Wirtschaftsminister Rösler will mit Willkommenskultur Fachkräftemangel lösen?


Es vergeht fast kein Tag mehr, an dem nicht wieder mal die Lüge vom Fachkräftemangel in die Welt posaunt wird. Um den nicht vorhandenen Fachkräftemangel zu beseitigen, braucht Deutschland jetzt eine Willkommenskultur für Ausländer, meinen der neue DIHK Chef Schweitzer und unser Wirtschaftsminister Rösler. Focus . Die empörten Leser des Focus fragen sich, ob die,  angesichts einer ganz anderen Wirklichkeit,  nicht mehr ganz dicht sind. Einer schlägt vor,  das Wort Willkommenskultur zum Unwort des Jahres zu erklären, ein anderer stellt folgende Fragen (Zitat):

„Eine Willkommenskultur, Herr Rössler? Wie wäre es, wenn WIR in unserem eigenen Land willkommen sind? Es fehlen einem die Worte ob der Frechheit und Unverfrorenheit mit dem unsere Politik unser Land in den Abgrund jagen und dabei noch nett lächeln und uns ständig belehren und zurechtweisen. Mir fehlen einfach die Worte.“

Ein weiterer heftiger Leserkommentar!

Der „Runde Tisch DGF“ wird dieses Thema weiter beobachten: Unser Gesprächskreis läßt in dieser Sache nicht locker. Das versprechen wir!

3 responses to this post.

  1. Posted by Jeremias on 9. April 2013 at 19:47

    Der meint eher „dumme Kunden“, die unbesehen und ahnungslos kaufen. Da sind die Versicherungen, kaum noch jemand schliesst Versicherungen ab.
    Und weniger Zwangsmitglieder bei der IHK.
    Ich finde, Zwangsbeiträge sollte es nicht mehr geben. Bei freiwilligen Beiträgen würde ein Herr Schweitzer sich nicht derart äussern.
    Genauso bei den Öffentlich(Un)Rechtlichen. Bei Bezahlfernsehen – ich zahle nur für Beiträge, die ich sehen will – würden die Einschaltquoten der Realität mehr entsprechen.
    Zwangsbeiträge gibt es nur noch als Steuern und als Gebühren für Dienstleistungen, die für das Staatswesen lebensnotwendig sind. Und die werden hartnäckig und mit aller Konsequenz eingetrieben.

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  2. Posted by Voltaire on 9. April 2013 at 18:02

    Nachdem wir derzeitig eine jährlich konsolidierte Wachstumsrate größer 10 Prozent haben, also eine verdeckte um ca. 9 Prozent über der offiziell vom statistischen Bundesamt getürkten veröffentlichten Zahl, herrscht ein extremer Bedarf sowohl an Fach- als auch Hilfskräften.

    Aufgrund der Vollbeschäftigung werden ausländische Fachkräfte mit Berufsausbildung mit mind. 70.000 EUR und Akademiker mit einem technischen Studienabschluss größer 120.000 EUR Jahresgehalt zzgl. einer einmaligen Integrationsprämie von 40.000 EUR angeheuert.

    Darüber hinaus haben sich die Unternehmen entschlossen, die Lohn- und Gehaltszahlungen für ihre Arbeiter und Angestellten zum 01.04.2013 je nach Branche zwischen 25 bis 35 Prozent rückwirkend zum 01. Januar 2013 anzuheben.

    Weiterhin erstatten die Unternehmen auf Antrag ihren MitarbeiterInnen die Kita-Kosten für deren Kinder und darüber hinaus die Kosten für Freizeitaktivitäten und Teilnahme an Glücksspielen mit bis zu 3.000 EUR pro Jahr.

    Ehemalige Angestellte werden angeschrieben, ihren „wohlverdienten Ruhestand“ zu unterbrechen. Für eine befristete Anstellung wäre man bereit, das letzte Monatsgehalt zzgl. einem Entgeltzuschlag von 30 Prozent und einer einmaligen Anti-Abwrackpräme in Höhe von 5.000 EUR zu bezahlen.

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