Deutschlandfunk: Der Überfall auf Afghanistan ist ein Verbrechen


Dieses Interview heute im Deutschlandfunk ist überraschend offen und ehrlich. Das ist sehr verwunderlich, da dieser größte öffentliche Rundfunk-Sender eher als politisch korrekter Hofberichterstatter gilt. Klar und deutlich nennt der bekannte, seriöse Interviewpartner und kanadische Wissenschaftler Chossudowsky diesen Krieg gegen Afghanistan einen Überfall, ein Kriegsverbrechen der USA und Nato. Die Kriegserklärung gegen Afghanistan ist kein Verteidigungsfall. Es geht allein um geostrategische Machtansprüche, um mögliche große Rohstoffvorkommen, Erdöl- und Gasleitungen und um das Milliardengeschäft mit dem Drogenhandel. Der Interviewpartner nennt das Handeln der US Regierung und der Nato als illegal und kriminell. Deutschlandfunk! Wer mitreden will sollte sich das Interview anhören. Es wird nicht nur der wahre Kriegsgrund genannt, sondern auch wie die Menschen in der Welt, insbesondere in Deutschland belogen und manipuliert werden.

4 responses to this post.

  1. Posted by Pecos Bill on 30. März 2013 at 21:54

    Die Amerikaner, die die Taliban etc. gegen die Russen unterstützt haben, waren nicht die, die später den Befehl zum Einmarsch in Afghanistan gegeben haben. Zwischen dem einen und dem anderen Schwachsinn lagen doch wohl einige Jährchen… Und ich glaube, man sollte auch Politikern zubilligen, dass sie aus Fehlern lernen können. Na schön, das kommt so gut wie nie vor, wie wir gerade beim Euro sehen. 😉 Aber dass Mr. Bush einen Krieg anzettelt, bei dem erfahrungsgemäß auch Zehntausende von eigenen Soldaten ins Gras beißen können, bloß damit irgendwelche Typen schräge Geschäfte machen können, ist aber nur ein schöner Plot für einen Polit-Thriller. Finde ich. Andere mögen anderer Meinung sein.

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  2. Posted by Pecos Bill on 30. März 2013 at 14:14

    Ich glaube mich zu erinnern, dass es einmal einen bärtigen Terroristenchef gegeben hat, der in Afghanistan lebte, einem Land, das von einem Mullah Omar und seinen Taliban-Mördern diktatorisch regiert wurde. Der Yankee wollte, dass dieser Mullah Omar den bärtigen Terroristenchef an die USA ausliefert. Doch das wollte Omar nicht tun. Da hat der Yankee gesagt: „Lieferst du ihn nicht aus, kommen wir in dein Land und holen ihn uns — und dich vertreiben wir dann auch gleich vom Thron.“ Daraufhin sagte Mullah Omar in einem Anfall von Größenwahn, da er ja wusste, dass Allah auf seiner Seite war: „Dann komm doch, du dreckerter Nazi! Unsere wackeren Taliban werden deine Truppen mit Allahs Hilfe besiegen, und dem Islam wird Ruhm und Ehre zuteil werden!“ Da nahm der Yankee ihn beim Wort und polierte ihm gewaltig die Fresse. Mullah Omar machte sich dann feige vom Acker, und mit ihm die wackeren Taliban, die sich noch heute in den Abwasserkanälen Kabuls verstecken, ohne sich zu fragen, wieso Allah sie nicht hat siegen lassen, wo sie doch im Recht waren. Und so sprengen sie lieber täglich ihre Landsleute in die Luft. Der bärtige Terroristenchef, Bin Laden sein Name, treibt inzwischen in Form von Asche im Indischen Ozean. Mullah Omar und seine Beknackten sind noch immer nicht vernünftig geworden. Ich schreibe das nur hier hin, weil das Internet angeblich nichts vergisst. Und in fünf Jahren fragt sich vielleicht die nach uns geborene Generation, aus welchem Grund dieser Afghanistan-Krieg überhaupt ausgebrochen ist. Schon heute bemühen sich ja die diversen Wahrheitsministerien des Orients und die von ihnen hübsch honorierten „Wissenschaftler“ und Zeilenschinder, sich die „wahren“ Gründe auszudenken. Frohe Ostern!

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    • Ist das nun Satire oder soll das die Wirklichkeit widerspiegeln. Die Amerikaner haben zunächst gerade diese Taliban und die arabischen Terroristen gegen die Russen unterstützt. Die weitere Entwicklung ist ja sattsam bekannt und die Stellungnahme des kanadischen Professors entspricht der Wirklichkeit. Nur Blinde können das nicht erkennen. Auch im Irakkrieg, vorher schon im Konflikt um Kuwait, beim Überfall auf Libyen und jetzt in Syrien bestimmt zunächst auch die Propagandalüge das Kriegsgeschehen.

      „Pecos Bill“, denken Sie allein mal über den Drogenanbau in Afghanistan nach. Über 90 % des Heroins sucht seinen Markt ausgerechnet im zahlungskräftigen Westen, unsere Kinder werden vergiftet, auch die amerikanischen. Davon sollen die amerikanischen Geheimdienste nichts wissen? Die können nicht die Verteilungswege von den riesigen Opiumfeldern bis zu uns zerschlagen? Für was haben wir dort unsere Bundeswehr, die Nato, die Amerikaner mit modernsten ferngesteuerten Killer- und Beobachtungswaffen, die jeden Meter Afghanistans ausspähen können. Allein das Drogengeschäft ist ein Milliardengeschäft für politische Kriminelle und wahrscheinlich auch zahlreiche weltumspannende Banken. Also, hören Sie sich nochmals genau das Interview im Deutschlandfunk an und widerlegen es dann sachlich Schritt für Schritt.

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