Archive for 29. März 2013

Deutschlandfunk: Der Überfall auf Afghanistan ist ein Verbrechen


Dieses Interview heute im Deutschlandfunk ist überraschend offen und ehrlich. Das ist sehr verwunderlich, da dieser größte öffentliche Rundfunk-Sender eher als politisch korrekter Hofberichterstatter gilt. Klar und deutlich nennt der bekannte, seriöse Interviewpartner und kanadische Wissenschaftler Chossudowsky diesen Krieg gegen Afghanistan einen Überfall, ein Kriegsverbrechen der USA und Nato. Die Kriegserklärung gegen Afghanistan ist kein Verteidigungsfall. Es geht allein um geostrategische Machtansprüche, um mögliche große Rohstoffvorkommen, Erdöl- und Gasleitungen und um das Milliardengeschäft mit dem Drogenhandel. Der Interviewpartner nennt das Handeln der US Regierung und der Nato als illegal und kriminell. Deutschlandfunk! Wer mitreden will sollte sich das Interview anhören. Es wird nicht nur der wahre Kriegsgrund genannt, sondern auch wie die Menschen in der Welt, insbesondere in Deutschland belogen und manipuliert werden.

Innenminister Friedrich: Linksextremistische Straftaten und Migrantengewalt Fehlanzeige


Ein Bürger befragte den Bundesinnenminister Friedrich klar und deutlich zur Entwicklung des Rechts- und Linksextremismus und zur Gewalt von Migranten (Zitate aus der Fragestellung):

„Wie  haben sich die Straftaten nach Erkenntnisse der Bundesregierung von Linksextremisten entwickelt?“

„Ich habe ein Problem bei dieser gesamten Berichterstattung durch die Medien und der Politik. Immer wieder erfahre ich das Deutsche von „Südländern“ verprügelt; im schlimmsten Fall wie in Kirchweyhe ein 25 Jahre alter Deutscher totgeprügelt werden www.welt.de Warum wird über dieses Problem nicht in der selben Intensität konstruktiv kommuniziert wie über den Rechtsextremismus?“
Über eine ausführliche Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

CSU Friedrich antwortet (Zitate aus der Antwort):

Die von Ihnen angesprochenen Einflussfaktoren zur Entstehung rechtsextremistischer Einstellungsmuster sind vielschichtig und Gegenstand zahlreicher Studien, wie z. B. „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Universität Leipzig hat am 25. März 2013 eine Langzeitstudie „Rechtsextremismus der Mitte“ veröffentlicht, in der sie auch auf regionale Ausprägungen eingeht.

Fazit: Für Friedrich scheint es nur einen Rechtsextremismus zu geben, der sogar schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Linke Straftaten und Migrantengewalt gibt es wohl nicht. Positioniert sich nicht die CSU in der Mitte der Gesellschaft? Wobei nach Einschätzung von Friedrich rechte Straftäter dann logischerweise auch aus diesem Milieu stammen müßten? Oder steht die CSU jetzt links von der Mitte?

Aber urteilen Sie selbst! Abgeordnetenwatch.de!

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