Die Bienen sind weg


Von einem Leser aus Österreich erhielten wir heute diesen Brief, den wir hier wörtlich wiedergeben!

Die Bienen sind weg!
Ich habe drei ausgewachsene, ehemals vieltragende Obstbäume. Kirsche, Pflaume und Klarapfel. Der Ertrag wird von Jahr zu Jahr weniger. Kirsche und Pflaume stehen in voller Blüte.

Heuer erlebe ich zum ersten Mal, daß ich noch KEINE EINZIGE BIENE an den Bäumen gesehen habe! In früheren Jahren hat es an jedem Baum gesummt und gesurrt wie in einem Bienenstock! Das heißt, heuer wird es sehr wenig Obst geben, denn die vereinzelten Hummeln und Schwebfliegen die noch herumirren, machen noch lange keinen Sommer. Vielleicht wird es in Zukunft, wenn auch die letzten Hummeln ausgerottet sein werden, wahrscheinlich ÜBERHAUPT KEIN OBST IN PRIVATEN HÄNDEN mehr geben!

Zur Freude der Großkonzerne…

Eine kinderreiche ärmliche Bekannte hat sehr viele Obstbäume. Da sie auf das Obst nicht verzichten kann, mietet sie sich bei einem Imker um 100 € einen Bienenstock für ein paar Tage! So weit sind wir gekommen. MAN HAT ES GESCHAFFT! Agrargifte, Milben, aber auch Mikrowellensmog dezimieren die Bienenvölker. Es gibt keine nennenswerten Proteste oder gar politische Maßnahmen dagegen.

Unsere feigen, dummen und bestochenen Politiker schweigen wie gelähmt zu dieser Tragödie. Wer legt sich auch gerne mit Konzernen an.
Unser österr. ÖVP Landwirtschaftsminister hat in der EU jetzt dafür gestimmt, daß die Pestizide weiter verwendet werden dürfen und damit nichts gegen das beängstigende Bienensterben unternommen!! An ihren Taten könnt ihr sie erkennen!!
Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten

Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen! Kirschblueten

8 responses to this post.

  1. […] L. aus dem Allgäu erinnerte uns mal wieder, daß das Bienensterben weitergeht. Wir haben das hierbereits auch mehrmals aufgegriffen und tun es heute wieder, angesichts der Bienen, die bereits heute […]

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  2. Posted by O.Tto on 2. Mai 2013 at 8:02

    Auch an meinem Kirschbaum ist kaum eine Biene zu sehen…..

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  3. Bei einem großen Obstgarten einen Bienenstock für „ein paar Tage“ zu mieten, ist nicht sinnvoll, geht doch die Blüteperiode über einige Wochen. Außerdem, für das Geld man sich ein Volk kaufen, dann hat man auch noch den Honig. Vor allem wenn man wenig Geld hat, ist dies durchaus überlegenswert. Imker helfen sicher gerne.
    Ich habe heute ein Bienenhaus, unweit eines Chemiewerkes besucht, extra wegen dieses Artikels, die Völker waren sehr aktiv. Unter meinem Kirschbaum summte es, wie eh und je. Der Aprikosenbaum blühte reich und bildet schon zahlreiche Früchte.

    Wenn Obstbäume mal nicht tragen, so kann dies an verschiedenen Dingen liegen. Nächstes Jahr kann alles schon wieder ganz anders aussehen.

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  4. . . .
    Schauen Sie sich die „Georgia Guidestones“ an – da steht seit Ende 1978 der Fahrplan in Granit gemeißelt !
    .
    500 Mio von uns dürfen leben – 93 Prozent von uns aber nicht . . .
    .
    Obwohl das nichts anderes ist als die verdeckte Aufforderung zum Genozid – hat sich noch kein Philosoph, kein Politiker, kein Richter und kein Pressevertreter beschwert . . .

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  5. Auch das noch zum Thema:
    Knappe Mehrheit: EU will Pestizide verbieten
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/04/51827/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Neonicotinoide

    Nachtrag zu meinem ersten Beitrag:
    Letztes Jahr hatten wir auch sehr wenig Kirschen, die flogen nicht, es war zu kalt. Der Apfelertrag war gut, da die Blütezeit war und die Temperatur höher.
    Auch hat keiner der Imker die ich kenne, Probleme Honig zu liefern, ganz im Gegenteil, sie „schwimmen“ im Honig, sprich, sie haben Überschüsse.

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    • Posted by TheChosen on 2. Mai 2013 at 14:50

      Hallo! Dass sie im Honig schwimmen, liegt daran, dass keiner mehr den „teuren“ Honig für 10 Euro das Glas kaufen will (wegen Geiz)! Heute wird nur noch Ramsch aus dem Supermarkt für 1,50 Euro gekauft. Und Euro, mann wie ich das Wort hasse. Wird Zeit, dass aus Euro bald DM wird. Deutsche Mark!

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  6. Bei uns sind die Bienen fleißig. Vielleiciht liegt es auch an der Temperatur, Bienen fliegen erst über 8 Grad. Außerdem sind Hummeln, Wildwespen und anderes Insektengetier unterwegs.
    Anzumerken ist, dass das nächste Bienenhaus knapp 1 Kilometer von uns entfernt ist. Bienen gehen in der Regel nicht weiter weg als ca. 1 Kilometer.

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