Wildwest-Methoden im Fußball


Viele freuen sich auf das Spitzenspiel zwischen Dortmund und München im Londoner Wembley-Stadion, die Fans fiebern mit ihrer Mannschaft.

Aber heute gilt zunächst erstmal der Zaster, Millionen, 10 Millionen, 100 Millionen? Wer verkauft mehr Trikots, Adidas oder Puma? Die Spieler sind nur Handelsware, sie spielen als moderne Söldner dort, wo sie das meiste Geld erhalten.

Morgen sind es Milliarden, die in diesem Geschäft gehandelt werden, die um die Erde fließen. Na klar, der Ball ist rund, und der Bessere soll gewinnen.

Da war doch noch etwas? Es sind nicht die Bratwürstchen von Hoeneß, es sind die spanischen Spitzenclubs, fast alle Pleite, haben über ihre Verhältnisse gelebt. Wer rettet sie, die EU, möglicherweise wieder der deutsche Steuerzahler. Dieses Kulturgut muß erhalten bleiben.

Spanien subventioniert marode Fußballvereine!  Spanischen Fußball retten, bedeutet Schuldenland Spanien retten!

Spitzenfußball, Bratwürstchen oder der Menschenhandel? Unser Dorfverein, der FC Spatzenhausen spielt in der A-Klasse, tiefer kann man in Bayern nicht mehr absteigen, schiebt aber dort eine ehrliche Kugel. 100 Zuschauer bei Spitzenspielen, es spielt dort dein Sohn, dein Patenjunge, die Dorfjugend. Gut so, geh hin und zahle zwei Euro Eintritt!

Der Schreiber dieser Zeilen wird sich das Spiel natürlich morgen ebenfalls in der Glotze anschauen. Getippt hat er auch!

Die Sicht einer österreichischen Zeitung auf das aktuelle Fußballgeschehen!

One response to this post.

  1. Posted by Gerhard Bauer on 25. Mai 2013 at 6:10

    Ich werde mir dieses und auch kein anderes Spiel dieser Millionäros anschauen. Es ist sowas von egal, wer die Prämien einschiebt und nur darum geht es. Egal ob Olympia, Fußball oder irgendein anderes Sportereignis, es kostet immer unser Geld.
    Sollen doch die dafür bezahlen, die es sich anschauen, die sich dafür interessieren. Dann wird man sehen, wie groß die Sportbegeisterung in diesem Land noch ist.
    Brot und Spiele, nur wurden im alten Rom diese Ablenkungsereignisse noch von den Herrschenden bezahlt, um die Plebejer ruhig zu halten, heute zahlen die Plebeyer auch noch für den Schmarrn und die Herren machen Kasse.

    Gefällt mir

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: