Archive for 28. März 2013

Wenn Staaten zu 100% von Monsanto Saatgut abhängig sind,


dann sieht das so aus, wie es die deutschsprachige Internetzeitung „das Wochenblatt“ berichtet: Monsanto befreit paraguayische Landwirte „großzügig“ von Zahlung der Lizenzgebühren!

Zschäpe und die Allianz Arena


Eigentlich sollte bei uns unsere Justiz unabhängig von Regierung und Parlament handeln können. Erst recht nicht haben die Medien Einfluß auf laufende Prozesse zu nehmen. Für die Angeklagten, wie verdächtig oder schuldig sie auch erscheinen, gilt erstmal die Unschuldsvermutung. Das Gericht muß mit Anklage und Verteidigung die Schuld ermitteln, beweisen und das Strafmaß festlegen. Eigentlich logisch in einem Rechtsstaat. Bei der mutmaßlichen „Terroristin“ Zschäpe scheint aber das Urteil bereits gesprochen zu sein. Große Aufregung gibt es bei der Pressemeute, jeder will begierig einen reservierten Platz in der vordersten Reihe. Die Türken, die die rechtzeitige Anmeldung verpennt haben, speien jetzt Feuer und Mordio, daß sie kein Vorrecht auf reservierte Plätze in der ersten Reihe haben. Schon erhalten sie von allerlei kleinen und großen deutschen Wichtigtuern aus Politik und Medien Schützenhilfe. Was interessiert denn schon die Unabhängigkeit der deutschen Justiz in diesem besonderen Fall, alle Welt muß täglich erfahren, daß es nichts Schlimmeres in der Welt gibt, als diese deutschen Mörder. Wer jetzt noch das Wort mutmaßlich davorsetzt, der muß gleich noch mit auf die Anklagebank. In diesem Strafverfahren ist auch eine Ausnahme zu machen, das Gericht hat sich Anweisungen der Regierung aus der Türkei zu beugen. Der Spiegel! Und es wird sich dieser Meute beugen, das ist mit Gewissheit zu erwarten. Möglicherweise kommt noch der Vorschlag den Prozeß aus Platzgründen in die Münchner  Allianz Arena zu verlegen. Bayern München spielt ja meistens nur am Wochenende und somit wären in der Woche viele Prozeßtermine frei und für alle sensationsgeilen Gaffer der Welt Platz genug vorhanden. Ob es den Schreiber oder Politiker gibt, der seine Stimme gegen dieses ekelhafte Treiben erhebt?

MdB Carsten Schneider, SPD Haushaltexperte, weiß wenig über das Geschäftsmodell Luxemburg


Vorgestern fragte uns der Finanzexperten der FDP, Frank Schäffler, auf unserem Twitterportal Vilstal, ob nicht das Geschäftsmodell Luxemburg mit dem von Zypern vergleichbar sei? Wenn ein Abgeordneter der FDP diese Frage so stellt und sie selbst nicht beantworten kann, scheint irgendetwas mit dem Kenntnisstand unserer Volksvertreter im Reichstag nicht zu stimmen.

Ein Teilnehmer unseres Gesprächskreises „Runder Tisch DGF“ wollte es bei dieser Vermutung nicht belassen und fragte deshalb den wichtigsten Haushaltsexperten der SPD, Carsten Schneider, ob er die von Schäffler aufgeworfene Frage beantworten kann. Blitzschnell antwortete der, dafür zollen wir ihm Respekt, „Schäffler soll die Frage doch selbst beantworten. Grundsätzlich ist festzustellen, dass es in manchen Ländern der EU proportional zur Wirtschaftsleistung überdimensionierte Bankensektoren gibt. Dazu gehört ausweislich der Statistik auch Luxemburg. Über die Situation des luxemburgischen Bankensektors liegen mir aber keine Erkenntnisse vor.“

Fazit, der Haushaltexperte SPD weiß nichts über die Geldflüsse in der EU. Abgeordnetenwatch.de! . Ein „Twitterfreund“ hilft nach und schickte uns diese Statistik über das Einlagevolumen von 516.8 % bei luxemburger Banken und 263,3 % bei zypriotischen zur jeweiligen Wirtschaftskraft dieser Länder (BIP 2012). Einlagevolumen in den Banken der Euroländer zu ihrem jeweiligen BIP!

Wenn jetzt bei der Zypernkrise alle Politiker, alle voran Schäuble und Co., erklären, daß die Banken in Zypern übermäßig aufgebläht waren und deshalb es dort zwangsläufig zum Zusammenbruch kommen mußte, aber in Luxemburg sei das ganz anders, dann verlangen wir von denen, dass sie uns, dem Steuerzahler, genau erklären, und zwar in verständlichen Worten, was in Luxemburg so anders ist.

Übrigen wurde heute unser Gesprächskreis vom FDP Kreisverband Dingolfing-Landau zu einer Veranstaltung am 11.4. mit Frank Schäffler eingeladen.

 

Polen beschweren sich, sie waren während der 2. Weltkrieges und danach nur gute Menschen!


Es hat auch die ethnische Säuberung der Provinzen Ostpreußen, Danzig, Pommern, Ost-Brandenburg und Schlesien nie gegeben. Millionen Deutsche haben sich freiwillig auf den Weg „zurück ins Reich“ hinter das Westufer der Oder gemacht und die immer schon polnischen Gebiete östlich der Oder verlassen. Sie durften all ihr Hab und Gut mitnehmen, niemanden wurde auch nur ein Haar gekrümmt. Die Polen weinten bitterlich, weil ihre deutschen Nachbarn sie verließen und ihnen ihre Häuser und Ländereien mit der ganzen Arbeit überließen. Wer was anderes sagt und behauptet, der lügt und verfälscht die Geschichte. Österreichische Zeitung „Die Presse“: Kritik der Polen an dem ZDF Film „unser Mütter, unsere Väter“!

Vorhandene Strommasten und Leitungen besser nutzen


Wir haben zu dem Thema „blaues Wirtschaften“ statt grüner Ideologie bereits schon mal einen kleinen Aufsatz geschrieben ( rundertischdgf!) und die Frage gestellt, warum kommen eigentlich unsere Politiker und Ingenieure nicht auf die Idee vorhandene Strommasten und Leitungen zu nutzen anstatt neue Trassen für die erneuerbare Energie durch ganz Deutschland zu schlagen. Heute hat das Thema auch der Deutschlandfunk aufgegriffen und die ersten Versuche wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Deutschlandfunk!

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