Berufspolitiker sind besser als ihr Ruf?


Der schlaue Professor für Politik, Oberreuther, bekannt für seine „wissenschaftlichen Kenntnisse über die CSU“, rettet den Ruf der Berufspolitiker. Nun, der muß es ja wissen. Man braucht aber kein Wissenschaftler oder Politiker zu sein, um zu wissen, was anständig oder unanständig ist. Dazu braucht man auch keine gesetzliche Regelung. Und wer meint, nur der Bayerische Landtag sei ein „Saustall“, er irrt doch gewaltig. Auch in den anderen Parlamenten geht alles seinen ehrlichen, gesetzesmäßigen Gang. Da schleichen sich sogenannte Doktoren, die keine sind, in Macht und Ämter. Andere langweilen sich, lassen sich zwar wählen, sind aber nie anwesend, wenn es Wichtiges für das Volk zu entscheiden gibt. Sie halten lieber für hohe Honorare nichtssagende Vorträge. Andere wiederum reisen gern auf Volkskosten durch die Welt, um Probleme vor Ort zu studieren, die ohnehin jeder kennt. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung stellte fest, daß zahlreiche Politiker eigentlich gar nichts können, außer gut quatschen, sie haben keine abgeschlossene Berufsausbildung und sind deshalb mit Gedeih und Verderb ihren Parteien ausgeliefert. Der Spiegel!

One response to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 30. Mai 2013 at 16:01

    „Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung stellte fest, daß zahlreiche Politiker eigentlich gar nichts können, außer gut quatschen, sie haben keine abgeschlossene Berufsausbildung und sind deshalb mit Gedeih und Verderb ihren Parteien ausgeliefert.“

    – Das ist eine der herausragendsten Segnungen der Demokratie!

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