Trittin erklärt den berufslosen Berufspolitiker


Eine Bürgerin fragte den Abgeordneten Trittin, warum viele Abgeordnete der Grünen keinen anständigen Beruf haben? Abgeordnetenwatch.de! Der erklärt das locker vom Hocker, das sind alles Idealisten, denen nur die Verbesserung der Welt wichtig ist (Zitat):

 „Dass es bei den Grünen viele Studienabbrecher gibt, hat mit der  Gründergeneration der Partei zu tun. Man wollte die Republik verändern, Menschen vor der Abschiebung bewahren, die Natur retten. Das war  wichtiger als die Jagd nach Scheinen oder einen Studienabschluss.“ 

Möglicherweise sieht es der Bürger mit einem anständigen, normalen Berufsabschluß doch anders: „Zu dumm, zu faul, machtgeil, rücksichtslos, jedoch mit großer Klappe ausgestattet, rhetorisch begabt, also zum großen Berufspolitiker besonders geeignet.“  Diese Rechnung ist bei vielen Zeitgenossen , nicht nur bei den Grünen, aufgegangen.

4 responses to this post.

  1. Posted by Stefan on 2. Juni 2013 at 17:18

    @ Suum Cuique :So ist es

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  2. Posted by Pecos Bill (Gefr. d. Res.) on 1. Juni 2013 at 19:36

    Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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  3. Posted by Suum Cuique on 1. Juni 2013 at 15:34

    „[…] Man wollte die Republik verändern, Menschen vor der Abschiebung bewahren, die Natur retten. Das war wichtiger als die Jagd nach Scheinen oder einen Studienabschluss.” (Trittin)

    – Der Schreiber dieser Zeilen vermag am Beispiel dieses Zitats beim besten Willen keine rhetorische Begabung erkennen. Es kündet einzig und allein von purer Dummheit.

    Erreichte man als junger Mann Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts seinen Lehrabschluss oder das „Zeugnis der Reife“, dann kam die Zeit, den Wehrdienst abzuleisten.
    Nicht für diese Republik, ihre Präsidenten und sonstigen Repräsentanten leistete der Schreiber dieser Zeilen seinen Militärdienst, sondern schon damals empfand er ihn als wichtigen Teil der Lebenserfahrung. Erfahren, was Dienst und Disziplin bedeuten.
    So munter später auch das Studentenleben war, die Prägung von Dienst und Disziplin blieb.
    Sein Studium begriff der Schreiber dieser Zeilen auch zu keiner Zeit als „Jagd nach Scheinen und einem Abschluß“. Er sah darin die unabdingbare Voraussetzung für den Eintritt in den von ihm gewählten Beruf. Der Berufseinstieg war das Ziel – und nicht irgendein Studienabschluß!
    Im Laufe seines Berufslebens hatte der Schreiber dieser Zeilen dann in einem anderen Land unzählige Kontakte zu Menschen, die in einer anderen Armee, einer, die sich „ruhmreich“ nannte, ihre militärische Prägung erfuhren. Es ist erstaunlich, wie sehr man dabei sofort Kontakt „auf gleicher Wellenlänge“ hat: Klare und logische Gedankengänge. Schnelle Erfassung von Sachverhalten und ihren Konsequenzen. Kein „Gelaber“. Es ist ein Vergnügen, den Umgang mit Menschen zu pflegen, die durch die Herausforderungen von Dienst und Disziplin geprägt wurden.

    Was soll man dagegen von bundesrepublikanischen Berufspolitikern und ihren dummen Phrasen halten? Und noch dazu von Politikern, die, als der seiner Wehrpflicht nachkommende Rekrut das „Griffekloppen“ eingedrillt bekam, sich lieber im Streicheln bestimmter Körperpartien bei kleinen Kindern übten…

    Kann man mit solchen „Politikern“ eine schlechte Republik zum Guten ändern?
    Und wovor will man mit solchen „Politikern“ die Natur retten?
    Aber Menschen vor der Abschiebung bewahren, klar, das geht ganz leicht, wenn man die Konsequenzen daraus Millionen anderen Menschen aufbürdet, ja, die man gar um ihre Existenz gemäß der „Agenda 2010″ bringt.

    Es gibt nur noch wenige Deutsche, die an verantwortlicher Stelle für das Wohl und Wehe ihrer Mitmenschen Entscheidungsbefugnis haben, in ihrem Leben eine Prägung durch die Herausforderungen von Dienst und Disziplin erfuhren.
    Der berufslose Berufspolitiker ist eine der schlimmsten Entartungen der „freiheitlich-demokratischen“ Ideologie, denn die Balance von Ethik, Verantwortung und eigenem Gestaltungswillen hat er nie erlernt. Er ist und bleibt ein infantiler Barbar.

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