Die CSU und ihre Familienclans


Zahlreiche Familienclans innerhalb der CSU sorgen fürsorglich für ihre Ehefrauen und Kinder. Steuerfinanzierte Arbeitsplätze scheint es innerhalb der Staatsregierung und des Umfeldes der Abgeordneten für allerlei „nahe“ Verwandte genügend zu geben. Daß sich jetzt zu Kurzgekommene und Neider aufregen, ist eine Unverschämtheit. Wir können froh sein, daß sich auch das persönliche Umfeld eines Politikers für die Parteien opfert. Wir wissen ja, Fachkräfte werden in allen Bereichen der Politik und Wirtschaft dringend gesucht. Welche Fachkraft kann besser als die eigene Ehefrau geeignet sein?

4 responses to this post.

  1. Posted by Pecos Bill on 24. April 2013 at 11:02

    Ein Witz mit Tünnes und Schäl, zwei altrheinischen Frohnaturen:

    Tünnes lädt Schäl zum Essen ein. Er brät zwei Koteletts. Das eine hat normales Format, das andere ist doppelt so groß. Er hält Schäl den Teller mit den Koteletts hin und sagt: „Nimm dir eins, Tünnes.“
    Schäl nimmt das Große. Darauf Tünnes, leicht pikiert: „Mein lieber Freund, das ist aber keine gute Kinderstube! Weißt du denn nicht, dass die Bescheidenheit es gebietet, das kleinere Kotelett zu nehmen?“
    Schäl, leicht verdutzt: „Hättest du etwa auch das kleinere Kotelett genommen?“
    Tünnes: „Ja, selbstverständlich!“
    Schäl: „Was quengelst du dann? Du hast es doch jetzt!“

    Gefällt mir

    Antworten

  2. Posted by nervender Kommentator on 20. April 2013 at 10:07

    Worum genau geht es? Der Abgeordnete bekommt eine Pauschale, aus der er Mitarbeiter bezahlen soll – und aus diesem Topf läßt er statt fremder Leute nahe Verwandte arbeiten? Vielleicht moralische nicht ganz die feine englische Art – aber ich finde, ein zu vernachlässigendes Problem. Wenn die Arbeitsverhältnisse normal sozialversicherungspflichtig sind. Auch Interessenkonflikte sehe ich nicht – die Frau arbeitet mit/für den Mann, praktisch wie ein Familienunternehmen, für Außenstehende klar erkennbar.
    Andere Spezlwirtschaft ist viel problematischer. Wenn ein Schäuble z.B. seine Tochter(?) beim ach so unabhängigen öffentlichen Rundfunk in entscheidender Stelle unterbringt. Oder der nur seinem Gewissen verantwortliche Abgeordnete entscheiden kann, ob das neue Gewerbegebiet mit Fördermitteln aus dem Steuertopf auf dem unrentablen Acker des Schwagers angelegt wird und die Erschließung an die Baufirma des Onkels der Ehefrau geht…

    Gefällt mir

    Antworten

  3. Posted by Meckerer on 20. April 2013 at 7:52

    Das ist üblich bei den Parteien, daß sie ihre Clans vorwiegend staatsfinanziert bestens versorgen. Aber Pfui vor soviel Schmierigkeit… Vor allem die Mitgliedschaft in der jeweiligen Partei ist dann ein MUSS, kommt 1000fach wieder rein.

    Gefällt mir

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: