ZDF und Phönix machen Reklame für SPD


So ganz nebenbei erfährt man von einem politischen Schmierentheater rund um die Geburtstagsfeier der SPD. Die Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten teilen mit, daß ZDF und Phönix mit einem Propagandafilm für die SPD über deren Geburtsfeier berichten, alles unkritisch und in Rosafarben gehüllt. Das ist ja der Bürger von öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten schon gewohnt. Aber für diese kostenlose Parteiwerbung müssen wir mit unseren GEZ Gebühren blechen, denn die SPD tritt für die Live-Übertragung in einem exklusiven Pool-Vertrag die Rechte an der Liverübertragung der Jubiläums-Party an diese beiden Fernsehanstalten ab, das ist Hofberichterstattung. DWN!

Dazu bemerken die DWN sinngemäß: „Die per Zwangsabgabe eingetriebenen Gelder aus dem Rundfunk-Beitrag für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk werden kurzerhand zur Parteiwerbung verwendet.“

Mittlerweile dementiert das ZDF diese Meldung http://www.presseportal.de/pm/7840/2479068/zdf-weist-vorwurf-zurueck-kein-geld-an-spd-gezahlt. Es bleibt aber die Frage, warum das ZDF Sonderrechte zur Berichterstattung über diese Geburtstagsshow braucht.

4 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 24. Mai 2013 at 17:21

    215,76 € sind für Niedriglöhner 20-25 % ihres Monats-Nettolohns. Manchmal noch mehr.
    215,76 € ist der Jahresbeitrag, den jeder Haushalt an die öffentl.-rechtlichen Rundfunkanstalten abzuführen hat. Arbeitnehmer und Rentner, die diese Summe nicht von ihrem kargen Lohn oder ihrer Rente zusammenkratzen können, werden von der bundesrepublikanischen Schuldeneintreibungsmaschinerie gnadenlos verfolgt – und wenn es sein muß, auch in den Ruin getrieben.

    Vor diesem Hintergrund kann sich eine moralisch vollkommen verderbte Partei, wie die gute, alte Tante SPD natürlich bei so einer Party in bester Laune des Wanst vollschlagen.

    Das Leben der Etablierten in der Bundesrepublik wird auf dem Rücken der in die Armut getriebenen Deutschen geführt. Verwendete nicht kürzlich ein Bundespräsident und SPD-Parteigenosse einmal den Begriff „asozial“ in Bezug auf ein ganz bestimmtes Verhalten? Ob dieser Bundespräsident schon einmal in den Spiegel geschaut hat?

    Der Begriff „asozial“ trifft haargenau auf eine gewisse Partei zu, die in ihrer Geschichte und Gegenwart stets alles daransetzte, den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Deutschen zu zerstören – eben asozial zu sein.

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    • Sicherlich war auf dieser Geburtstagsfeier kein Arbeiter, keine Putzfrau, kein Stahlkocher oder Bergmann anwesend!

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      • Posted by Suum Cuique on 26. Mai 2013 at 11:35

        Schade, lieber „rundertischdgf“, daß Sie meine Geburtstagsgrüße an die alte Tante SPD wegzensiert haben.

        Überhaupt, es ist schon bemerkenswert, wie emotionslos die meisten Deutschen in allen Fragen sind, die ihr (???) Land, seine Geschichte und Gegenwart, betreffen.

        Deutschland liegt in der Mitte Europas, und es ist eine Menge Europa um Deutschland herum. Ohne Kontakte zu seinen europäischen Nachbarn, kann Deutschland nicht existieren – es kann sich nicht, wie etwa Japan, abschotten. Eine Binsenweisheit, die ein Jahrtausend deutscher Politik prägte. Die logische politische Konsequenz aus dieser Sachlage war, stets das Vertrauen zumindest einiger Nachbarn Europas zu wahren.

        Bis zu dem Zeitpunkt, da die Tante SPD die politische Bühne betrat, war dies auch ganz gut gelungen. Deutschland war ab 1870 geeint und stark. Es besaß genügend diplomatische Absicherung, die es vor einer Verstrickung in europäische Auseinandersetzungen bewahrte.
        Dann kam die Zeit Bebels.
        Für den Betrachter der europäischen Politk nach 1900 stellt sich immer wieder die Frage, woher der Haß kam, der den Deutschen 1914 so fanatisch entgegenschlug. Wer hatte diesen Haß angefacht? Und warum?
        Ohne Beantwortung dieser Frage, wirkt der Haß, den die Briten gegen die Deutschen hegten, irrational. Erst der Verrat, den Bebel und seine SPD begingen, erklärt ihn. Die gleiche SPD, die in Deutschland während der ersten und zweiten Marokkokrise sowie in der probritischen Aussage Kaiser Wilhelms II., die zur „Daily-Telegraph-Affäre“ wurde, deutsche Ressentiments gegen Frankreich und England schürte.
        Die SPD verdankte ihren rasch angewachsenen Einfluß den demokratisch-parlamentarischen Strukturen des Deutschen Kaiserreichs – und hat sie auf das schändlichste mißbraucht. Ihr Motiv war, ganz Deutschland und jeden Deutschen zu ihrer Beute zu machen – Deutschland nach ihrem Sinn neu zu schaffen. Und dafür ging sie über Millionen und Abermillionen Leichen.
        Während der alliierten Hungerblockade von 1915 bis 1919 sind rund 900.000 Deutsche verhungert. Mehr als die Hälfte, also rund eine halbe Million davon, waren Kinder. Nirgendwo ist diesen Kindern in Deutschland je ein öffentliches Gedenken zuteil geworden. Sie waren ein, wie man heute zu sagen pflegt, „Kollateralschaden“ auf dem Weg zur Schaffung eines neuen Deutschlands, eines SPD-Deutschlands.
        Auf die SPD fällt die eigentliche Schuld am Großen Krieg von 1914-1918, dem Krieg der alle Kriege beendete, weil er selbst niemals endete – zumindest für die Deutschen.

        Und auf die SPD und ihre Machenschaften geht damit auch alles andere zurück, was die Deutschen danach an Leid und Elend erfuhren – bis hin zu Schröders „Agenda 2010„ und zur Türkisierung Restdeutschlands. Und der zynische Greis Helmut Schmidt grinst, und richtet seine süffisanten Schuldzuweisungen an die Deutschen.

        Den Schreiber dieser Zeilen packt jedes mal die kalte Wut, wenn er irgendetwas von der SPD hört oder liest. Eine ganz natürliche Wut, gegenüber einer Partei, deren Wirken ihm das Vaterland und die nationale Identität geraubt hat. Wenigstens konnte diese Partei ihm, im Gegensatz den meisten seiner Landsleute, nicht die Freiheit nehmen.

        Das verbrecherische Wirken dieser Partei läßt die meisten Deutschen jedoch vollkommen unbeeindruckt. Diese Partei hat den Deutschen alles genommen – einschließlich aller Selbstachtung. Sie hat jeden Deutschen zu ihrem persönlichen Besitz gemacht, und doch begehrt niemand gegen sie auf; gegen die Partei, die weitaus umfassender jeden einzelnen Deutschen in Besitz hat, als das jemals einem Sklavenhalter gegenüber seinen Sklaven oder einem Feudalherren gegenüber seinen Leibeigenen gelungen war.

        Hundertfünfzig Jahre alt ist diese Partei, diese „alte deutsche Tante“, nun geworden, und nicht die geringste Spur einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrem für jeden Deutschen schicksalhaften Wirken gibt es. Das „Parteieigentum“ wagt es nicht, gegen seinen „Eigentümer“ aufzubegehren. Ein Volk ist zur bloßen „Sache“ einer Partei geworden. Und es scheint so leb- und willenlos zu sein wie eine Sache.

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      • Wie uns allen bekannt ist, gibt es in unserem Staat keine Meinungsfreiheit (oder sie wird immer mehr eingeschränkt). Selbst eine Kommentarspalte und solche Internetseiten sind eine Gratwanderung, deshalb muß, aber trotzdem selten, auch bei den hervorragenden Aufsätzen von S.C. manchmal ein Satz herausgeschnitten werden, der sogar sehr prägnant und zutreffend sein kann. Der Inhalt bleibt trotzdem sehr stark und ist in seiner Aussage nicht verändert.

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