, dass es jetzt einen Nazi weniger in Deutschland gibt – richtig suppi finden die das, aber Mahnwachen und Gedenkmärsche sind rechtsradikal.
    Ein Bundespräsi äußert in seiner Weihnachtsansprache seine Sorge darüber, dass Menschen in U-Bahnen und auf Straßen angegriffen werden weil sie dunkle Haut und dunkle Haare haben, was die Wahrheit komplett auf den Kopf stellt.

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  2. Posted by Jan on 15. März 2013 at 18:04

    die Beschreibung der Taktik unter juristischen Gesichtspunkten siehe Update 5 – hier am Beispiel des ermordeten Daniel S. aus Kirchweyhe vom vergangenen Sonnabend.

    Es klingt unglaublich und total abwegig, aber im bewussten Zusammenspiel mit der Justiz und der Presse sowie der Politik gehen Türken so vor, daß sie straffrei morden können. Lest und ihr werdet es selbst erkennen.

    http://messerattacke.wordpress.com/2013/03/10/weyhe-turken-rudel-tritt-daniel-s-ins-koma-nur-einer-in-u-haft/

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  3. Posted by Suum Cuique on 15. März 2013 at 14:10

    „Und besonders die ungebremste und unkontrollierte Dynamik der Beiträge im Internet zeigt einmal mehr, dass das weltweite Netz Fluch und Segen gleichermaßen ist. Ein Segen, weil es eben jedem Menschen die Möglichkeit gibt, seine Sicht der Dinge zu schildern, ein Fluch, weil es aber eben auch denjenigen eine Plattform bietet, die zwischen Dichtung und Wahrheit nicht so genau unterscheiden können – oder wollen. Wer die zahlreichen Diskussionsbeiträge zu der Prügelattacke in Weyhe im Netz verfolgt, der kann froh sein, dass wir in einem Rechtsstaat leben und die Täter nicht dem gemeinen Volk überlassen. Denn Lynchjustiz war gestern. Um es an dieser Stelle deutlich zu sagen: Die Täter müssen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Sie aber schon im Vorfeld zu verurteilen, ist unsere Sache nicht.“
    (Hans Willms, kreiszeitung.de)

    – An bundesrepublikanischer Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Sind es doch eher die Presseorgane der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, die zwischen Dichtung und Wahrheit nicht so genau unterscheiden (können?). Und mit der bundesrepublikanischen Rechtsstaatlichkeit ist es – na ja – auch nicht so weit her, wenn man sich vergegenwärtigt, daß so manches Exekutivorgan der BRD „kurzen Prozeß“ machem und vollstrecken bzw. „sanktionieren“ darf, ohne daß der Betroffene die geringste Möglichkeit hat, wirksam rechtstaatliche Mittel einzulegen.
    „Lynchjustiz war gestern“??? Gestern, wann denn, im deutschen Rechtswesen, Herr Chefredakteur? Eigentlich gibt es sie nur in der bundesrepublikanischen Gegenwart. Sie wird in der Bundesrepublik „Ehrenmord“ genannt. Der lange vor dieser entsetzlichen Republik begründete deutsche Rechtsstaat kannte weder Lynchjustiz noch Ehrenmorde!!! So etwas kam in der deutschen Zivilgesellschaft einfach nicht vor!
    Und was das Verurteilen im Vorfeld eines Prozesses anbetrifft, da erlebt man hautnah, wie tief der Rechtsbegriff der regimekonformen Medien gesunken ist, wenn es z. B. um das Thema „NSU“ geht. Da herrschen einhellig Vorverurteilungen vom Bundespräsidialamt bis zum letzten Anzeigenblättchen in der Provinz. Da zeigt nicht das Volk, sondern diese Republik und ihre Presse Lynchmentalität!

    Was den Schreiber dieser Zeilen am meisten erschreckt, ist die so oft – und auch in den oben zitierten Zeilen – zum Ausdruck gebrachte Naivität und Dummheit um alle Belange des Rechts und der völligen Mißachtung seines Fundaments: der Wahrheit und Wahrhaftigkeit.
    Es ist schon bezeichnend, wenn dann am Schluß noch die archaisch anmutende Phrase von der „Härte des Gesetzes“ benutzt wird. Das einem Gesetz zugrundeliegende richterlich verhängte Strafemaß hat „tatangemessen“ zu sein in einem Rechtsstaat. Und „tatangemessen“ ist das „Bestrafen“ in der BRD auf keiner Rechtsebene – weder bei heimtückischem und aus niederen Beweggründen verübtem Mord noch bei den „Sanktionen“ einem deutschen Hartz-4-Empfänger gegenüber, der einer „Einladung“ seines „Fallmanagers“ nicht gefolgt ist.

    Nicht zu bedauern ist, was aus der deutschen Justiz geworden ist, sondern wie sich das Verhältnis von Politik und Presse gegenüber dem Recht entwickelt hat.
    Der bundesrepublikanische Rechtspositivismus ist die schlimmste gegen die Meinungsfreiheit gerichtete Waffe!

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  4. Posted by Jürgen K. Decker on 14. März 2013 at 16:09

    Die Kommentarspalte zu dem Artikel ist zwar gesperrt, aber es gibt innerhalb des Artikeltextes einen Verweis auf einen „Kommentar von Chefredakteuer Hans Willms“.

    Dort ist die Kommentarfunktion für das Publikum offen und die bereits vorhandenen Leserkommentare sprechen eine klare Sprache…

    In meinen Augen stellen die Haltung des Bürgermeisters und der „Diepholzer Kreiszeitung“ eine Verhöhnung des Opfers und seiner Familie dar!

    Schönen Gruß aus Mainz an den runden Tisch,
    Jürgen K. Decker

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